1. Fuldaer Zeitung
  2. Panorama

Nach Rassismus-Vorwürfen: Schulbehörde verbrennt Bücher

Erstellt:

Wegen einem Rassismus-Vorwurf zerstörte eine Schulbehörde in Kanada 4716 Bücher.
Wegen einem Rassismus-Vorwurf zerstörte eine Schulbehörde in Kanada 4716 Bücher. © Asterix-Obelix-Idefix/Les Éditions Albert René /dpa

Weil sie rassistische Passagen enthalten sollen, wurden in Kanada fast 5000 Bücher zerstört. Auch berühmte Werke waren darunter.

Windsor – In Windsor in Kanada wurden fast 5000 Comics, Romane und Lexika verbrannt, weil sie rassistische Passagen enthalten sollen. Eine Schulbehörde wollte mit dieser Anti-Rassismus-Aktion ein Zeichen setzen. Nach Informationen von „Radio Kanada“ fand die Verbrennung schon im Jahr 2019 statt. Verantwortung für die Aktion will nun, nach Bekanntwerden der Aktion, weder die Behörde noch die damalige Beraterin Suzy Kies übernehmen.

Bei 24hamburg.de* enthüllt, um welche berühmten Bücher es sich unter anderem handelte.

Das Ziel war nach Angaben von „Radio Kanada“ die Versöhnung mit den Ureinwohnern des Landes. Diese würden in den Büchern beleidigend und stereotypisch dargestellt. Als Beispiele nannten die Verantwortlichen übertriebene Zeichensprache, häufige Nacktheit und Brutalität in den Geschichten. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Auch interessant