Der Wohnungsbrand ereignete sich in der Karlsbader Straße.
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Der Wohnungsbrand ereignete sich in der Karlsbader Straße.

Seit dem Vorfall in Tierklinik

Feuer in Wirtheim: 60-Kilo-Hund erleidet Rauchvergiftung

In der Karlsbader Straße in Neuwirtheim kam es am Donnerstag zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus. Die örtlichen Feuerwehren konnten das Feuer, der in der Küche entstand und mutmaßlich von einer nicht ausgeschalteten oder defekten Herdplatte ausging, zügig löschen. Es kamen keine Personen zu Schaden; allerdings rettete die Feuerwehrleute einen Hund aus den Flammen. 

Neuwirtheim - Wie Gemeindebrandinspektor Hartmut Freund berichtet, konnten sich die Bewohner selbstständig ins Freie begeben und kamen nicht zu Schaden. Die Biebergemünder Feuerwehr musste allerdings einen rund 60 Kilo schweren Hund aus den Flammen retten. „Der Hund befindet sich mit einer leichten Rauchvergiftung in der Tierklinik“, berichtete der örtliche Gemeindebrandinspektor.

„Wir gehen davon aus, dass die Brandursache eine Herdplatte in der Küche war.“ Die Kriminalpolizei ermittele noch bezüglich der genauen Umstände, eine Mutwilligkeit sei allerdings als eher unwahrscheinlich anzusehen.

Feuerwehr kommt gerade zur rechten Zeit

„Wir haben das Geschehen relativ schnell in den Griff bekommen und können vom Glück im Unglück sprechen, da wir ein Übergreifen des Feuers auf die anderen beiden Wohnungen im ersten Stock und im Keller verhindern konnten. Wenn wir fünf Minuten später gekommen wären, hätte das anders ausgesehen“, zeigte sich Freund erleichtert.

Der Brandbreich habe sich auf die Küche und das Esszimmer erstreckt; die Wohnung müsse renoviert werden und sei in den kommenden Wochen nicht bewohnbar. Offizielle Angaben zur Schadenshöhe liegen bislang noch nicht vor. (dg)

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