Walter „Waldi“ Lehnertz, Christian Vechtel, Roman Runkel, Dr. Elisabeth „Lisa“ Nüdling, Horst Lichter, Steve Mandel, David Suppes, Thorsden Schlößner, Julian Schmitz-Avila.
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Bei „Bares für Rares“ (ZDF) löst eine Brosche einen Bieter-Kampf zwischen Dr. Elisabeth „Lisa“ Nüdling (Vierte von rechts) und David Suppes (Dritter von links aus).

Bieter-Kampf mit David Suppes

„Bares für Rares“ (ZDF): Brosche begeistert Händlerin - Elisabeth Nüdling zahlt Vielfaches vom Schätzwert

  • Selina Eckstein
    vonSelina Eckstein
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Bei „Bares für Rares“ (ZDF) hat es Elisabeth Nüdling aus Fulda auf eine Brosche aus den 1930er Jahren abgesehen. Dafür bezahlt sie fast das Doppelte des geschätzten Werts.

Köln/Fulda - „Bares für Rares“-Händlerin Elisabeth Nüdling aus Fulda ist in der ZDF-Trödelshow immer wieder auf der Suche nach Schmuckstücken aus dem 20. Jahrhundert. Daher ist sie auch von der Diamantbrosche angetan, die Yvette Scheid in die „Bares für Rares“-Folge am Mittwoch, 20. Januar, mitbringt. Die Verkäuferin sagt, sie wisse selbst nicht viel über die Brosche - und möchte deshalb zunächst in der Expertise von Expertin Dr. Heide Rezepa-Zabel mehr über das Stück erfahren.

Name der TrödelshowBares für Rares
Erstausstrahlung4. August 2013
ProduktionsunternehmenWarner Bros. International Television Production, ZDF
AusstrahlungsturnusMontags bis freitags, ab 15.05 Uhr im ZDF
ModerationHorst Lichter (seit Staffel 1)

Die Fachfrau berichtet, dass diese Art von Broschen in den 30er Jahren nicht nur am Ausschnitt des Oberteils getragen wurden, sondern auch am Hut, am Gürtel, an den Schuhen oder an der Tasche. „Überall blitzte es“, verrät „Bares für Rares“-Expertin Dr. Heide Rezepa-Zabel. Moderator Horst Lichter fällt bei der Expertise der Stein in der Mitte der Brosche auf. Er denkt, der Stein sei blau. Doch die Expertin widerspricht: er ist schwarz. Es handelt sich dabei um einen Onyx-Stein, erklärt Dr. Heide Rezepa-Zabel in der ZDF-Sendung weiter.

„Bares für Rares“ (ZDF): Brosche begeistert Händlerin - Elisabeth Nüdling zahlt Vielfaches

„Er ist wunderbar poliert, wurde wunderschön eingesetzt und macht die Wellenbewegung der Brosche lebendig. Durch den Stein kommt es zum in der Art déco-Zeit sehr beliebten Kontrast“, verrät die Expertin in der „Bares für Rares“-Folge im ZDF. Es gebe einige Diamanten, deshalb geht sie von 0,9 Karat aus.

Yvette Scheid hofft aus diesem Grund, dass sie von den Händlern 800 Euro erhält. Der Materialwert liege bei 350 Euro, weshalb die Expertin genau der gleichen Meinung ist: Sie schätzt die Brosche in der Folge im ZDF auf 800 bis 900 Euro. „Klasse, das freut mich“, sagt die Verkäuferin. „Dann sagst du da hinten so lange ,Nee‘, bis es gut durch zwei teilbar ist“, ermutigt Horst Lichter die Verkäuferin bevor es zu den „Bares für Rares“-Händlern geht.

