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Ninja Warrior (RTL): Sieger 2022 ist Max Görner - das ist das Kletter-Küken

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Von: Sebastian Reichert

In Stage 2 im „Ninja Warrior“-Finale bei RTL war der Korkenzieher das Lieblingshindernis von Max Görner.
In Stage 2 im „Ninja Warrior“-Finale bei RTL war der Korkenzieher das Lieblingshindernis von Max Görner. © Markus Hertrich/RTL

Bei „Ninja Warrior“ 2022 heißt der Sieger 2022 Max Görner. Der Kletterer war mit 19 Jahren der jüngste aller Athleten im Finale. Lesen Sie alle Informationen über das „Küken“, wie Frank Buschmann ihn nannte.

Köln/Nürnberg - Was für toller Sieger mit Max Görner! Was für ein spannendes Finale 2022 bei „Ninja Warrior“ (RTL). Mit dem großen Favoriten Moritz Hans und Max Görner schafften zwei Athleten sowohl Stage 2 als auch Stage 3. Max und Moritz gingen an den Mount Midoriyama und kämpften um 300.000 Euro.

Am finalen Hindernis zeigte sich dann Max Görner etwas stärker. Während Moritz Hans es nur bis zur dritten Himmelsleiter-Sprosse schaffte und nach seinem „Last Man Standing“-Sieg 2017 nun nach 2019 und 2021 zum dritten Mal Zweiter wurde, schaffte es Max Görner bis zur sechsten Sprosse.

Ninja Warrior (RTL): Sieger 2022 ist Max Görner - das Kletter-Küken im Porträt

Damit wurde der 19-Jährige „Last Man Standing“ 2022 und gewann die Siegprämie von 25.000 Euro. Den kleinen Franken hatten wohl die wenigsten auf ihrem Zettel. „Damit hatte ich nicht gerechnet“, erklärte beispielsweise Moderator Frank Buschmann, als Max Görner in Stage 3 auf den Buzzer haute.

Dabei hatte es Max Görner bereits 2021 bei seiner ersten Teilnahme bei „Ninja Warrior“ im Alter von 18 Jahren ins Finale geschafft. Dort wurde er am Ende 16 - und dufte auch bei der Allstars-Variante ran. Bei seiner zweiten Teilnahme 2022 gelang dem Kletterer aus Nürnberg nun also der große Coup (lesen Sie auch hier: Diese 7 Teilnehmer standen 2022 im Finale bei „Ninja Warrior“ auf RTL).

Dabei hat der 19-Jährige trotz seines jungen Alters schon viel Erfahrung im Ninja-Sport. „Ich habe Ninja Warrior schon seit der ersten Staffel im Fernsehen verfolgt“, erklärte Max Görner im sport.de-Interview. „Das hat mich sofort gefesselt, weil es ein dynamischer Sport ist. Es ist immer etwas Neues dabei. Das finde ich faszinierend.“

Schon als Kind habe er immer gerne am Klettergerüst gehangelt. Seit 2017 betreibt Max Görner den Ninja-Sport selbst. In der Nähe hatte eine Halle eröffnet. Als in der Corona-Pandemie dann alle Hallen geschlossen hatten, baute sich Max Görner mit seinem Vater im Garten des Hauses in Nürnberg-Eibach einfach selbst einen Parcours.

NameNinja Warrior Germany
Erstausstrahlung9. Juli 2016
SenderRTL
Moderatorinnen/ModeratorenLaura Wontorra, Jan Köppen, Frank Buschmann
ProduktionsunternehmenRTL Studios
DrehortKöln (seit 2020, vorher: Karlsruhe)

„Da steht ein großes Holzgerüst. Auf dem habe ich oben Stangen befestigt, sodass ich dort Hindernisse einhängen kann – wie Ringe oder Stangen“, erklärt Max Görner im sport1.de-Interview. „Ich habe auch eine Himmelsleiter und viele weitere Hindernisse eingebaut. Aber die Himmelsleiter ist wahrscheinlich das Hindernis, das ich am meisten trainiere.“

Dabei hatte der Nürnberger als kleines Kind zunächst Fußball gespielt. Aber, wie er den „Nürnberger Nachrichten“ erzählte, habe er sich auf dem Platz nicht wohl gefühlt. „Es war ein großes Gegeneinander und oft aggressiv“, sagt Max Görner nach dem Bericht (lesen Sie auch hier: „Ninja Warrior“ (RTL): Der neue Mount Midoriyama - 11 wichtige Fragen und Antworten zum finalen Hindernis).

Deshalb wandte er sich dem Kinderturnen zu. Über das Bouldern landete Max Görner schließlich bei „Ninja Warrior“. Nach eigenen Angaben trainiert Max Görner mittlerweile etwa drei Stunden pro Tag - an fünf bis sechs Tagen in der Woche. Dazu kommen noch Ninja-Wettkämpfe am Wochenende.

Erster Gratulant, nachdem Max Görner in Stage 3 auf den Buzzer gedrückt hatte, war übrigens Frank „The Tank“ Schmidpeter. Er begleitet Max Görner auch als Coach. Pünktlich zu seinem Sieg bei „Ninja Warrior“ gibt es nun übrigens auch T-Shirts von „Max Görni“ zu kaufen, wie der 58 Kilogramm leichte Athlet auf seinem Instagram-Kanal mitteilte.

Ich werde schon oft für jünger gehalten, aber das kann ja auch seine Vorteile haben.

Max Görner

Max Görner oder „Görni“ - so sein Spitzname - postet auf Instagram unter dem Account-Namen „ninjaa_maxx“. Hatte er vor dem Finale noch etwa 5000 Follower, dürfte diese Zahl nach seinem Sieg 2022 bei „Ninja Warrior“ stark steigen (lesen Sie auch hier: „Ninja Warrior“ (RTL): Isaac Caldiero und Co - Diese 13 Legenden bezwangen den Mount Midoriyama).

Stört Max Görner eigentlich das „Küken“-Etikett, das ihm Frank Buschmann bei „Ninja Warrior“ verpasst hat, weil er der jüngste Teilnehmer im Finale 2022 war? Jung auszusehen, störe ihn eigentlich nicht, erklärte der 19-Jährige vor einem Jahr gegenüber sport.de. „Ich werde schon oft für jünger gehalten, aber das kann ja auch seine Vorteile haben.“

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