Das Offizier-Set aus der Kaiser-Zeit begeistert die Händler bei „Bares für Rares“ (ZDF).
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Das Offizier-Set aus der Kaiser-Zeit begeistert die Händler bei „Bares für Rares“ (ZDF).

Händler widerspricht Experte

Bares für Rares (ZDF): Schätzpreis für ein Offizier-Set aus der Kaiserzeit ist „eine Sensation“

  • Selina Eckstein
    vonSelina Eckstein
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Ein Offizier-Set aus der Kaiser-Zeit wird den Händlern bei „Bares für Rares“ (ZDF) angeboten. Gleich mehrere Händler sind begeistert und Wolfgang Pauritsch stellt klar: Für diese Rarität gibt es keinen Schätzpreis.

Köln - Bei „Bares für Rares“ werden den Händlern häufig Raritäten mit Seltenheitswert angeboten. So ist es auch bei dem Offizier-Set aus der Kaiser-Zeit von Manfred Sneikus aus Sylt. Er hat es geschenkt bekommen und möchte es nun in der ZDF-Trödelshow, in der regelmäßig auch Elisabeth Nüdling aus Fulda zu sehen ist, verkaufen.

Experte Sven Deutschmanek hebt während seiner Expertise in der ZDF-Trödelshow mehrmals hervor, dass alle Teile, also der Hut, die Schulterstücke und die Feldbinde, im perfekten Zustand sind. In der Mitte des Feldbinden-Schlosses ist ein W zu erkennen, dass für Kaiser Wilhelm steht. Gemeinsam mit der Aufbewahrungsbox schätzt der „Bares für Rares“-Experte das Set auf die Zeit zwischen 1905 und 1914.

Bares für Rares (ZDF): Schätzpreis für Offizier-Set „eine Sensation“

700 bis 900 Euro hätte der Verkäufer gerne dafür, verrät er Moderator Horst Lichter bei „Bares für Rares“ (ZDF). Experte Sven Deutschmanek schätzt den Wert des Sets sogar noch höher, und zwar auf 1200 bis 1300 Euro. Manfred Sneikus ist sprachlos. „Das finde ich für dich eine Sensation“, freut sich auch Horst Lichter über den Schätzpreis und fügt an: „Ich hoffe, dass die Händler es genauso sehen.“

Nachdem der Verkäufer den Raum, in dem die Händler sitzen, betreten hat, werden einige Nachfragen zu den Raritäten gestellt. Die „Bares für Rares“-Händler scheinen interessiert zu sein und Wolfgang Lehnertz eröffnet die Verhandlung mit 180 Euro. Auch David Suppes, Daniel Meyer und Wolfgang Pauritsch steigen ein, wodurch der Preis in der ZDF-Trödelshow schnell in die Höhe geht.

Offizier-Set aus der Kaiser-Zeit sorgt für viele Gebote bei „Bares für Rares“ (ZDF)

Als Wolfgang Pauritsch 1000 Euro bietet, sagt der Verkäufer: „Das hört sich gut an.“ Bei 1100 Euro will Daniel Meyer dann den Schätzpreis von Sven Deutschmanek wissen, den Verkäufer Manfred Sneikus ihm daraufhin nennt. David Suppes ist bereit den Preis aus der Expertise des „Bares für Rares“-Experten zu zahlen - nämlich 1300 Euro.

„Es macht ja auch keinen Spaß immer nur zu den Schätzpreisen zu kaufen“, sagt Daniel Meyer. Wolfgang Pauritsch fügt hinzu: „Deshalb kaufen wir über den Schätzpreisen.“ Der Händler bietet in der ZDF-Trödelshow aus diesem Grund 1350 Euro - 50 Euro mehr als der Schätzpreis von „Bares für Rares“-Experte Sven Deutschmanek.

„Bares für Rares“-Händler redet sich wegen Offizier-Set in Rage - „Es gibt hier keinen Schätzpreis“

„Es gibt hier keinen Schätzpreis, weil es nicht mehr viele Dinge gibt in diesem Zustand. Das hat keinen Wiederbeschaffungswert. Wie soll ich das wiederbeschaffen?“, redet sich Wolfgang Pauritsch regelrecht in Rage. David Suppes erhöht auf 1400 Euro. Walter Lehnertz stachelt seinen Händler-Kollegen an: „Komm, hau noch einen raus, Wolfgang.“ Doch Wolfgang Pauritsch steigt aus und gesteht: „Diese Schlacht habe ich verloren.“

Dieses Offizier-Set stammt noch aus der Kaiser-Zeit und hat deshalb keinen Wiederbeschaffungswert, ist sich Wolfgang Pauritsch bei „Bares für Rares“ (ZDF) sicher.

Und so wird das Offizier-Set der kaiserlichen Marine an David Suppes verkauft, da Daniel Meyer zu lange zögert, während sich Suppes und der Verkäufer bereits einig wurden. „Diese Schlacht hast du gewonnen“, sagt Wolfgang Pauritsch, als der Verkäufer schon den Händlerraum verlassen hat.

Video: Diese Gegenstände brachten ihren Besitzern bei „Bares für Rares“ (ZDF) ein Vermögen

Doch auch Daniel Meyer geht in der „Bares für Rares“-Folge vom Dienstag, 18. Mai, nicht leer aus. Er sichert sich ein Adenauer-Konvolut für 200 Euro. Händlerin Susanne Steiger schlägt in der ZDF-Trödelshow gleich dreifach zu: Sie kauft eine Gebäck-Dose für 250 Euro, ein Gemälde von Georg Arnold-Graboné für 500 Euro und für einen Ring mit zwölf Diamanten für 1250 Euro. Zuletzt gab es bei „Bares für Rares“ (ZDF) einen Ring mit einem versteckten Liebesgeständnis*, berichtet merkur.de.

Susanne Steiger ist häufiger von Schmuckstücken bei „Bares für Rares“ begeistert. Zuletzt war die Händlerin der ZDF-Trödelshow „schockverliebt“ in eine Rolex-Uhr aus Gold. Ein anderer Diamant-Ring löste unter den Händler Streit aus und sorgte am Ende der Verhandlungen für eine Überraschung. Bei den Verhandlungen um einen Edelstein-Anhänger wiederum musste sich Wolfgang Pauritsch eingestehen, dass Elisabeth Nüdling aus Fulda eine starke Gegnerin ist. Außerdem lösten zwei alte Schilder einen Streit zwischen Walter Lehnertz und Julian Schmitz-Avila aus. *merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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