„Bares für Rares“-Händlerin aus Fulda will diese Brosche haben - Das ist ihr Startgebot

Im Händlerraum angekommen, schaut sich Händlerin Elisabeth Nüdling aus Fulda die Brosche genauer an und begutachtet sie von allen Seiten. Als „sehr apart“ bezeichnet Nüdling die Brosche, als die Verkäuferin den Raum betritt. „Wie ich gerade erfahren habe, war die Brosche mal vertikal als Klipp gedacht und nicht horizontal als Brosche“, berichtet Yvette Scheid von der Expertise.

Diese Brosche hat es „Bares für Rares“-Händlerin Elisabeth Nüdling aus Fulda angetan. Die Trödelshow läuft immer wochentags um 15.05 Uhr auf ZDF.

„Ich würde es, wenn es meins wäre, wieder umarbeiten lassen in einen Klipp, also, dass man ihn wieder von oben einklippen könnte“, überlegt die Händlerin aus Fulda schon einmal, was sie mit der Brosche machen könnte. Ihr erstes Angebot bei „Bares für Rares“ (ZDF) lautet deshalb: „600 Euro.“

Händler liefern sich bei „Bares für Rares“ (ZDF) einen Bieter-Kampf um eine Brosche

David Suppes hat ebenfalls Interesse an der Brosche und bietet 700 Euro. Die anderen Händler haben kein Interesse, wodurch es einen Bieter-Kampf zwischen Nüdling und Suppes gibt. Die beiden Händler schaukeln sich bis 1300 Euro hoch. „Ich glaube, Sie freuen sich jetzt schon, weil das bestimmt weit von dem Preis weg ist, der Ihnen gesagt worden war“, sagt die Händlerin aus Fulda an die Verkäuferin gerichtet und fügt an: „Aber es ist wirklich ganz genau meine Ware. Und ich freue mich immer sehr, wenn denn mal was kommt aus dieser Zeit. Deswegen erhöhe ich auch noch mal auf 1350 Euro.“

Doch Suppes legt noch mal nach und erhöht auf 1400. Nüdling überbietet erneut. Bei 1550 Euro steigt Händler Suppes aus. „Verkaufen Sie an Lisa. Tun Sie es“, gibt der Händler den Bieter-Kampf bei „Bares für Rares“ (ZDF) auf und zeigt sich resigniert. Die Verkäuferin wiederum freut sich sehr über diesen Betrag, und auch die Händlerin Nüdling aus Fulda ist zufrieden. „Ich freue mich auch. Es war zwar am Ende ein teure Brosche, aber sie ist auch wunderschön. Ansonsten hätte ich auch nicht so viel bezahlt dafür“, gesteht sie.

Video: „Bares für Rares“ (ZDF) - Das wussten Sie noch nicht über die Händler der Trödelshow

„Das hätte ich nie gedacht, dass aus dem Bertrag, der in der Expertise genannt wurde, fast das Doppelte wird. Ich bin geplättet“, sagt Yvette Scheid, die das Geld mit ihrer Schwester teilen wird, im Anschluss.

Diese Objekte wurden in der Folge von „Bares für Rares“ (ZDF) verkauft

Außerdem kauft die Händlerin Elisabeth Nüdling aus Fulda in der „Bares für Rares“-Folge am Mittwoch ein Milchkännchen von 1826 für 200 Euro sowie einen Damenbart-Rasierer aus den 50er Jahren für 60 Euro. Julian Schmitz-Avila hingegen ist an dem Nachdruck „Gesenkter Frauenkopf“ von Käthe Kollwitz interessiert und bezahlt dafür 320 Euro. Eine Fleischmann-Dampfmaschine aus den 50er Jahren wiederum kauft Roman Runkel für 530 Euro.

In den vergangenen Folgen von „Bares für Rares“ lösten sechs Stühle vom Dachboden ein wahres Bietergefecht aus, es wurde eine Primizkrone verkauft und lange vermisster Familien-Schmuck brachte eine enorme Summe ein. Außerdem kaufte „Bares für Rares“-Händler David Suppes eine Vase, bei der die Verkäufer im Vorfeld beinahe abgezockt worden wären.

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