Flüssigseifen verursachen zu viel Verpackungsmüll. Stefan Hinüber bietet mit seinem Trockenseifenspender „soapflake“ in „Die Höhle der Löwen“ (VOX) eine nachhaltige Alternative an.
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Flüssigseifen verursachen zu viel Verpackungsmüll. Stefan Hinüber bietet mit seinem Trockenseifenspender „soapflake“ in „Die Höhle der Löwen“ (VOX) eine nachhaltige Alternative an.

120.000 Euro benötigt

Höhle der Löwen (VOX): Trockenseife „soapflaker“ will Verpackungsmüll den Kampf ansagen

  • Ann-Katrin Hahner
    VonAnn-Katrin Hahner
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Händewaschen hat durch die Corona-Pandemie einen neuen Stellenwert erhalten. Doch muss es immer Flüssigseife sein, die für viel Verpackungsmüll sorgt? Nein, meint Designer Stefan Hinüber aus Essen und hofft mit seinem Trockenseifenspender „soapflaker“ auf ein Investment in der Höhle der Löwen (VOX).

Köln - Und dieses Investment soll die Löwen nicht gerade günstig kommen: 120.000 Euro verlangt Stefan Hinüber für eine Beteiligung an seinem Unternehmen in der siebten Folge von „Die Höhle der Löwen“ (VOX). Dafür soll der Löwe, der ihn mit einem Investment unterstützt, zehn Prozent am Unternehmen erhalten. Der Gründer aus Essen geht somit mit einer Unternehmensbewertung von 1,2 Millionen Euro in die Sendung.

Mit dem „soapflaker“ hat der 46-jährige Designer einen nachhaltigen Trockenseifenspender kreiert, der für deutlich weniger Müll sorgen soll. „Noch nie haben wir uns so oft die Hände gewaschen, wie in letzter Zeit. Dabei gibt es vor allem zwei Lager: auf der einen Seite die Flüssigseifen-Verwender und auf der anderen Seite der Festseifen-Nutzer”, verweist der Gründer auf die Corona-Pandemie, als er seinen Pitch vor den Löwen beginnt.

Höhle der Löwen (VOX): Gegen Verpackungsmüll mit „soapflaker“-Trockenseife

Aufgrund des unnötigen Verpackungsmülls und des hohen Transportvolumens ist die Flüssigseife für ihn nicht die richtige Alternative. „Durch das vermehrte Transportvolumen bei der Flüssigseife entstehen 97 Prozent mehr CO2, Abgase und Lieferverkehr als dies bei fester Seife passieren würde“, erklärt Hinüber in der VOX-Gründershow „Die Höhle der Löwen“.

Doch das feste Seifenstück kann nach mehrmaligem Benutzen unansehnlich werden und es können sich Rückstände ansammeln. „Über diese Problematik habe ich mir als Designer Gedanken gemacht und den „soapflaker“ entwickelt, der wie eine Pfeffermühle funktioniert. Mit den herausrieselnden Seifenflocken können Sie sich dann einfach und hygienisch die Hände waschen.” (Lesen Sie hier: Diese Investitionssumme macht Georg Kofler in „Die Höhle der Löwen“ (VOX) fassungslos - „Ihr seid größenwahnsinnig!“)

Video: „Eine Zumutung“: „Löwen“ stänkern gegen chaotische Öko-Gründer

Der feste Seifenkern reicht für rund 500 Handwäschen, besteht aus zertifiziertem Bio-Pflanzenöl, und zudem ist der soapflaker immer wieder einfach nachfüllbar. Ob die Löwen so viel Potenzial im Unternehmen sehen, wie Hinüber selbst, wird sich in der siebten Folge der Jubiläumsstaffel am Montag, 18. Oktober, zeigen. (Lesen Sie auch: Höhle der Löwen - Diese App soll Allergikern den Einkauf erleichtern)

In der gleichen Folge von „Die Höhle der Löwen“ (VOX) gibt es zudem ein Wiedersehen mit „waschies“ aus dem bayerischen Kulmbach. 2018 konnte Carolin Schuberth mit ihren waschbaren Abschminkpads Löwe Ralf Dümmel überzeugen und seitdem schreiben sie gemeinsam Erfolgsgeschichte. Neuer Höhepunkt: waschies expandiert nach Südkorea. 

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