Gleich mehrere Händler zeigen bei „Bares für Rares“ (ZDF) Interesse an der Glaskaraffe.
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Gleich mehrere Händler zeigen bei „Bares für Rares“ (ZDF) Interesse an der Glaskaraffe.

Glaskaraffe von 1909

„Bares für Rares“ (ZDF): Verkäuferin lässt nicht mit sich verhandeln - „1500 Euro sind meine Schmerzgrenze“

  • Selina Eckstein
    vonSelina Eckstein
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Bei „Bares für Rares“ (ZDF) müssen die Händler häufig mit den Verkäufern verhandeln, um die Antiquität für einen guten Preis zu erhalten. In der aktuellen Folge der Trödelshow von Dienstag lässt eine Berufsschullehrerin aus Kassel aber nicht mit sich verhandeln und bleibt standhaft.

Köln/Fulda - Bei „Bares für Rares“ (ZDF) möchte Hanne Thiele, Berufsschullehrerin aus Kassel, eine Glaskaraffe verkaufen. Diese stammt aus dem Jahr 1909 in England, verrät die Expertin Wendela Horz in der Folge am Dienstag, 23. Februar, der Verkäuferin und Moderator Horst Lichter. „Also ich könnte mir da einen sehr edlen Brand darin vorstellen“, fällt dem Moderator zur Glaskaraffe ein. Horst Lichter möchte dann von der Verkäuferin wissen, wie viel Geld sie für die Glaskaraffe haben möchte. „1500 Euro sind meine Schmerzgrenze“, lautet die Antwort von Hanne Thiele. Dass sie von dieser Grenze nicht abweichen wird, werden auch die Händler zu spüren bekommen.

„Bares für Rares“ (ZDF): So viel Geld möchte die Verkäuferin für ihre Glaskaraffe von den Händlern haben

Die Expertin schätzt den Wert auf 1200 Euro. „Aber ich halte auch 1500 Euro nicht für völlig unerreichbar“, fügt Wendela Horz in der Trödelshow im ZDF an. Dann geht es zu den Händlern, die zunächst die Glaskaraffe begutachten können, ehe die Verkäuferin den Raum betritt. „Ich trinke gerne einen guten Whiskey und das würde super passen“, sagt „Bares für Rares“-Händler Steve Mandel schmunzelnd und bietet deshalb 200 Euro.

Auch David Suppes und Julian Schmitz-Avila sowie Händlerin Elisabeth Nüdling aus Fulda steigen in die Verhandlungen um die Glaskaraffe ein. Bei 520 Euro, die David Suppes in der „Bares für Rares“-Folge bietet, fragt Händler Fabian Kahl die Verkäuferin: „520 Euro klingt gut, oder?“ Prompt antwortet Hanne Thiele mit „Nein“ - schließlich liegt der Betrag fast 1000 Euro unter ihrer Schmerzgrenze. Elisabeth Nüdling erhöht auf 550 Euro, dann verrät die Verkäuferin, dass die Expertise von Wendela Horz höher ausgefallen sei.

Verkäuferin bleibt bei den Verhandlungen hart - „Bares für Rares“-Händler David Suppes knickt ein

„Helfen Sie uns mal auf das Pferd. Wo müssen wir denn hin?“, will Steve Mandel wissen. „Die Expertise lag bei 1200 bis 1500 Euro und meine Schmerzgrenze ist 1500 Euro“, antwortet Hanne Thiele, woraufhin die „Bares für Rares“-Händler über diesen hohen Preis staunen. Trotz aller Liebe zum Objekt sei Steve Mandel bei diesen Preisvorstellungen der Verkäuferin raus, erklärt er in der Folge im ZDF. Händler David Suppes erhöht hingegen auf 1000 Euro. „Ich finde sie wunderschön und würde noch 50 Euro drauf legen“, entgegnet Elisabeth Nüdling aus Fulda. Außerdem sagt die Händlerin, dass sie solch ein Objekt bisher nicht hatte.

Diese Glaskaraffe möchte eine Verkäuferin bei „Bares für Rares“ (ZDF) den Händlern verkaufen.

Es entwickelt sich ein Bieter-Kampf zwischen David Suppes und Elisabeth Nüdling. Als der Händler aus Wiesbaden 1250 Euro bei „Bares für Rares“ (ZDF) für die Glaskaraffe bietet, steigt die Händlerin aus Fulda aus. Julian Schmitz-Avila will daraufhin von der Verkäuferin wissen, ob sie bereit sei, von ihrer Schmerzgrenze abzuweichen, doch Hanne Thiele bleibt hart und beharrt auf den 1500 Euro. „Dann gebe ich Ihnen gerne das Geld“, lenkt David Suppes ein. Darüber freut sich Hanne Thiele sehr und stimmt dem Deal mit dem Händler zu.

„Bares für Rares“ (ZDF): Das sind die Rekord-Verkäufe

Diese Objekte wurden außerdem in der „Bares für Rares“-Folge im ZDF verkauft

Neben der Glaskaraffe kauft „Bares für Rares“-Händler David Suppes außerdem eine Talerklippe für 440 Euro sowie ein Sitzkissen im Western-Stil für 60 Euro. Steve Mandel interessierte sich für eine Feuertasche aus Tibet und zahlte dafür 210 Euro. Zudem lieferten sich Julian Schmitz-Avila und Fabian Kahl in der Folge im ZDF ein Bieter-Gefecht um eine Grafiksammlung mit Signaturen, das Fabian Kahl für sich entscheiden konnte. Er zahlte für das Objekt 2050 Euro. Elisabeth Nüdling aus Fulda schlug in dieser Folge hingegen nicht zu.

In den vergangenen Folgen hatte unter anderen „Bares für Rares“-Händlerin Elisabeth Nüdling einen hohen Preis für eine Mottenbrosche bezahlt. Außerdem ergatterte David Suppes eine Vase, bei der die Verkäufer im Vorfeld beinahe abgezockt worden wären und kaufte ein Gemälde für 15.500 Euro. Ein anderes Gemälde wiederum wollte ein Verkäufer zurück haben, nachdem er es an Händlerin Susanne Steiger verkauft hatte, doch er kam zu spät.

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