Auf der Postkarte sind die Unterschriften der WM-Helden von 1954 zu sehen. „Bares für Rares“-Experte Sven Deutschmanek verrät, wie viel sie wert ist.
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Auf der Postkarte sind die Unterschriften der WM-Helden von 1954 zu sehen. „Bares für Rares“-Experte Sven Deutschmanek verrät, wie viel sie wert ist.

Beim Aufräumen gefunden

Bares für Rares (ZDF): Postkarte mit Unterschriften der WM-Helden von 1954 sorgt für hohe Gebote

  • Selina Eckstein
    vonSelina Eckstein
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Wieder gibt es bei „Bares für Rares“ (ZDF) eine Fußball-Rarität für die Händler. Eine Postkarte mit den Unterschriften der WM-Helden von 1954 sorgt für viele Gebote. Doch werden sich Händler und Verkäufer am Ende einig?

Köln - In der ZDF-Trödelshow „Bares für Rares“, in der auch Schmuck-Händlerin Elisabeth Nüdling aus Fulda seit Jahren dabei ist, sind häufiger Raritäten zu sehen, die vor allem Fußball-Fans gefallen. Erst kürzlich sollte ein Reisekoffer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft von der Weltmeisterschaft 2014 verkauft werden. Da der Koffer keinem deutschen Fußball-Nationalspieler gehörte, sondern einem Personenschützer, boten die Händler nicht viel und der Verkäufer nahm ihn wieder mit nach Hause.

In der „Bares für Rares“-Folge vom 16. April geht es nun um eine Postkarte mit den Unterschriften der WM-Helden von 1954. Michaela Traeg hat sie beim Aufräumen gefunden und ist nun mit ihrem Vater Wolfgang in die ZDF-Trödelshow gekommen, um die Fußball-Rarität zu verkaufen. Der Nürnberger Fußballspieler Max Morlock hatte die Karte, auf der alle Unterschriften der WM-Helden von 1954 zu sehen sind, einem Bekannten ihres Uropas geschickt. Dieser schenkte die Postkarte dem Uropa und so gelangte die Karte in den Besitz der Traegs.

„Bares für Rares“ (ZDF): So viel ist eine Postkarte mit den Unterschriften der WM-Helden von 1954 wert

Bei „Bares für Rares“ (ZDF) möchten die Verkäuferin nun wissen, wie viel die Postkarte wert ist. Horst Lichter fragt aber zunächst, wie viel Vater und Tochter für die Karte haben möchten. Der Wunschpreis liegt bei 200 bis 250 Euro, sagt Michaela Traeg. „Ich finde 200, 250 Euro schon echt frech. Wer sie dafür bekommen würde, hätte sehr viel Glück“, findet Experte Sven Deutschmanek, der das Stück auf 500 bis 600 Euro schätzt.

„Das lässt das Fußballer-Herz höher schlagen“, sagt Händler Julian Schmitz-Avila als die Verkäufer den Raum betreten, in dem die Händler sitzen. Als sie hören, dass der Fußballer Max Morlock die Karte persönlich geschrieben hat, sind sie begeistert. Christian Vechtel gibt das erste Gebot ab und auch Julian Schmitz-Avila sowie Elke Velten steigen bei „Bares für Rares“ (ZDF) in die Verhandlungen ein.

Bei 400 Euro steigt Händlerin Elke Velten aus. Bei 430 Euro sagt Julian Schmitz-Avila, dass er schon etwas von den Weltmeistern von 1954 habe und deshalb kein Gebot mehr abgebe. Daraufhin fragt Händler Christian Vechtel, ob die Verkäufer ihm die Postkarte mit den Unterschriften der Fußballer von 1954 für 430 Euro überlassen würden. Die Verkäufer wollen noch ein wenig mehr Geld und nennen 450 Euro als Gegenangebot.

Der „Bares für Rares“-Händler bietet Vater und Tochter 440 Euro an. Damit sind die beiden in der ZDF-Trödelshow einverstanden und verkaufen die Postkarte von 1954 an Christian Vechtel. „Meine teuerste Postkarte bis jetzt“, sagt der Händler schmunzelnd, nachdem er den Verkäufern die 440 Euro gegeben hat.

Video: Diese Rekord-Verkäufe gab es schon bei „Bares für Rares“ (ZDF)

Bei „Bares für Rares“ (ZDF) waren in der Folge am Freitag, 16. April, außerdem folgende Objekte zu sehen: ein Likörset, ein Vierer-Dukat, eine Schmuckdose mit Schildpatt und eine Tischleuchte. Wie tz.de berichtet, gab es in einer vergangenen Folge zwischen „Bares für Rares“-Moderator Horst Lichter und dem Experten Sven Deutschmanek einen Zoff* wegen eines harmlosen Gags.

In den vergangenen Folgen bei „Bares für Rares“ (ZDF) kaufte Elisabeth Nüdling aus Fulda einen wertvollen Ring, besetzt mit einem „der teuersten Edelsteine der Welt“. Händler Fabian Kahl sicherte sich ein Unikat von Otto Mueller. Ein Paar machte mit einem Erbstück einen großen Deal. Außerdem haben sich die „Bares für Rares“-Händler um eine Micky-Maus-Figur gerissen, der Verkäufer erlebte dennoch einen Reinfall. Eine Verkäuferin ließ nicht mit sich verhandeln. *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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