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Bares für Rares (ZDF): Händler David Suppes verrät, wie er zu seinem Job kam

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Von: Lisa Klugmayer

Seit 2019 sitzt David Suppes hinter dem „Bares für Rares“-Händlerpult und bietet für die verschiedensten Antiquitäten. Doch wie ist der Händler eigentlich zu seinem Job gekommen? Das hat er nun verraten.

Wiesbaden - Bei „Bares für Rares“ bekommen vermeintliche Staubfänger eine zweite Chance - und bekommen meist für viel Geld ein neues Zuhause bei einem der Händler. Doch wie wird man eigentlich Antiquitätenhändler? Diese Frage hat nun David Suppes in seinen Instagram-Storys verraten.

Bares für Rares: So kam Händler David Suppes zu seinem Job

Seit 2013 begeistern Horst Lichter und die „Bares für Rares“-Händler schon TV-Deutschland. David Suppes ist seit 2019 als Käufer in der Trödelshow dabei und verriet nun, wie er zu seinem Job als Antiquitätenhändler gekommen ist. „Du kannst theoretisch Kunstgeschichte studieren oder eine Ausbildung zum Gemmologen machen“, so Suppes. Die Gemmologie ist die Wissenschaft von Edelsteinen und beschäftigt sich mit Schmucksteinen.

Close-up von „Bares für Rares“-Händler David Suppes. „Bares für Rares“: Walter „Waldi“ Lehnertz, Christian Vechtel, Roman Runkel, Dr. Elisabeth „Lisa“ Nüdling, Horst Lichter, Steve Mandel, David Suppes, Thorsden Schlößner, Julian Schmitz-Avila (Fotomontage)
Seit 2019 sitzt David Suppes hinter dem „Bares für Rares“-Händlerpult und bietet für die verschiedensten Antiquitäten. Auf Instagram hat der ZDF-Händler nun verraten, wie er zu seinem Job gekommen ist. (Fotomontage) © Instagram/David Suppes & ZDF/Frank W. Hempel

Das wichtigste sei allerdings Leidenschaft für das Thema, berichtet tz.de. Außerdem müsse man am Ball bleiben und Lust haben, sich ein Leben lang weiterzubilden. Sein Vater hätte ihn darauf gebracht, Kunst- und Antiquitätenhändler zu werden, so Suppes.

„Ich bin damit groß geworden“, erzählt der Händler weiter. „Mein Vater sammelt und handelt seit 1974. Ich glaube, es ist schwierig, da nach dem Studium bei null anzufangen, aber auf keinen Fall unmöglich.“

Rekorddeal bei „Bares für Rares“: Kunstschatz für 42.000 Euro versteigert

Beim bislang teuersten Stück bei „Bares für Rares“ handelte es sich um ein pontifikales Brustkreuz, in dem sogar Splitter vom Kreuz Jesu stecken sollen. Expertin Dr. Heide Rezepa-Zabel schätzte den Wert des edlen Kreuzes auf unglaubliche 60.000 bis 80.000 Euro. Es wurde schließlich für 42.000 Euro verkauft.

Doch manchmal nützt einem sogar jahrelanges Know-how nichts, denn auch „Bares für Rares“- Händler David Suppes hat auch schon Fehlkäufe getätigt. Vor kurzem hatte er dem Instagram-Account der ZDF-Show verraten, dass er bei einem Terrakotta-Krieger schon mal ordentlich daneben gegriffen hat. „Das war einfach ein Gartendeko-Objekt, auf das ich hereingefallen bin“. Manchmal seien Replika Zehntausende Euro wert, doch in seinem Fall waren die Krieger aus dem Gartencenter und nur 199 Euro wert.

So richtig abgesahnt bei „Bares für Rares“ hat aber unlängst ein Verkäufer-Pärchen. Die beiden sind mit einer Sammlung Spielzeugautos angereist. Der Kaufpreis brachte sie schlussendlich zum Strahlen. Denn die „Bares für Rares“-Verkäufer bekommen für Spielzeugautos dreifachen Wunschpreis.

Verwendete Quellen: Instagram/David Suppes

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