Bei „Bares für Rares“ im ZDF war Händlerin Elisabeth Nüdling aus Fulda stark an einem Diamanten-Schmuckstück interessiert.
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Bei „Bares für Rares“ im ZDF war Händlerin Elisabeth Nüdling aus Fulda stark an einem Diamanten-Schmuckstück interessiert.

Elisabeth Nüdling ist interessiert

Bares für Rares (ZDF): Schmuck ist sehr viel wertvoller als gedacht - Händlerin aus Fulda fasziniert

  • Sebastian Reichert
    VonSebastian Reichert
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Was ihr Diamanten-Schmuck, den Dagmar Kritzer und ihre Enkelin Lisa Fromm bei „Bares für Rares“ (ZDF) anbieten, wert ist, war ihnen offenbar nicht bekannt. Bei Händlerin Elisabeth Nüdling aus Fulda war das ganz anders.

Köln/Fulda - Bei „Bares für Rares“ (ZDF) ist Elisabeth Nüdling auch als Gutachterin für Diamanten (DGemG) die Schmuck-Expertin schlechthin. In der Folge am Montag, 14. Juni, war die Schmuckhändlerin aus Fulda in der von Horst Lichter moderierten ZDF-Trödelshow voll in ihrem Element. Es ging um ein Collier, das viermal so viel wert ist, wie ihre Besitzer gedacht hatten.

Zuletzt hatte sich schon „Bares für Rares“-Händlerin Elisabeth Nüdling aus Fulda begeistert über Schmuck aus den 1880er Jahren im ägyptischen Stil gezeigt. Ähnlich fasziniert zeigte sich die Osthessin auch, als Dagmar Kritzer und ihre Enkelin Lisa Fromm in der ZDF-Trödelshow einen Diamantanhänger mit Platin-Kette anboten - mit einem naturalistischen Motiv von gekreuzten Wiesenblumen.

„Bares für Rares“ (ZDF): Schmuck viermal wertvoller - Händlerin aus Fulda fasziniert

Das Schmuckstück wurde zwischen 1890 und 1900 hergestellt, erklärte „Bares für Rares“-Expertin Heide Rezepa-Zabel. Das passte auch mit der Geschichte der Besitzer überein. Dagmar Kritzer hatte das Diamanten-Collier von ihrer Mutter bekommen - und diese hatte es wiederum von ihrem Schwiegervater erhalten. Heide Rezepa-Zabel zeigte sich begeistert: „Sehr, sehr schön. Ein tolles Schmuckstück.“

Die platinierten Diamanten im Vollschliff (2,2 Karat) böten „schöne bunte Reflexe“. Als Lisa Fromm und ihre Oma Dagmar Kritzer im Walzwerk in Pulheim bei Köln den Wunschpreis von 500 Euro nannten, wollte schon „Bares für Rares“-Moderator Horst Lichter zuschlagen. „Ich würde blind 500 Euro dafür geben“, sagte er. „Das ist viel mehr wert.“ Und der ZDF-Moderator hatte Recht.

Laut „Bares für Rares“-Expertin Heide Rezepa-Zabel beläuft sich allein der Edelmetallwert schon auf 370 Euro. „Das Schmuckstück ist mindestens 2000 bis 2200 Euro wert“, sagte sie. Die Besitzer waren aus dem Häuschen. „Ich freue mich so für meine Kinder. Ich hoffe, die Händler machen mit“, sagte Dagmar Kritzer.

Im „Bares für Rares“-Händlerraum zeigte sich Elisabeth Nüdling sogleich fasziniert. „Ein wunderschönes Collier!“ Die Schmuckhändlerin aus Fulda versuchte es mit einer Charme-Offensive in Richtung von Lisa Fromm und deren Oma. „Sie sind genauso entzückend wie das Collier.“ Die Fuldaerin lieferte sich schließlich ein Bieter-Duell mit Händler Fabian Kahl. Bei 1500 Euro ging es los.

Video: „Bares für Rares“: Fabian Kahl musste viele Niederlagen hinnehmen

Bei 2000 Euro erhielt dann „Bares für Rares“-Händlerin Elisabeth Nüdling glücklich den Zuschlag. Und auch Lisa Fromm und Dagmar Kritzer waren mehr als zufrieden. Sie hatten schließlich viermal so viel Geld erhalten, wie sie zunächst gedacht hatten. „Ich hatte gehofft, dass Lisa das Schmuckstück kauft“, gestand Dagmar Kritzer. Und ihre Enkelin Lisa Fromm ergänzte: „Bei Lisa ist es in guten Händen.“

Neben dem Diamanten-Collier, das am Montag, 14. Juni bei „Bares für Rares“ (ZDF) verkauft wurde, erstand zudem Walter „80-Euro-Waldi“ Lehnertz zwei Biegepüppchen - natürlich für 80 Euro. Der Wert der beiden Puppen hatte „Bares für Rares“-Experte Sven Deutschmanek, der sich gerade von ZDF-Trödelshow in die Sommerpause verabschiedet* hat, zuvor auf 20 bis 30 Euro geschätzt

Außerdem ging in der „Bares für Rares“-Show eine aus der DDR geschmuggelte Alabaster-Figur von Stefan Sinding für 1350 Euro an Händler Friedrich Häusser. Jan Cizek kaufte ein „Avalanche“-Spiel von 1970, und einen kinetische Spangenuhr von Heinz te Laake ging für 460 Euro an Walter Lehnertz. Michael Vieten verzichtete auf eine Händlerkarte für ein Gemälde von Franz Stegmann. *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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