Expertin Dr. Friederike Werner schätzt für die Silbervase einen hohen Wert. Die Händler sind deshalb verblüfft.
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Expertin Dr. Friederike Werner schätzt für die Silbervase einen hohen Wert. Die Händler sind deshalb verblüfft.

Rarität sei ein „Edelstein“

Bares für Rares (ZDF): Viel Geld für Glasvase - Händler verblüfft von Expertise

  • Selina Eckstein
    VonSelina Eckstein
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Bei „Bares für Rares“ (ZDF) bezeichnet die Expertin eine Glasvase als Edelstein und schätzt einen hohen Wert für die Rarität. Ob die Händler bereit sind, tief in die Tasche zu greifen?

Köln - Weil er keine Verwendung für die Rarität hat, möchte Bernd Bratsch aus Langenfeld eine Glasvase bei „Bares für Rares“ verkaufen. Expertin Dr. Friederike Werner ist begeistert davon und bezeichnet die Vase in der ZDF-Trödelshow als Edelstein. „So große Edelsteine, die in der Mitte ein Loch haben, habe ich noch nie gesehen“, zeigt sich Moderator Horst Lichter verblüfft, als er das hört.

Nachdem sie einige Informationen zur Glasvase genannt hat, verrät die „Bares für Rares“-Expertin, dass die Rarität aus den Jahren zwischen 1899 und 1903 stammt. Außerdem schätzt Dr. Friederike Werner den Wert der Vase auf 2500 bis 4500 Euro. Sehr zur Freude des 60-jährigen Verkäufers, der lediglich mit 400 bis 500 Euro gerechnet hatte. „Behalte dieses Grinsen und die Freude, die Händler haben die Kohle in der Tasche“, sagt Horst Lichter, ehe er Bernd Bratsch zu den Händlern schickt.

Bares für Rares (ZDF): Teure Vase! Händler verblüfft von Expertise

Im Raum, in dem die Händler sitzen, sagt Markus Wildhagen zur Begrüßung: „Sie haben uns eine schöne Vase von Loetz mitgebracht.“ Allen Händlern gefalle die Rarität, erklärt Julian Schmitz-Avila, ehe die Verhandlungen beginnen. Sowohl Elke Velten, Fabian Kahl, Markus Wildhagen als auch Julian Schmitz-Avila bieten um die Glasvase. Lediglich Walter Lehnertz bietet nicht mit. Elisabeth Nüdling, die häufiger bei „Bares für Rares“ zu sehen ist, ist in dieser Folge nicht dabei. Zuletzt hatte die Händlerin aus Fulda in der ZDF-Trödelshow über die Rolle der Frau in der Kunst diskutiert.

Die Gebote der Händler liegen zunächst im Hunderter Bereich und sind erstaunt, als sie erfahren, wie hoch der Wert laut der „Bares für Rares“-Expertin ist. „Da liegen wir ja nun ganz weit weg“, platzt es auch Elke Velten heraus. Nachdem Julian Schmitz-Avila kurz Schlucken muss, bietet er 1000 Euro. Auch die anderen Händler sind dazu bereit, mehr Geld für die Vase zu investieren.

Bei dem Gebot von 2000 Euro, das Elke Velten abgibt, will Walter Lehnertz wissen, ob der Verkäufer bereit wäre, zu diesem Preis zu verkaufen. Doch Julian Schmitz-Avila grätscht dazwischen und hadert mit sich. Nachdem er zunächst sagt, dass er auch raus sei, nachdem Markus Wildhagen ausgestiegen war, erhöht Julian Schmitz-Avila auf 2050 Euro.

Video: „Bares für Rares“ (ZDF) bekommt TV-Ableger

Elke Velten steigt nach diesem Gebot aus den Verhandlungen aus, aber Fabian Kahl hat noch Interesse. Julian Schmitz-Avila lässt aber nicht locker und kann die Glasvase letztendlich für 2150 Euro ergattern. „Herzlichen Glückwunsch, passt“, sagt der Verkäufer und ist mit dem Preis einverstanden.

„Ich hätte die Vase vom Preis her nicht so hoch eingeschätzt“, sagt Elke Velten, nachdem der Verkäufer den Raum, in dem die Händler bei „Bares für Rares“ sitzen, verlassen hat. In der ZDF-Trödelshow hatten sich zuletzt zwei Stühle vom Sperrmüll als wertvolle „Designer-Klassiker“ herausgestellt.

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