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„Höhle der Löwen“ (VOX): Gründer wollen Musik für gehörlose Menschen erlebbar machen

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Von: Anja Hildmann

Investor Nico Rosberg unterzieht den wearablen Subwoofer von „deep.one“ direkt einem Praxistest.
Investor Nico Rosberg unterzieht den wearablen Subwoofer von „deep.one“ direkt einem Praxistest. © Bernd-Michael Maurer/RTL

Musik, Spiele und Filme noch intensiver erleben? In die „Höhle der Löwen“ (VOX) bekommen die Investoren ein Produkt präsentiert, das die Wahrnehmung auf ein neues Level bringen soll.

Köln/München - Der Entertainment Markt zeichnet sich dadurch aus, das er besonders innovative Produkte hervorbringt. Ein solches Produkt sehen die Zuschauer mit deep.one in der nächsten Folge von „Die Höhle der Löwen“ auf VOX. Dabei geht es vor allem um Musik, Filme und Spiele. Eine besondere App, die das Lesevergnügen revolutionieren soll, konnten die Zuschauer in der Show bereits sehen.

„Höhle der Löwen“ (VOX): Gründer wollen Musik für Gehörlose erlebbar machen

„Die Welt, die wir jeden Tag erleben, hören und sehen wir – aber wir fühlen sie auch. Wie zum Beispiel einen heranfahrenden Zug“, erklärt Ingenieur Stefan Sube (45). „Die haptische Wahrnehmung ist der Schlüssel zur Realität.“ Das Zusammenspiel der Sinne hat Diplom Industrie-Designer Frederik Podzuweit (40) schon immer begeistert.

Inspiriert durch ein Studienprojekt designte er ein Audiogerät, mit dem gehörlose Menschen in der Lage sind, Musik wahrzunehmen. „Dafür muss man Musik in starke Vibration übersetzen. Besonders wichtig ist es, wo sie sich am Körper befindet. Nämlich am Nacken und im Brustmuskel.“

TitelDie Höhle der Löwen
SenderVOX
Erstausstrahlung19. August 2014
Investoren (Löwen)Dagmar Wöhrl, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel, Nico Rosberg, Nils Glagau, Judith Williams und Georg Kofler
ModeratorAmiaz Habtu
ProduktionsunternehmenSony Pictures Television
DrehortMMC-Studios (Coloneum), Köln
GenreUnterhaltungsshow, Gründershow

Und die Idee kam gut an: Seine ersten Entwürfe stellte er ins Internet und bekam Zuschriften und Kaufabsichten aus der ganzen Welt. Ingenieur Stefan Sube erkannte das Potenzial der Idee. Gemeinsam mit Frederik baute er einen inzwischen serienfähigen Prototyp und erklärt: „deep.one macht Bass fühlbar.“ (Lesen Sie hier: „Höhle der Löwen“ (VOX): Mit dieser Erfindung kommt Salzwasser aus der Duschbrause)

Doch wie genau funktioniert das Gerät? Nun, die Gründer aus München erklären es so: Der Tieftonanteil eines Audiosignals wird auf Vibration-Pads im Nacken und auf der Brust überspielt. Per Bluetooth ist deep.one dann mit einem Ausgabegerät gekoppelt.

Begeistert von dem Projekt seines ehemaligen Studenten, war auch Frederiks Uni-Professor Stefan Mittnik (66, Finanzökometriker und Diplom Ingenieur) an Bord. Und auch weitere Zielgruppen haben die Gründer im Auge, wie Stefan erklärt: „Gerade für Gamer ist der deep.one ein tolles Device, denn sie können so noch tiefer in ihre Spielwelt eintauchen. Das gleiche gilt fürs Filme schauen.“

Video: Wenn das „Po-Gefühl“ passt: Mutter-Tochter-Duo mischt „Die Höhle der Löwen“ auf

Neben dem audiovisuellen Erlebnis können User mit deep.one Musik, Spiele oder Filme mit einem dritten Sinn, und so viel intensiver und realer, wahrnehmen. Um den Entertainment Markt zu erobern, benötigen die drei Gründer ein Investment von 200.000 Euro und bieten dafür zehn Prozent Firmenanteile. (Lesen Sie auch: Höhle der Löwen (VOX): Gründer wollen Teufelskreis-Problem in Modebranche bekämpfen)

Taucht einer der Löwen in diesen Deep Tech-Deal ein? Das erfahren die Zuschauer von „Die Höhle der Löwen“ am Montag, 9. Mai, um 20.15 Uhr auf VOX.

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