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Bares für Rares (ZDF): Das sind die vier gruseligsten Bilder der Welt

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Von: Lisa Klugmayer

Eine Besucherin betrachtet am 22.05.2012 in der Gemäldegalerie des Goethehauses in Frankfurt am Main das Gemälde Der Nachtmahr von Johann Heinrich Füssli (um 1790/91). Horst Lichter präsentiert in einem Instagram-Video die vier gruseligsten Gemälde der Welt (Fotomontage)
Dass Kunst nicht immer schön sein muss, beweisen diese Gemälde. „Bares für Rares“-Stars Horst Lichter und Susanne Steiger stellen die vier gruseligsten Bilder der Welt vor. (Fotomontage) © IMAGO/epd & Instagram/Bares für Rares

Dass Kunst nicht immer schön sein muss, beweisen vier Gemälde. „Bares für Rares“-Stars Horst Lichter und Susanne Steiger stellen die vier gruseligsten Bilder der Welt vor. Das ist nichts für schwache Nerven!

Köln - Wer sich an Halloween noch nicht genug gegruselt hat, ist auf dem Instagram-Account von „Bares für Rares“ genau richtig. Moderator Horst Lichter und Händlerin Susanne Steiger stellen nämlich hier die gruseligsten Gemälde aller Zeiten vor. Von aufgefressenen Kindern bis abgetrennten Köpfen: Gänsehaut ist hier vorprogrammiert, verrät tz.de.

Bares für Rares (ZDF): Das sind die vier gruseligsten Bilder der Welt 

Gemälde Nummer eins ist „Der Nachtmahr“ von Johann Heinrich Füssli. Das Gemälde zeigt eine schlafende Frau auf einem Bett. Auf ihr sitzt ein Nachtmahr (eine veraltete Bezeichnung für Alptraum). Dahinter schaut ein Pferd hinter dem Vorhang hervor. Es wird gemunkelt, dass es sich auf dem Bild um Anna Landholdt handelt.

Füssli war in sie verliebt, wurde aber von ihr abgewiesen. Glaubt man verschiedenen Interpretationen des Gemäldes, handelt es sich bei dem Nachtmahr um Füssli selbst.

Das zweite Gemälde im „Bares für Rares“-Grusel-Ranking ist „The Crying Boy“ - eine Porträt-Sammlung von Giovanni Bragolin. Auf den ersten Blick sind die Bilder von den weinenden Jungen alles andere als gruselig. Doch auf den Gemälden soll ein Fluch lasten. Jedes Haus, in dem „The Cyring Boy“ jemals gehangen ist, soll abgebrannt sein.

Rekorddeal bei „Bares für Rares“: Kunstschatz für 42.000 Euro versteigert

Beim bislang teuersten Stück bei „Bares für Rares“ handelte es sich um ein pontifikales Brustkreuz, in dem sogar Splitter vom Kreuz Jesu stecken sollen. „Bares für Rares“-Expertin Dr. Heide Rezepa-Zabel schätzte den Wert des edlen Kreuzes auf unglaubliche 60.000 bis 80.000 Euro. Es wurde schließlich für 42.000 Euro verkauft.

Ein Pärchen aus Rotherham in Großbritannien berichtete „The Sun“, dass ihr Haus Feuer gefangen hat. Der Großteil ihrer Besitztümer wurde zerstört, nur „The Crying Boy“ blieb unversehrt. Eine ähnliche Geschichte gibt es auch von einer Pizzeria aus Norfolk. Eine besorgte Frau auf der Isle of Wight versuchte das Bild zu verbrennen, daraufhin sie ein paar schreckliche Schicksalsschläge verkraften musste.

Ähnlich schaurig geht es weiter: Bild Nummer drei ist „Saturn verschlingt seine Kinder“ von Francisco de Goya. Und hier ist der Name Programm. Das Gemälde zeigt den griechischen Gott des Ackerbaus. Ihm wurde prophezeit, dass eines seiner Kinder ihn einmal stürzen würde. Um dies zu verhindern, verspeiste Saturn seine Kinder.

Last but noch least: „Abgetrennte Köpfe“ von Théodore Géricault. Auch hier wurde nichts schöngeredet. Auf dem Bild sind zwei abgetrennte Köpfe zu sehen, der einer Frau und der eines Mann. Der Künstler sei damals in die Leichenhalle gegangen und hat dort abgetrennte Köpfe gemalt.

Ganz und gar nicht gruselig ist dagegen die Gewinnspanne, die Claudia Troost bei „Bares für Rares“ gemacht hat. 20 Jahre stand eine Krabbenschale bei ihr als Dekoartikel auf der Toilette, jetzt soll sie ihren Besizter wechseln. Die Gebote starten etwas vorsichtig, schnellen aber dann rasant in die Höhe. Am Schluss kann Claudia Troost ihr Schalentier bei „Bares für Rares“ mit unglaublichen 18.400 % Gewinn verkaufen. Verwendete Quellen: Instagram/baresfuerrares, The Sun

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