Ein Buckelwal soll an der US-Küste einen Fischer verschluckt haben. (Symbolbild)
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Ein Buckelwal soll an der US-Küste einen Fischer verschluckt haben. (Symbolbild)

Seemannsgarn?

Buckelwal hat angeblich US-Fischer verschluckt: „Hat versucht, mich zu fressen“

  • Nico Scheck
    VonNico Scheck
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Was beinahe nach Moby Dick klingt, soll sich an der US-Küste tatsächlich abgespielt haben. Ein Fischer behauptet, von einem Buckelwal verschluckt worden zu sein.

Provincetown – Seemannsgarn oder eine wahre Geschichte? Jonathan Frakes hätte sich diese Story höchstselbst ausdenken können, doch laut einem Fischer aus den USA* hat es sich tatsächlich wie folgt zugetragen: Michael Packard, ein Fischer aus Provincetown im Bundesstaat Massachusetts, soll von einem Wal verschluckt worden sein.

„Ich habe nach Hummern getaucht, als ein Buckelwal versucht hat, mich zu fressen“, berichtet der US-Fischer im Interview mit dem Lokalsender CBSN Boston. Schlimme Verletzungen hat der Mann aber offenbar nicht davon getragen. Der Wal habe ihn nach 30 bis 40 Sekunden wieder ausgespuckt. „Ich habe überall blaue Flecken, aber keine gebrochenen Knochen“, erklärte Packard weiter.

Buckelwal soll US-Fischer verschluckt haben

Doch wie kam es überhaupt zu dem Vorfall? Packard habe sich in rund 13 Metern Tiefe befunden. Plötzlich habe er einen heftigen Ruck gespürt, „alles wurde schwarz“, berichtete der Fischer. Zunächst sei er von einem Hai-Angriff ausgegangen. Aber da seien keine Zähne gewesen, er habe keine starken Schmerzen gehabt.

„Da hab ich realisiert, oh mein Gott, ich bin im Maul eines Wales und er versucht mich zu verschlucken“, sagte Packard dem Sender. Als der Fischer schon an sein nahendes Ende dachte, sei der Buckelwal jedoch an die Oberfläche geschwommen und habe ihn ausgespuckt. „Ich wurde in die Luft geworfen und bin im Wasser gelandet.“

Zeuge bestätigt Wal-Attacke – Expertin hält „Unfall“ für möglich

Für den schier unglaublichen Vorfall soll es sogar Zeugen geben. Josiah Mayo war zum Fischen mit rausgefahren. Mayo half laut eigenen Angaben Packard aus dem Wasser und verständigte die Rettungskräfte. Und, welch ein Zufall, Mayo ist Sohn eines Forschers und Experten für Wale am Center for Coastal Studies in Provincetown. „Ich kenne die beteiligten Personen (...) also habe ich allen Grund zu glauben, dass das, was sie sagen, wahr ist“, sagte die Direktorin für Buckelwalstudien des Forschungszentrums, Jooke Robbins, der Nachrichtenagentur AFP.

Zwar habe auch sie noch nie von einem solchen „Unfall“ gehört, halte es aber durchaus für möglich. Ihre Erklärung: Wale würden auf Nahrungssuche „mit offenem Maul voran preschen und sehr schnell Fisch und Wasser schlucken“. „Ihre Mäuler sind ziemlich breit“, aber „ihre Rachen ziemlich eng“ - unmöglich, dass sie etwas Großes wie einen Mann hinunterschlucken.

Bleibt dennoch die Frage offen – frei nach Jonathan Frakes: Ist diese Geschichte wirklich so passiert oder ist sie frei erfunden? (nc mit afp) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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