Diese Krone soll bei „Bares für Rares“ verkauft werden.
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Diese Krone soll bei „Bares für Rares“ verkauft werden.

Händler und Horst Lichter sind begeistert

„Bares für Rares“ (ZDF): Erstmals wird eine Krone zum Verkauf angeboten - doch sie gehört nicht auf den Kopf

  • Selina Eckstein
    vonSelina Eckstein
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Bei „Bares für Rares“ (ZDF) wurde den Händlern erstmals eine Krone präsentiert. Darüber freut sich auch Moderator Horst Lichter, der das Objekt zunächst für eine echte Krone hält. Doch Experte Albert Maier muss ihn enttäuschen.

Köln - „Albert, ich wusste es, die Zeit wird kommen, wo wir eine wahre Krone kriegen. Wobei ich sagen muss, es war ein kleines Köpfchen“, sagt Horst Lichter, als er die Krone sieht. Doch der Experte Albert Maier muss den „Bares für Rares“-Moderator in der ZDF-Sendung enttäuschen, denn die Krone wurde nie für einen Kopf gemacht, denn es handelt sich um eine Primizkrone.

Name der TrödelshowBares für Rares
Erstausstrahlung4. August 2013
ProduktionsunternehmenWarner Bros. International Television Production, ZDF
Sender ZDF
AusstrahlungsturnusMontags bis freitags, ab 15.05 Uhr
ModerationHorst Lichter (seit Staffel 1)

Herbert Heilek aus Immenstadt im Allgäu, der mit seinem Ehemann Ralf Sauer in die „Bares für Rares“-Sendung kommt, bringt die Primizkrone von seinem Großonkel mit und möchte diese nun an einen der Händler verkaufen. Er hat sie von seinem Großonkel vererbt bekommen, der auch Pfarrer in seinem Heimatort war, und es ist eine Erinnerung an seine Primiz im Jahr 1908.

„Bares für Rares“ (ZDF): Erstmals wird eine Krone angeboten - Diese Bedeutung hat die Primizkrone

Experte Albert Maier erklärt in der ZDF-Sendung daraufhin, was es mit Primiz auf sich hat: „Primiz ist der Tag, an dem ein junger katholischer Theologiestudent zum Priester geweiht wird. Primiz heißt übersetzt der erste Tag.“ Vor allem im Allgäu und in Süddeutschland ist die Primiz ein sehr großes Ereignis der katholischen Kirche. Es sei das Ereignis schlechthin, sagt „Bares für Rares“-Experte Albert Maier. Nachdem der Priester seinen ersten Segen in seiner ersten Messe gesprochen hat, erhält er die Primizkrone. Diese wird aber nicht auf dem Kopf getragen.

Die Krone habe keinen hohen materiellen Wert, gibt der „Bares für Rares“-Experte in der ZDF-Sendung zu, denn sie besteht nicht aus echtem Gold. Aber: „Für manche Menschen ist so eine Primizkrone das Highlight ihres Lebens“, ist sich Albert Maier sicher. Der Materialwert sei zwar relativ bescheiden, aber Zeit, die benötigt wird, um die Krone von Hand herzustellen, sei enorm.

„Bares für Rares“-Händler begeistert von Handarbeit der Primizkrone

Der „Bares für Rares“-Experte schätzt die Primizkrone deshalb auf 300 bis 400 Euro. Herbert Heilek und Ralf Sauer freuen sich, weil sie mit diesem Betrag nicht gerechnet hatten. Darüber freut sich auch Moderator Horst Lichter. Bevor es in den Händler-Raum geht, sind beide Verkäufer sehr aufgeregt. Zunächst müssen sie den Händlern in der ZDF-Sendung erst mal Fragen zur Krone beantworten. Unter anderem Fabian Kahl hat nämlich keine Ahnung, was eine Primiz ist. Dennoch erkennen die Händler gleich, dass es sich hierbei um Handarbeit handelt.

Moderator Horst Lichter zeigte sich sichtlich begeistert von der Primizkrone, die bei „Bares für Rares“ (ZDF) den Händlern angeboten wird.

Das Startgebot von Fabian Kahl lautet deshalb 70 Euro. Die Händler Christian Vechtel, Walter Lehnertz und Wolfgang Pauritsch steigen mit weiteren Geboten ein. Die drei Händler schaukeln sich in der „Bares für Rares“-Folge (ZDF) bis 220 Euro hoch - das Höchstgebot von Walter Lehnertz. Alle anderen Händler sind bereits vorher ausgestiegen Doch damit sind die Verkäufer aus Immenstadt nicht zufrieden. Sie hätten gerne 250 Euro. Diese zahlt der Händler dann auch. „Mein Pastor wird sich freuen, wenn er sich diese Krone hinstellen kann“, ist sich Walter Lehnertz sicher.

Diese Objekte kauften die Händler

Der „Bares für Rares“-Händler kauft in der Folge vom Donnerstag, 7. Januar, in der ZDF-Sendung nicht nur diese Primizkrone, sondern auch ein Tischbillard aus den 30er Jahren für 580 Euro. Christian Vechtel bezahlt 510 Euro für ein Silbertablett von 1917, Fabian Kahl erwirbt eine Porzellanschale von der Firma Schierholz in Plaue für 400 Euro.

Das meiste Geld gibt Händlerin Susanne Steiger in dieser „Bares für Rares“-Folge (ZDF) aus. Sie zahlt 4550 Euro für ein Gold-Armband aus den 60er Jahren, das aus Italien stammt. In der Folge vom Dienstag, 5. Januar, hatten sechs Stühle für ein wahres „Bieter-Gefecht“ unter den Händlern gesorgt.

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