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Bares für Rares (ZDF): Verkäufer bekommt für Spielzeugautos dreifachen Wunschpreis

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Von: Claire Weiss

Bei „Bares für Rares“ kann so mancher Verkäufer aus alten Dachbodenfunden einen echten Gewinn erzielen. So auch ein Verkäuferpärchen, das mit einer Sammlung Spielzeugautos angereist ist. Der Kaufpreis bringt sie schlussendlich zum Strahlen.

Pulheim - Bei „Bares für Rares“ wird ein Kindertraum wahr. Ein Pärchen bringt ganze 63 sogenannte Matchbox Autos mit - kleine Spielzeugautos, die nur so groß sind, dass sie in eine Streichholzschachtel passen. Zwar sind die Autos klein, doch die Sammlung, bringt den Verkäufern in der ZDF-Sendung letztendlich einiges mehr ein, als erhofft!

Bares für Rares (ZDF): Verkäufer hoffen auf 80 Euro - und bekommen das Dreifache

„Jack Odell war ein Mitarbeiter der Firma Lesney Product & Co. Ltd.“, erklärt Antiquitäten-Experte Detlev Kümmel, „und der wollte für seine Tochter ein Spielzeug herstellen.“ Er habe ihr eine Mini-Dampfwalze gebaut, denn damals habe es in der Schule eine Regel gegeben: Kinder durften nur Spielzeuge mit in den Unterricht bringen, die in eine Streichholzschachtel passten.

Ab 1953 wurden die beliebten Spielzeugautos dann unter der Marke Matchbox serienmäßig von der Firma hergestellt. Ein Verkäuferpaar möchte nun gleich 63 der kleinen Autos verkaufen. Wunschpreis? 80 Euro.

Schon die Expertise von Detlev Kümmel liegt darüber. Er schätzt die Spielzeuge in der „Bares für Rares“-Sendung auf einen Gesamtwert von 100 bis 150 Euro, wie tz.de berichtet.

Bei „Bares für Rares“ kann ein Verkäufer aus Spielzeugautos ein stattliches Taschengeld machen.
Bei „Bares für Rares“ kann ein Verkäufer aus Spielzeugautos ein stattliches Taschengeld machen. © Instagram/Bares für Rares

Im Händlerraum schlägt „Bares für Rares“-Händler Steve Mandel dann zu. Und bietet ganze 260 Euro! Das ist mehr als das dreifache des erwünschten Preises. Den beiden Verkäufern ist die Freude deutlich anzusehen - sie strahlen über beide Ohren und nehmen den Deal sofort an.

Teuerster „Bares für Rares“-Deal

Eine etwa 300 Jahre alte Reliquie fuhr bei „Bares für Rares“ einen Mega-Deal ein. Es war nicht nur mit 40 Karat Diamanten besetzt, es enthielt auch einen Holzsplitter vom Kreuz Jesu. Die Verkäuferinnen durften sich über stolze 42.000 Euro freuen.

Einer anderen Verkäuferin passierte leider das Gegenteil. Ihr Diamantring hatte einen Schätzwert von 7000 Euro. Doch im Händlerraum von „Bares für Rares“ folgte die böse Enttäuschung. Verwendete Quellen: Instagram/Bares für Rares

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