Diese beiden Barcelona-Chairs möchte ein Ehepaar aus Harburg bei „Bares für Rares“ (ZDF) verkaufen.
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Diese beiden Barcelona-Chairs möchte ein Ehepaar aus Harburg bei „Bares für Rares“ (ZDF) verkaufen.

Wertvolle „Designer-Klassiker“

Bares für Rares (ZDF): Experte sicher: „Jetzt schicken die Frauen ihre Männer zum Sperrmüll“

  • Selina Eckstein
    VonSelina Eckstein
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Bei „Bares für Rares“ (ZDF) möchte ein Ehepaar aus Harburg zwei Designer-Stühle verkaufen. Besonders erstaunlich ist dabei, dass die Raritäten vom Sperrmüll stammen.

Köln - Dass Gegenstände vom Sperrmüll viel wert sein können, zeigt sich bei „Bares für Rares“ immer wieder. So auch in der Folge am Dienstag, 26. Oktober. Cornelia und Matthias Schröppel möchten zwei Stühle der in ZDF-Trödelshow verkaufen, die sie auf dem Sperrmüll gefunden hatten.

„Glück gehabt“, erkennt Moderator Horst Lichter, dass es sich um Designer-Stücke handelt. „Bares für Rares“-Experte Sven Deutschmanek bezeichnet die zwei Barcelona-Chairs gar als „absolute Design-Klassiker“. Außerdem berichtet er, dass die Stühle zwischen 1950 und 1964 hergestellt wurde und somit richtig alt sind.

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Das Ehepaar aus Harburg möchte insgesamt 4000 Euro für die beide Stühle. Davon möchte sich Cornelia Schröppel eine Vesper kaufen. „Diesen Wunsch kann ich nur unterstützen“, sagt der Oldtimer-Liebhaber Horst Lichter. Experte Sven Deutschmanek schätzt den Wert der zwei Raritäten in der ZDF-Trödelshow auf 5000 bis 6000 Euro. „Mir stehen die Haare hoch. Da kann ich nur sagen: Gratualtion!“, ist Horst Lichter begeistert. „Ich hoffe, dass unsere Händler das sofort erkennen.“ (Lesen Sie auch: Bares für Rares: ZDF-Show mit Horst Lichter bekommt mit „Sammlerstücke“ weiteren Ableger)

Nachdem das Ehepaar den Raum verlassen haben, sind Experte Sven Deutschmanek und Horst Lichter immer noch fassungslos, dass die Stühle auf dem Müll gefunden wurden. „Das musst du dir mal vorstellen. Und wie viele Männer kommen mit sowas nach Hause und bekommen Ärger von der Frau“, redet sich Horst Lichter regelrecht in Rage. „Das ist jetzt aber vorbei“, ist sich Sven Deutschmanek sicher. „Sobald das ausgestrahlt wird, schicken die Frauen ihre Männer zum Sperrmüll!“

Im Händlerraum geht es da weitaus ruhiger zu. Nach einer kurzen Vorstellung beginnt Christian Vechtel die Verhandlungen mit 1000 Euro. Auch Wolfgang Pauritsch und Fabian Kahl bieten mit. Walter „Waldi“ Lehnertz hingegen nicht: „Da bleibe ich lieber bei meinen Holzstühlen. Die sind auch ein bisschen höher.“ Auch Händlerin Elisabeth Nüdling aus Fulda steigt nicht in die Verhandlungen mit ein.

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Beim Gebot von 2500 Euro verrät das Ehepaar die Expertise von „Bares für Rares“-Experte Sven Deutschmanek, die bei 5000 bis 6000 Euro liegt. „Jetzt wisst ihr, wo ihr dran seid“, sagt Walter Lehnertz.

Christian Vechtel und Fabian Kahl verhandeln mit dem Verkäufer, doch Matthias Schröppel lässt nicht locker und versucht den Händlern noch mehr Geld zu entlocken. Bei 3800 Euro, die Christian Vechtel bietet, werden sich Händler und Verkäufer dann aber einig. „Eigentlich ist es ganz gut gelaufen. Die Expertise wurde nicht ganz erreicht, aber es ist trotzdem gut gelaufen“, fasst Matthias Schröppel die Verhandlungen in der ZDF-Trödelshow zusammen. Vor Kurzem hatte Händlerin Elisabeth Nüdling bei „Bares für Rares“ die Rolle der Frau in der Kunst diskutiert.

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