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Winfried Kirchner von geringem Interesse an Ikek-Programm enttäuscht

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Von: Redaktion Fuldaer Zeitung

Bad Soden - Pflichtgemäß hat sich der Ortsbeirat von Bad Soden mit dem Teilplan erneuerbare Energien des Regionalplans Südhessen befasst und diesen zur Kenntnis genommen.

Der Plan tangiere Bad Soden nicht, denn die Stadt habe ja Vorrangflächen für Windkraftanlagen ausgewiesen, äußerte Stadtverordneter Hans-Georg Schießer (GWL). Ortsvorsteher Winfried Kirchner meinte, dass unter Umständen auch eine Ausweitung zugelassen werden müsste. Es dürfe nicht vergessen werden, dass Windkraftanlagen an den möglichen anderen Standorten alle von Soden aus sichtbar wären, entgegnete Hartwin Noll (CDU). Nach kurzer Diskussion stimmte der Ortsbeirat einstimmig für die Kenntnisnahme. Ausführlich stellte Kirchner das Start- und Leitprojekt des 184 Seiten umfassenden Ikek-Abschlussberichts vor. Der Ortsvorsteher nannte unter anderem den Allwetter-Sportplatz, den Runden Tisch für Bildung, die Schaffung neuer Wohnraumformen für alle Generationen, die Sicherstellung der wohnortnahen medizinischen Versorgung, das gesamtkommunale Tourismuskonzept "Sole und Seele", Hochwasserschutz, Mobilität und mehr. Winfried Kirchner bedauerte das geringe Interesse der Bevölkerung: "Es hatte jeder Bürger die Chance, an den Foren teilzunehmen, sich einzubringen und mitzuarbeiten." Deutlich wurde auch, dass in dem Verfahren viele gute Ideen eingebracht wurden, deren Umsetzung zum Teil mit geringen oder ohne finanzielle Mittel möglich sei. Josef Noll kritisierte, dass an der Schulbushaltestelle auf dem großen Parkplatz viele Autos parken und die Haltestelle nicht für ihren Zweck nutzbar sei. Es wurde eine deutliche Markierung auf dem Boden vorgeschlagen. Möglicherweise sei die Haltestelle nicht am richtigen Platz ausgewiesen, denn der Bus könne gar nicht an sie heranfahren. / lis

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