Bares für Rares (ZDF): Dieser Keramik-Totenschädel soll verkauft werden.
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Dieser Keramik-Totenschädel soll bei „Bares für Rares“ (ZDF) verkauft werden.

Händler sind begeistert

Bares für Rares (ZDF): Gruseliger Fund auf dem Dachboden - Horst Lichter findet Totenschädel „grauenhaft“

  • Selina Eckstein
    VonSelina Eckstein
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Bei Bares für Rares (ZDF) sorgt ein Keramik-Totenschädel für unterschiedliche Reaktionen. Während Horst Lichter ihn grauenhaft findet, sind die Händler begeistert.

Köln - Verkäufer Sascha Scherweit hat keine Ahnung, wie viel der Keramik-Totenschädel wert ist, den er bei „Bares für Rares“ (ZDF) verkaufen möchte. Moderator Horst Lichter, dessen Spitzname vor kurzem verraten wurde, möchte zu Beginn aber erst einmal vom Verkäufer wissen, woher der Totenschädel stammt und ergänzt: „Ich finde ihn ja grauenhaft.“ Sascha Scherweit berichtet, dass er die Rarität auf dem Dachboden seines verstorbenen Opas gefunden hatte und der Totenschädel knapp fünf Jahre in seinem Besitz war.

Anschließend berichtet Expertin Dr. Bianca Berding in der ZDF-Trödelshow, dass der Keramik-Totenschädel anatomisch annähernd korrekt hergestellt wurde, unter anderem wurden die Zähne lebensecht nachgearbeitet. Durch den Stempel auf der Rückseite ist sich die „Bares für Rares“-Expertin sicher, dass der Totenschädel in der bekanntesten Keramik-Manufraktur Europas, nämlich bei Goldschneider in Wien, um 1895 hergestellt wurde.

Bares für Rares (ZDF): Totenkopf viel wertvoller als gedacht - Verkäufer sind baff

Nach den Ausführungen von Dr. Bianca Berding möchte Horst Lichter wissen, wie viel Geld der Verkäufer für das gruselige Fundstück von den „Bares für Rares“-Händlern haben möchte. Sascha Scherweit antwortet prompt: „200 Euro.“ Die Expertin verrät, dass ihre Einschätzung deutlich höher ist, nämlich bei 2200 bis 2500 Euro. Darüber ist der Verkäufer in der ZDF-Trödelshow, in der auch regelmäßig Elisabeth Nüdling aus Fulda zu sehen ist, sehr überrascht und sagt, dass er damit nicht gerechnet habe. Auch Moderator Horst Lichter kann es nicht glauben: „Ich bin begeistert.“

In dem Raum, in dem die Händler sitzen, beginnen die Verhandlungen dann aber mit einem niedrigen Betrag, nämlich mit 100 Euro, die Daniel Meyer bietet. Auch Esther Ollick ist bei „Bares für Rares“ (ZDF) am Keramik-Totenkopf interessiert, genauso wie David Suppes. Bei 400 Euro, die David Suppes bietet, sagt der Verkäufer: „Wir können noch ein bisschen.“ Damit meint er den Preis für seine Rarität, der sich noch erhöhen soll.

In 50er Schritten treiben David Suppes und Daniel Meyer den Preis anschließend weiter in die Höhe, Esther Ollick hat hingegen kein Interesse mehr. Bei 800 Euro fragt David Suppes, ob der Verkäufer größere Sprünge möchte, woraufhin dieser „Ja“ sagt. Aus diesem Grund erhöht der Händler aus Wiesbaden (Hessen) auf 1000 Euro. (Lesen Sie auch hier: Bares für Rares (ZDF): Neue Abendshow mit Horst Lichter im Juli - Erstmals auf Schloss in Hessen)

Zähe Verhandlungen bei „Bares für Rares“: Zwei Händler wollen Keramik-Totenkopf

Bei 1800 Euro steigt Daniel Meyer aus. Der Verkäufer Sascha Scherweit fragt daraufhin, ob David Suppes ihm 2000 Euro für den Keramik-Totenschädel bezahlen würde. Der Händler möchte aber nur 1900 Euro ausgeben und zögert deshalb. Daniel Meyer nutzt dies aus und entscheidet sich plötzlich um: Er sei bereit 2000 Euro für die Rarität bei „Bares für Rares“ (ZDF) zu bezahlen. Prompt erhöht David Suppes das Gebot auf 2100 Euro.

Die Händler möchten daraufhin von Sascha Scherweit die Schätzung der „Bares für Rares“-Expertin wissen. Als sie hören, dass diese bei 2200 bis 2500 Euro liegt, ist David Suppes in der ZDF-Trödelshow bereit, 2200 Euro für den Keramik-Totenschädel zu zahlen. Erneut sagt Daniel Meyer, dass er bei diesem Betrag aussteigt, aber dieses Mal bleibt es auch dabei. David Suppes erhält die Rarität für 2200 Euro.

Video: Nach „Bares für Rares“-Aus von Lucki: Wer wird sein Nachfolger in der ZDF-Trödelshow?

„Das ist das außergewöhnlichste Keramik-Objekt, das ich je gekauft habe“, ist sich David Suppes bei „Bares für Rares“ (ZDF) sicher. „Es war grandios. Es hat richtig Spaß gemacht und letztendlich habe ich das zehnfache meines Wunschpreises erhalten - besser könnte es gar nicht sein“, freut sich der Verkäufer nach den Verhandlungen.

In der „Bares für Rares“-Folge am Dienstag, 6. Juli, wurden außerdem ein Teppicharmband, ein Karikaturenheft, Dekanter, zwei Gemälde von H. Gehrich sowie eine Spielzeug-Rennbahn zum Verkauf angeboten.

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