Nils Freyberg (links) und Tiado Janis Pieperhoff wollen aus einem Sportwagen ein Familienauto machen. „Die Höhle der Löwen“ läuft immer montags um 20.15 Uhr auf VOX.
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Nils Freyberg (links) und Tiado Janis Pieperhoff wollen aus einem Sportwagen ein Familienauto machen. „Die Höhle der Löwen“ läuft immer montags um 20.15 Uhr auf VOX.

Asphaltkind aus Dortmund

Höhle der Löwen (VOX): Gründer wollen den Sportwagen zum Familienauto machen

  • Anja Hildmann
    VonAnja Hildmann
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Ein schicker Sportwagen bedeutet meist wenig Stauraum. Um dieses Problem zu lösen, stellen zwei Gründer bei „Die Höhle der Löwen“ (VOX) eine selbst entwickelte Dachbox vor.

Köln/Dortmund - Ein schicker Sportwagen oder doch lieber der familienfreundliche Van? Diese Entscheidung wollen zwei Gründer aus Dortmund jetzt überflüssig machen. Bei „Die Höhle der Löwen” (VOX) stellen sie den Investoren eine Dachbox vor, mit der auch bei einem Sportwagen genug Stauraum für einen Kinderwagen geschaffen werden soll.

Nils Freyberg (29) ist ein begeisterter Autofan und erfüllte sich 2018 den Traum von einem eigenen Sportwagen. Doch seine Freundin stellte ihn kurz darauf vor eine Herausforderung: „Schönes Auto, aber was machen wir, wenn wir ein Kind bekommen? Das muss dann ja wieder weg, weil da gar kein Kinderwagen reinpasst.”

Höhle der Löwen (VOX): Gründer wollen Sportwagen zum Familienauto machen

Somit begab sich der Gründer auf die Suche nach einer Lösung und präsentiert den Löwen die selbst entwickelte Dachbox unter der Marke Asphaltkind: „Der Fokus liegt auf Aerodynamik, Stabilität, Gewicht und Design.” Durch den geringen Luftwiderstand soll der Kraftstoffverbrauch verringert werden und „das ist besonders relevant für Elektroautos”, sagt Tiado Janis Pieperhoff (21).

Das geringe Gewicht von unter 20 Kilogramm ermöglicht ein unkomplizierteres Montieren sowie mehr Zuladung. Gebaut aus sehr stabilem Leichtbau-Faserverbund erlaubt die spezielle aerodynamische Grundform der Box ein Fahren jenseits der 130 km/h-Grenze und das elektrische Schließsystem ermöglicht per Knopfdruck das Auf- und Zuschließen.

Mit dem Kredo „Leicht spart Energie, aber leicht und CO2-neutral spart Energie und entschleunigt den Klimawandel”, hat Nils auch den Umweltaspekt im Blick. Denn es werden für die Leichtbau-Dachbox Natur- statt Carbonfasern verwendet. „Flächig verarbeitet wie bei der Asphaltkind Dachbox, können Flachsfaser-Bauteile ähnliche Eigenschaften wie jene aus Carbon erzielen”, so Tiado.

„Der Unterschied liegt bei geringeren Kosten für die Bauteile und keinerlei Kompromisse für unseren Planeten. Denn Carbon ist Sondermüll und unsere Bauteile können überspitzt gesagt auch im Hausmüll entsorgt werden”, fügt der Gründer hinzu.

In der gleichen Folge wird den Investoren auch ein anderes Produkt vorgestellt, das durch Nachhaltigkeit überzeugen soll: Ein Gründer möchte mit der Trockenseife „soapflaker“ dem Verpackungsmüll den Kampf ansagen.

Video: „Höhle der Löwen“-Rekord: Um so viel Geld ging es noch nie!

Mit der Hilfe eines Löwen möchten die Gründer die Asphaltkind Dachbox jetzt in Serie bringen und zudem Kundenanfragen aus verschiedenen Branchen angehen, welche durch die Dachbox eingegangen sind. Ihr Angebot: 230.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile. Ob die Löwen auf das Angebot eingehen, erfahren die Zuschauerinnen und Zuschauer in „Die Höhle der Löwen“ am Montag, 18. Oktober, um 20.15 Uhr auf VOX.

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