Urlaub in Griechenland ist trotz der Corona-Pandemie beliebt. In einem Café am Meer in Limeni, einem kleinen Fischerhafen auf der Halbinsel Mani, sitzen Touristen.
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Urlaub in Griechenland ist trotz der Corona-Pandemie beliebt. Unser Foto zeigt ein Café am Meer in Limeni, einem kleinen Fischerhafen auf der Halbinsel Mani.

Corona-Regeln

Urlaub in Griechenland: Kreta kein Hochrisikogebiet mehr - Was Touristen jetzt wissen müssen

Griechenland zählt zu den Top-Urlaubszielen der Deutschen. Die beliebte Insel Kreta gilt seit Sonntag nicht mehr als Corona-Hochrisikogebiet. Das müssen Touristen jetzt wissen.

Athen - Auch wenn in einigen Bundesländern die Schule wieder läuft: In Europa ist weiter Urlaubs-Hochsaison. Die Corona-Lage bestimmt dabei weiterhin das Geschehen. Seit Sonntag, 12. September, gelten die beliebte Mittelmeer-Ferieninsel Kreta und die südliche Ägäis nicht mehr als Corona-Hochrisikogebiete.

Griechenland ist nun vollständig von der Liste der Hochrisikogebiete gestrichen. Auch die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes ist aufgehoben. Reiserückkehrer müssen also nicht mehr in Quarantäne. Sie brauchen aber weiterhin einen negativen PCR- oder Schnelltest (Genesene und Geimpfte ausgenommen). Auch für die Einreise nach Griechenland wird ein negativer Corona-Test oder Impfnachweis sowie ein Einreiseformular benötigt.

Urlaub in Griechenland: Diese Vorgaben müssen Reisende jetzt kennen

Seit Juni sind die Infizierten-Zahlen in Griechenland angestiegen, haben sich aber mittlerweile stabilisiert. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 152,8 (Stand 10. September). Die Infektionszahlen innerhalb Griechenlands unterscheiden sich beträchtlich. Während beliebte Urlaubsinseln wie Kreta, Mykonos und Santorin überdurchschnittliche Sieben-Tage-Inzidenzen verzeichnen, weist der Großraum Athen eine moderate Inzidenz von rund 100 auf.

LandGriechenland
Hauptstadt Athen
Corona-RisikogebietNein
Hochinzidenz-GebietNein
Virusvarianten-GebietNein
Registrierung vor EinreiseJa

Reisende müssen entsprechende Regeln beachten. In Bars und Clubs gilt ein Tanz-Verbot, und in geschlossenen Räumen wie Kinos und Theatern dürfen sich nur noch Geimpfte aufhalten. In geschlossenen Räumen (inklusive Busse, Bahnen und Taxis) und an belebten Plätzen im Freien gilt eine Maskenpflicht. Touristenunterkünfte und Hotels sind offen. Selbstbedienungs-Buffets sind erlaubt. In einzelnen Regionen kann es jedoch – abhängig vom Infektionsgeschehen – auch weiterhin zusätzliche Beschränkungen geben.

Die meisten Sehenswürdigkeiten und Museen sind unter Kapazitätseinschränkungen wieder zugänglich. In Tavernen, Cafés und an bewirtschafteten Stränden gelten besondere Maßnahmen wie beispielsweise ein besonders großer Abstand zwischen Tischen und Liegen. (Lesen Sie hier: Urlaub auf Kreta: Corona-Pause in Hersonissos beendet)

Vor der Einreise nach Griechenland müssen Urlauber ein Formular ausfüllen. Dieses ist auf der Website https://travel.gov.gr/#/ zu finden. In das Einreiseformular werden verschiedene Daten eingetragen, die Urlauber erhalten einen QR-Code zur Nachverfolgung. Dieser QR-Code muss bei der Einreise vorgezeigt werden. Außerdem müssen Einreisende einen negativen PCR-Test oder Schnelltest vorlegen oder vollständig geimpft sein. Das gilt auch für Kinder ab zwölf Jahren.

Das Formular muss spätestens 24 Stunden vor der Abreise nach Griechenland - egal ob Land-, See- oder Luftweg - ausgefüllt werden. Laut griechischer Regierung genügt es, wenn eine gemeinsam reisende Familie ein Formular ausfüllt. Wer keinen Code vorlegen kann, dem drohen Bußgelder von 500 Euro.

Video: Was bedeuten die Waldbrände in Europa für meinen Urlaub?

Die griechische Regierung trifft immer wieder vorbeugend solche Maßnahmen für Regionen mit zunehmender Corona-Inzidenz. Damit solle der Tourismus geschützt werden, der dieses Jahr im Vergleich zum Vorjahr sehr gut läuft, berichtete das griechische Staatsfernsehen (ERT).

Griechenland ist in diesem Sommer zudem stark von Waldbränden betroffen. Vor allem ein Feuer nahe der Hauptstadt Athen hielt die Einsatzkräfte in Atem. Auch Nachbar Türkei ist von den Waldbränden betroffen. Zudem ist die Türkei Corona-Risikogebiet. Hier müssen Reisende ebenfalls strenge Regeln beachten. (dpa)

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