Diese Mickey Mouse Skulptur soll bei „Bares für Rares“ (ZDF) verkauft werden. „Bares für Rares“ läuft wochentags um 15.05 Uhr im ZDF.
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Diese Micky-Maus-Skulptur soll bei „Bares für Rares“ (ZDF) verkauft werden. „Bares für Rares“ läuft wochentags um 15.05 Uhr im ZDF.

Hitzige Verhandlung

„Bares für Rares“ (ZDF): Händler reißen sich um Micky-Maus-Figur - Verkäufer erlebt trotzdem Reinfall

  • Selina Eckstein
    vonSelina Eckstein
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Bei „Bares für Rares“ (ZDF) soll eine Micky-Maus-Figur aus Holz verkauft werden. Nach der anfänglichen Begeisterung der Händler stocken die Verhandlungen.

Köln - Mit einem ungewöhnlichen Objekt kommt Verkäufer Rainer Heckermann zur Trödelshow „Bares für Rares“ (ZDF). Der Unternehmer aus Ratingen hat 1997 in Florida eine Micky-Maus-Figur gekauft. Damals kostete die Skulptur 9000 Dollar - also umgerechnet mehr als 15.000 DM. Diese möchte er nun verkaufen. Als die Händler die Figur sehen, sind sie sehr begeistert. Doch Händler Daniel Meyer bremst die Freude der anderen Händler: „Die ist doch bestimmt neu gemacht worden.“

Walter „Waldi“ Lehnertz kontert: „Na klar ist die neu, aber das ist doch egal.“ Während er die Skulptur genauer betrachtet, sagt Walter Lehnertz, dass er die Skulptur „bärenstark“ findet. Die anderen „Bares für Rares“-Händler überlegen in der ZDF-Trödelshow derweil, woher die Figur stammen könnte, oder ob sie jemand selbst gemacht hat. „Die ist schön“, sagt Walter Lehnertz, als er sich wieder hinsetzt. „Gewöhne dich nicht zu sehr an ihn“, entgegnet Susanne Steiger, die ebenfalls interessiert zu sein scheint.

„Bares für Rares“ (ZDF): Alle Händler wollen Micky Maus und geben Gebote ab

Das erste Gebot für die Micky Maus gibt jedoch Wolfgang Pauritsch und bietet 1000 Euro. Auch die anderen Händler Fabian Kahl, Daniel Meyer, Susanne Steiger und Walter Lehnertz steigen in die Verhandlungen bei „Bares für Rares“ (ZDF) ein. Vor allem Pauritsch, Kahl und Steiger treiben den Preis in die Höhe. Lehnertz hingegen hält sich mit Geboten zurück. Bei 4000 Euro, die Susanne Steiger bietet, ist Fabian Kahl „raus“, wie er sagt.

Doch für 4000 Euro möchte der Verkäufer seine Micky-Maus-Skulptur nicht verkaufen. Händler Wolfgang Pauritsch erhöht deshalb auf 4200 Euro, Susanne Steiger legt noch einmal 300 Euro darauf und bietet 4500 Euro. Diesen Preis möchte Wolfgang Pauritsch nicht mehr überbieten und fragt den „Bares für Rares“-Verkäufer in der ZDF-Sendung deshalb, was er von diesem Gebot hält - Rainer Heckermann möchte 5500 Euro für die Micky-Maus-Skulptur.

„Angespannte Verkaufssituation“ um Micky Maus - Werden sich Susanne Steiger und der Verkäufer einig?

„Jetzt haben wir eine angespannt Ankaufssituation. Was machen wir da?“, will Wolfgang Pauritsch wissen. Der Verkäufer zuckt die Achseln, während Susanne Steiger die Figur noch einmal von Nahem betrachtet. Dann sagt sie: „Also mein aller letztes Wort, wirklich mein aller letztes Wort wären 5000 Euro.“ Darauf lässt sich Rainer Heckermann bei „Bares für Rares“ (ZDF) ein. Susanne Steiger freut sich: „Wer hätte das gedacht, dass ich heute noch eine Maus kaufe. Und dann auch noch so eine große Maus.“

Das Ergebnis sei zwar nicht ganz das, was sich der Verkäufer vorgestellt hat, aber er könne damit leben, sagt Heckermann, nachdem er den Raum, in dem die „Bares für Rares“-Händler sitzen, verlassen hat. Händlerin Elisabeth Nüdling aus Fulda, die häufig bei „Bares für Rares“ (ZDF) zu sehen ist, ist übrigens in dieser Folge nicht dabei.

Video: „Bares für Rares“: Das sind die Rekord-Verkäufe

Diese Objekte wurden außerdem in der „Bares für Rares“-Folge im ZDF verkauft

In der „Bares für Rares“-Folge am Donnerstag, 11. März, kauft Daniel Meyer zwei Arbeitszeugnisse von 1760 und 1768 für 150 Euro. Für einen Armreif und ein Collier aus den 70er Jahren zahlt Fabian Kahl 3600 Euro. Außerdem ergattert er ein Bronze Emblem für 420 Euro. Für eine Aufstell-Geldlade von 1934 interessiert sich Walter Lehnertz. Der Händler kauft sie für 100 Euro.

In den vergangenen Folgen bei „Bares für Rares“ sorgte eine alte Schallplatte für eine Sensation*. Eine Verkäuferin ließ nicht mit sich verhandeln. Händlerin Elisabeth Nüdling bezahlte einen hohen Preis für eine Motten-Brosche. Außerdem ergatterte David Suppes eine Vase, bei der die Verkäufer im Vorfeld beinahe abgezockt worden wären. Ein Gemälde wollte ein Verkäufer zurück haben, nachdem er es an Händlerin Susanne Steiger verkauft hatte, doch er kam zu spät. *merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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