Bei „Bares für Rares“ im ZDF wurde jetzt eine Figur von Kaiser Wilhelm I. angeboten. Ähnlichkeiten mit Horst Lichter aufgrund des Schnurrbartes waren nicht vom Tisch zu weisen.
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Bei „Bares für Rares“ im ZDF wurde jetzt eine Figur von Kaiser Wilhelm I. angeboten. Ähnlichkeiten mit Horst Lichter aufgrund des Schnurrbartes waren nicht vom Tisch zu weisen.

Schnurrbart-Ähnlichkeit

„Bares für Rares“ (ZDF): Verkäufer bietet „Actionfigur“ von Horst Lichter an

  • Sebastian Reichert
    VonSebastian Reichert
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Bei „Bares für Rares“ im ZDF sorgte eine Silber-Figur mit markantem Schnurrbart-Gesicht aus Elfenbein für Heiterkeit beim Moderator: Verkäufer Thomas Arnold aus Nürnberg bot die Statuette als „Actionfigur von Horst Lichter“ an.

Köln - „Einer meiner Vorfahren. Ich sehe es ganz genau. Das könnte ich sein. Der Schnurrbart stimmt“, rief „Bares für Rares“-Moderator Horst Lichter heraus, als er in der ZDF-Trödelshow in der Folge vom 7. Oktober, in der dieses Mal Händlerin Elisabeth Nüdling aus Fulda nicht dabei war, im Walzwerk in Pulheim bei Köln die Silber-Figur erblickte.

„Bares für Rares“-Expertin Heide Rezepa-Zabel erklärte, dass die von Makler Thomas Arnold mitgebrachte Figur aus 800er Silber ist, zwischen 1907 und 1915 von der Silbermanufaktur J. L. Schlingloff in Hanau in Hessen hergestellt worden ist und einen Ritter darstellt. „Es zeigt den jungen Kaiser Wilhelm“, sagte die Diamantgutachterin.

„Bares für Rares“ (ZDF): Makler bietet „Actionfigur“ von Horst Lichter an

Während die eingesetzten Steine Imitate aus Glas seien, sei das Gesicht aus Elfenbein. Wie „Bares für Rares“-Expertin Heide Rezepa-Zabel ausführte, sei die Figur dennoch verkäuflich. Der Handel mit Elfenbein-Antiquitäten, die vor dem 1. Juni 1947 hergestellt worden sind, sei nämlich legal. Auch Horst Lichter bemerkte das Elfenbein. „Dieses wunderschöne Gesicht mit dem fantastischen Schnurrbart“, scherzte der Moderator der ZDF-Trödelshow.

Im Gespräch mit „Bares für Rares“-Verkäufer Thomas Arnold nahm Horst Lichter noch mehrmals Bezug auf die Schnurrbart-Ähnlichkeit der Figur zu ihm. „Wenn ich mich richtig erinnere: Ich habe schon häufiger davon geträumt, wie ich auf einem Pferd in schwerer Rüstung durch die Gegend reite“, merkte der ZDF-Moderator an.

Während der Verkäufer von einem mindestens fünfstelligen Wert ausging, schätzte „Bares für Rares“-Expertin Heide Rezepa-Zabel den Wert der Silber-Statuette auf 3500 bis 5000 Euro. Daraufhin zeigte sich auch Horst Lichter im Scherz enttäuscht: „Mit dem Gesicht hätte ich schon erwartet, dass die Figur 50.000 bis 100.000 Euro wert ist.“

Auch im „Bares für Rares“-Händlerraum, in dem in der Folge vom 7. Oktober auch eine Zigarillo-Dose, eine Doria-Tischleuchte, eine Heuer-Armbanduhr, ein Majolika-Gefäß und ein Tisch-Minigolf-Spiel aus Schweden angeboten wurden, wurde die Ähnlichkeit der Figur mit dem ZDF-Moderator weiter thematisiert. „Ich habe die Horst Lichter Actionfigur mitgebracht“, sagte Verkäufer Thomas Arnold.

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„Bares für Rares“-Händler Julian Schmitz-Avila konnte sich kaum noch vor Lachen halten. Während zunächst auch Susanne Steiger (bis 2300 Euro) mitbot, steigerten sich Schmitz-Avila und Wolfgang Pauritsch in der ZDF-Trödelshow im Kampf um die Silber-Statuette von Kaiser Wilhelm I. hoch. Schmitz-Avila stieg bei 3750 Euro aus, doch Thomas Arnold verkaufte auch nach dem Pauritsch-Höchstgebot von 4000 Euro nicht.

Zuletzt gab es bei „Bares für Rares“ im ZDF und auch bei Moderator Horst Lichter ein Rätsel: Ferdi Frier, Ex-Spieler beim 1. FC Köln und mit Annette Frier verwandt, hatte ein Industriegemälde mitgebracht. In einer der vorherigen „Bares für Rares“-Folgen im ZDF hatte eine junge Frau einen kuriosen Wunsch gegenüber Horst Lichter geäußert: Leonie Koch aus Freiburg wollte ein Silberservice verkaufen. Mit ihrem Traum überraschte sie dann den Moderator.

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