Hochrisikogebiet

Urlaub in der Türkei: Diese Corona-Regeln gelten derzeit für Touristen

  • Selina Eckstein
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Seit August ist die Türkei Hochrisikogebiet. Für Touristen gelten seitdem strenge Corona-Auflagen. Mit unserem Artikel behalten Sie den Überblick.

Türkei - Die Türkei zählt zu den beliebtesten Urlaubsländern der Deutschen. Das Land am Bosporus ist allerdings auch von Corona betroffen. Derzeit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 562,5 (Stand 18. Januar).

Die blaue Moschee in Istanbul ist ein beliebtes Touristen-Ziel. Bei Ein- und Ausreise in die Türkei sind allerdings einige Regeln zu beachten.

Die Türkei ist wegen der hohen Fallzahlen Hochrisikogebiet. Das Auswärtige Amt hat zudem eine Reisewarnung ausgesprochen. Wer aus Deutschland in die Türkei reisen will und älter als zwölf Jahre ist, braucht einen negativen Corona-Schnelltest (nicht älter als 48 Stunden) oder einen PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden). Für Geimpfte und Genesene gelten diese Regeln nicht. Sie können mit einem entsprechenden Nachweis, der bei Genesenen nicht älter als sechs Monate sein darf, ins Land einreisen. Bei Flugreisen sind die Nachweise beim Check-in vorzulegen.

Urlaub in der Türkei: Diese Corona-Regeln gelten für Touristen

Kinder unter zwölf Jahren müssen laut dem aktuellen Türkei-Reisehinweises des Auswärtigen Amtes seit dem 6. Oktober 2021 keinen Impf-, Genesungs- oder negativen Testnachweis mehr bei der Einreise vorlegen. Zuvor galt die Nachweispflicht bereits ab sechs Jahren.

Außerdem müssen alle Flugreisenden über sechs Jahre innerhalb von 72 Stunden vor der Reise ein elektronisches Formular des türkischen Gesundheitsministeriums ausfüllen. Dies gilt nicht für Transitpassagiere. Die Kontrolle des Formulars erfolgt bei der Einreise beziehungsweise beim Check-in.

Für Türkei-Urlauber gelten nach der Rückkehr nach Deutschland strenge Regeln. (Symbolfoto)

Danach wird Reisenden ein Genehmigungscode („HES-Code“) mitgeteilt, der bei Kontrollen auf innertürkische Flügen, Zug- und Busfahrten im Land vorgezeigt werden muss. Den Code bekommt man per SMS auf das Handy (allerdings nur auf türkische Mobiltelefone) oder mittels einer App.

Für Flugpersonal, Lkw-Fahrer, Seeleute sowie für Transitpassagiere gibt es hingegen keine Einschränkungen.

Generell gilt bei der Einreise in die Türkei keine Quarantäne-Pflicht. Wer die entsprechenden Nachweise erbracht hat, darf sich direkt nach Ankunft frei im Land bewegen.

In der Türkei selbst gelten überall Abstandsregeln (mindestens drei Schritte zu anderen Personen). Auf Plätzen, Straßen, Märkten und Parks und an Stränden besteht eine Maskenpflicht. Zudem gilt ein Rauchverbot in der Öffentlichkeit.

Restaurants, Cafés, Einkaufszentren, Kinos und Theater haben geöffnet, um sie besuchen zu dürfen ist allerdings der HES-Code erforderlich (siehe weiter oben). Ausgangsbeschränkungen bestehen in der Türkei nicht.

Touristen schlendern in der Nähe der Hagia Sophia durch die Straßen. Welche Corona-Regeln Touristen in der Türkei beachten müssen, lesen Sie im Text.

Hochrisikogebiet

Als Hochrisikogebiete gelten Regionen mit besonders hohen Fallzahlen. Ein Indiz: eine Sieben-Tage-Inzidenz von „deutlich mehr als 100“. Betrachtet werden sollen aber auch andere Faktoren wie Testraten und Klinikfälle. Die Stufe des „einfachen“ Risikogebiets mit mehr als 50 gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen entfällt. Bisher gab es auch die mittlere Stufe der „Hochinzidenzgebiete“ mit Sieben-Tage-Inzidenz über 200.

Quarantäne

Vorgesehen ist für Hochrisikogebiete, dass nicht Geimpfte und nicht Genesene nach der Rückkehr zehn Tage in Quarantäne müssen, die frühestens ab dem fünften Tag mit einem negativen Test beendet werden kann. Eine zunächst vorgesehene Vorgabe zu PCR-Tests fiel wieder weg. Für Kinder unter zwölf soll die Quarantäne generell nach dem fünften Tag nach Einreise enden. (Lesen Sie hier: Diese Corona-Regeln gelten für Reiserückkehrer)

Bei der Heimreise nach Deutschland muss eine digitale Einreiseanmeldung ausgefüllt werden. Außerdem ist eine Quarantäne für Personen vorgesehen, die nicht gegen das Coronavirus geimpft sind beziehungsweise nicht erkrankt waren (siehe Info-Box). Die Quarantäne gilt 10 Tage. Frühestens ab dem fünften Tag kann man sich freitesten lassen.

Kinder unter sechs Jahren müssen sich zwar nicht testen lassen, die Quarantäne entfällt für sie allerdings nicht. Bei Kindern endet die Quarantäne allerdings automatisch nach fünf Tagen. (mit dpa-Material)

Rubriklistenbild: © Emrah Gurel/dpa

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