Ein „Asterix“-Comic sorgt aktuell für Aufsehen.
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Ein „Asterix“-Comic sorgt aktuell für Aufsehen.

Ausriss und Erklärung lassen staunen

Coronavirus-Entdeckung in „Asterix“-Comic aus dem Jahr 2017: Name von Bösewicht - aber irgendwie nicht in allen Heften

Das Coronavirus ist in Europa angekommen. Während die Zahl der Infizierten steigen, beschert die Lungenkrankheit einem „Asterix“-Comic neue Aufmerksamkeit. 

  • Das Coronavirus ist in Europa angekommen.
  • Nun sorgt ein „Asterix“-Comic aus dem Jahr 2017 für Aufmerksamkeit.
  • In der Ausgabe „Asterix in Italien“ taucht der Name „Coronavirus“ bereits auf. 

München - Das Coronavirus sorgt für Schlagzeilen. Nachdem sich das Virus rapide in Italien ausgebreitet hat, ist es nun auch nach Deutschland übergeschwappt. Am Donnerstag bestätigte sich in Bayern ein weiterer neuer Fall. Die länderübergreifende Ausbreitung der Lungenkrankheit hat einem „Asterix“-Comic aus dem Jahr 2017 nun neue Aufmerksamkeit beschert. 

Coronavirus: Hat ein „Asterix“-Comic das Virus schon 2017 vorausgesagt?

Comic und Zeichentrick können ab und an visionär sein. Schon im Jahr 2000 amtierte bei den „Simpsons“ ein US-Präsident Donald Trump. Nun gibt es einen weiteren bemerkenswerten Zufall. Dieses Mal allerdings bei Asterix und Obelix. Dort tauchte 2017 ein maskierter Bösewicht namens Coronavirus* auf. 

In den sozialen Medien bescheinigen einige User den Abenteuern des tapferen Galliers deshalb bereits ähnliche prophetische Qualitäten wie der US-Zeichentrickserie „Die Simpsons“. 

Dazu posten Nutzer Bilder aus dem Band „Asterix in Italien“, in dem eine Menge bei einem Wagenrennen „Coronavirus“ schreit. Gemeint waren diese Rufe in dem Comic eher als Anfeuern eines skrupellosen römischen Wagenlenkers dieses Namens, der Asterix und Obelix übel zu schaffen machte. 

Coronavirus: Maskierter Bösewicht in Asterix und Obelix

Im Gegensatz zum Sars-CoV-2 hat es der Name „Coronavirus“ im Comic nicht zu uns nach Deutschland geschafft. Nur in der französischen Originalfassung und in der englischsprachigen Ausgabe heißt der maskierte Bösewicht nämlich „Coronavirus“. In der deutschen Fassung des Bandes taucht der Name nicht auf.

Übersetzer Klaus Jöken hatte sich damals dafür entschieden, den Fiesling im Deutschen lieber umzutaufen. „Coronavirus ist eine Krankheit“, erklärte er im Oktober 2017 in einem Interview gegenüber der „Welt“.

„Wir Deutsche empfinden Krankheiten als etwas sehr Unappetitliches, Ekliges. Für Franzosen ist ein Virus eher Synonym für etwas Gefährliches und Gemeines.“

Die Namensfindung gestaltete sich jedoch als schwierig, wie Jöken erläuterte. „Als römischer Name musste er auf -us enden, gleichzeitig musste er auch mit C anfangen, weil sein Wagen jeweils mit dem Logo gezeichnet ist. So wurde aus Coronavirus auf Deutsch Caligarius.“

Auch die Simpsons sollen das Coronavirus vorhergesagt haben. Ein Video zeigt die „Prophezeiung“.

mbr

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes

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