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13-Jähriger stirbt nach Sprung in die Elbe - Er konnte nicht schwimmen

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Von: Martina Lippl

13-jähriger Nichtschwimmer stirbt nach Sprung in die Elbe.
13-jähriger Nichtschwimmer stirbt nach Sprung in die Elbe. © Jonas Walzberg/dpa

Ein 13-jähriger Teenager ist bei einem Badeunfall in Hamburg ums Leben gekommen.

Hamburg – Der Junge (13) konnte nach Angaben der Polizei nicht schwimmen. Er war am Samstag am Fähranleger Teufelsbrück in Hamburg laut Augenzeugenberichten in die Elbe gesprungen und untergegangen.

Tödlicher Badeunfall in Hamburg-Nienstedten – Junge rund 30 Minuten unter Wasser

Sofort startete eine große Suchaktion nach dem 13-Jährigen. Wie der NDR berichtet, waren neben Rettungsbooten ein Polizeihubschrauber und Feuerwehrtaucher im Einsatz. Taucher fanden ihn unter einem Ponton. Mindestens eine halbe Stunde lang war da der Jugendliche im Wasser, so die Polizei. Bewusstlos wurde der Verletzte dann in ein Krankenhaus gebracht. Dort starb er in der Nacht zum Sonntag, wie die Polizei am Sonntagmorgen mitteilte.

Tödlicher Badeunfall in Hamburg: Warum der Junge ins Wasser sprang, war zunächst noch unklar

Warum der Junge ins Wasser sprang, war zunächst unklar. Ein Polizeisprecher sagte am Sonntag, der 13-Jährige sei in einer Gruppe unterwegs gewesen, aber nicht geschubst oder gestoßen worden. Er sei vom Fähranleger in den Bereich zwischen Steg und Land gesprungen. Mehrere Jugendliche aus der Gruppe sprangen demnach hinterher und versuchten, den 13-Jährigen zu retten. Sie mussten laut Polizei von Seelsorgern betreut werden. (ml/dpa)

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