Werfen in der zweiten Folge „Höhle der Löwen“ (VOX) einen genaueren Blick auf den „Miniatouring“: Carsten Maschmeyer (links) und Dagmar Wöhrl (rechts).
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Werfen in der zweiten Folge „Höhle der Löwen“ (VOX) einen genaueren Blick auf den „Miniatouring“: Carsten Maschmeyer (links) und Dagmar Wöhrl (rechts).

Mini-Wohnmobil in Folge 2

Höhle der Löwen (VOX): Harsche Kritik von Georg Kofler an „Miniatouring“ - Gab es trotzdem einen Deal?

  • Ann-Katrin Hahner
    VonAnn-Katrin Hahner
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In der zweiten Folge der Jubiläumsstaffel von „Die Höhle der Löwen“ (VOX) bekamen Carsten Maschmeyer und Co. eine Neuerung aus dem Bereich Camping zu sehen. Gründer Hannes Trautmann hat das Mini-Wohnmobil „Miniatouring“ entwickelt, welches nur 250 Kilogramm wiegt.

Köln - Camping und Reisen mit dem Wohnmobil haben gerade durch die Corona-Pandemie noch mehr an Beliebtheit gewonnen. Auch Gründer Hannes Trautmann aus Nieder-Olm ist ein echter Outdoor-Fan und hat an seinen Reisen Spaß am Windsurfen, Kajakfahren und Wandern. Durch seine Trips ins Ausland kam der 25-Jährige auf die Idee, ein Mini-Wohnmobil, das „Miniatouring“ zu entwickeln. Dieses pitchte er jetzt in der zweiten Folge der Jubiläumsstaffel von „Die Höhle der Löwen“ (VOX). In der ersten Folge wurden die Investoren kulinarisch verwöhnt.

Unterwegs mit einem Zelt stieß der 25-jährige Camper auf seinen Reisen nämlich schnell an Grenzen. Zu unbequem war der Schlaf, zu gering der Stauraum und Strom stand dem Weltenbummler damit auch nicht zur Verfügung. Ein Wohnmobil oder einen klassischen Wohnwagen wollte sich der Gründer allerdings auch nicht anschaffen. „Das war mir zu groß und zu sperrig. Ich wollte unterwegs sein und in die kleinen Ecken in der Natur kommen“, erinnert sich der Naturliebhaber zu Beginn seines Pitches.

Höhle der Löwen (VOX): Darum erntet Mini-Camper „Miniatouring“ harsche Kritik

Eine Lösung musste also her, die Trautmann in Form des Mini-Caravans „Miniatouring“ gefunden glaubt. Lediglich 250 Kilogramm wiegt das leere Mini-Wohnmobil welches dank der kompakten Maße eine Zulassung für eine Fahrtgeschwindigkeit von 100 Stundenkilometer. In den ultra-kompakten Camper sind eine Outdoor-Küche und eine ausziehbare Markise integriert. Zudem verfügt das Mini-Wohnmobil über ein Bett mit Lattenrost und zahlreiche Steckdosen. Das Unternehmen bietet dabei verschiedene Modellversionen an – Basis, Komfort und Komfort Plus, berichtet 24auto.de.*

Von den Löwen erhofft sich Trautmann ein Investment in Höhe von 95.000 Euro - für 25 Prozent der Anteile an seinem Unternehmen.

Hat nicht viel für den Mini-Camper „Miniatouring“ übrig: Georg Kofler.

Während Dagmar Wöhrl nach Probeliegen direkt begeistert ist, äußert Georg Kofler als erster Löwe harsche Kritik an dem „Miniatouring“. „Ich würde ja direkt einen Van kaufen. Das hier ist doch viel umständlicher“, befindet der Investor. „Gerade für Leute, die dieses Touring machen, haben mit einem Van unglaublich mehr Vorteile. Das macht einen doch unflexibler“, befindet der Unternehmer und verabschiedet sich schnell aus den Verhandlungen.

Video: „Die Höhle der Löwen“: Ex-Kandidaten jetzt als Investoren dabei

Wenngleich Trautmann noch einmal den größten Vorteil des „Miniatouring“ hervorhebt - der kleine Camper soll den Endverbraucher nur 8000 Euro kosten, während Vans und klassische Wohnmobile deutlich teurer sind - sieht sich keiner der Löwen in der Lage, in der Camping-Branche mit dem Mobil Fuß zu fassen.

„Der Gründer ist super. Du bist praktisch hochbegabt, empathisch, kommunikationsstark und trotzdem selbst-reflektiert. Du brauchst einen Mentor. Hol dir einen Mentor aus dieser Branche“, rät Carsten Maschmeyer dem jungen Gründer. Neben Maschmeyer können sich auch die übrigen Löwen keinen Deal mit Trautmann vorstellen, so dass der 25-Jährige am Ende der Sendung leer ausgeht. Einen Deal für ihre Frikadellen-Gewürzmischung erhofften sich in der gleichen Folge auch Thomas Leiendecker und Angelika Poppes.

„Ich glaube, es war ihnen ein bisschen zu klein. Sie hat vielleicht abgeschreckt, dass das Skalieren schwierig ist“, analysiert Trautmann am Ende seines Pitches mit Moderator Amiaz Habtu. Und auch wenn Investor Georg Kofler einer der ersten Löwen war, der sich aus den Verhandlungen zurückgezogen hat, scheint sich der 64-Jährige am Ende nicht mehr so sicher. „Wer weiß. Vielleicht kommt er in drei Jahren und sagt so: ‚Ätschi Bätsch! Hättet ihr bloß mal investiert‘.“ *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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