Wissenschaftlerin sorgt für Aufsehen

Astronautin spricht über Aliens - sie sollen auf der Erde leben

  • Marcel Görmann
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Eine ehemalige Astronautin und Wissenschaftlerin sprach nun über eine spektakuläre Theorie: Außerirdische könnten längst auf der Erde sein. Nur wären die Aliens für uns unsichtbar.

  • Aliens auf der Erde? Die britische Astronautin und Naturwissenschaftlerin Helen Sharman gab nun ein Interview. 
  • In diesem sprach sie auch über Außerirdische
  • Sie hält eine Existenz von Aliens auf der Erde für möglich. 

Aliens: Astronautin spricht über Außerirdische - im Universum und auf der Erde 

Seit Jahrzehnten suchen Wissenschaftlicher nach Leben im Weltall. Sucht die Menschheit dabei an der falschen Stelle? Sind die Aliens aus dem Universum uns bereits viel näher?

Die britische Astronautin Helen Sharman sorgte nun mit einem Interview mit der Sonntagszeitung The Observer für Irritationen. Die 56-jährige Naturwissenschaftlerin sprach darin über die Existenz von Außerirdischen - eventuell sogar auf der Erde.

„Außerirdische existieren, es gibt keinen Zweifel daran. Es gibt so viele Milliarden von Sternen da draußen im Universum, dass es alle möglichen Arten von Lebensformen geben muss“, meinte sie in dem Interview. Da gebe es keine zwei Meinungen, ist sich Sharman sicher.

Diese Lebensformen müssten nicht unbedingt aus Kohlenstoff und Stickstoff bestehen wie wir Menschen und Tiere der Erde. Somit sei es möglich, dass sie sich schon längst auf der Erde befinden - „und wir sie einfach nicht sehen können“, mutmaßt die Chemikerin. Forscher halten beispielsweise Leben auf Basis von Silicium theoretisch für denkbar. 

Helen Sharmann, die 1991 an einer Mission zur Raumstation Mir teilnahm, war die erste Astronautin aus Großbritannien im Weltall. Mittlerweile arbeitet sie für das Fernsehen und als Dozentin am Imperial College in London.

Aliens bereits auf der Erde? Pentagon untersuchte jahrelang UFO-Meldungen

Im Jahr 2017 räumte das US-Verteidigungsministerium erstmals ein, dass es Berichten über mysteriöse Flugobjekte, also UFOS, überprüft hat. Die geheimen UFO-Untersuchungen hätten in den Jahren 2007 bis 2012 rund 22 Millionen Dollar gekostet. Dann wurde das Programm eingestellt. Der ehemalige Geheimdienstmitarbeiter beklagte in einem Brief an den damaligen Verteidigungsminister James N. Mattis: "Trotz überwältigender Beweise (...) sind Personen im Ministerium strikt gegen weitere Untersuchungen dessen, was sich als eine taktische Bedrohung für unsere Piloten, Matrosen und Soldaten und vielleicht sogar als eine existenzielle Bedrohung für unsere nationale Sicherheit herausstellen könnte.“

Auf der Suche nach außerirdischem Leben machte die Nasa eine außergewöhnliche Messung auf dem Mars. Kurz darauf folgte jedoch die Ernüchterung. Ein Wissenschaftler, der an einer Mars-Mission 1976 beteiligt war, schrieb zuletzt über außerirdisches Lebensformen auf dem Planeten und „geisterhafte Lichter“.

Über den Himmelskörper „Oumuamua“ zerbrechen sich Wissenschaft seit geraumer Zeit den Kopf. Es gab sogar die Theorie, dass es sich um ein Alien-Raumschiff handeln könnte. 

Der erdnahe riesige Stern Beteigeuze im Sternbild Orion hat dramatisch an Helligkeit verloren. Einige Astronomen deuten es als Vorbote für eine Supernova im Universum.

Ein Projekt von Elon Musk und seinem SpaceX-Unternehmen hat gravierende Auswirkungen auf unseren Nachthimmel. Astronomen kritisieren das Programm deutlich. Für Aufsehen sorgt der US-Unternehmer auch mit seinem jüngsten Projekt - dem ersten bemannten Raumflug zur ISS.

Astronomen machten nun eine erstaunliche Entdeckung im Weltall: Im Zentrum der Milchstraße wurden sechs Objekte ausgemacht, die sich bisher nicht einordnen lassen.

Rubriklistenbild: © Anthony Devlin/dpa, ASA Goddard Space Flight C.

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