Boulderer Samuel Faulstich muss bei „Ninja Warrior Germany Allstars“ (RTL) gegen Siegfried Sperlich ran.
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Boulderer Samuel Faulstich muss bei „Ninja Warrior Germany Allstars“ (RTL) gegen Zirkus-Artist Siegfried Sperlich ran.

Boulderer in Vorrunde

„Ninja Warrior Allstars“ (RTL): Alexander Wurm wieder fehlerlos? Samuel Faulstich aus Fulda ist zurück

  • Sebastian Reichert
    vonSebastian Reichert
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In der RTL-Show „Ninja Warrior“ stand Samuel Faulstich aus Fulda bereits im Finale. Nun ist der Boulderer („Block Barock“) auch bei „Ninja Warrior Germany Allstars“ dabei. Samuel Faulstich ist wie „Last Man Standing“ Alexander Wurm in Vorrunden-Folge 4 zu sehen, die am Sonntag (25. April 2021) ab 20.15 Uhr auf RTL läuft.

Fulda/Köln - Samuel Faulstich aus Fulda hat bereits zweimal erfolgreich an der RTL-Show „Ninja Warrior Germany“, die seit 2016 läuft, teilgenommen. 2017 schaffte es Faulstich ins Halbfinale, 2018 sogar bis ins Finale. Weil Samuel Faulstich 2020 in Fulda die Boulderhalle „Block Barock“ eröffnete, setzte er 2019 und 2020 bei „Ninja Warrior“ aus.

Nun ist der 25-jährige Boulderer aus Fulda wieder bei RTL zu sehen. In der Show fiel aber besonders eines auf: In der vierten „Ninja Warrior Allstars“-Folge schied der dreimalige „Last Man Standing“ Alexander Wurm vollkommen überraschend vorzeitig aus und berichtete am Ende RTL-Moderatorin Laura Wontorra von einem blöden Plexiglas-Fehler.

„Ninja Warrior Allstars“ (RTL): Alexander Wurm und Samuel Faulstich (Fulda) wollen ins Finale

Auch Samuel Faulstich aus Fulda war einer der Teilnehmer bei dem erstmals ausgestrahlten „Ninja Warrior Germany Allstars“-Format. In Vorrunden-Folge 4, die am Sonntag (25. April 2021) ab 20.15 Uhr auf RTL läuft, tritt er genau wie Boulder-Kollege Alexander Wurm an, der bei „Ninja Warrior“ 2020 bei einer wahren „Figure of Four“-Show im Finale zum dritten Mal in Folge „Last Man Standing“ geworden ist.

Bei „Ninja Warrior Germany Allstars – Das Duell der Besten“ treten die 160 besten Athletinnen und Athleten aus der regulären Show im Doppelparcours in Duellen gegeneinander an. Nach der „Allstars“-Folge 5, die am 2. Mai 2021 ab 20.15 Uhr auf RTL zu sehen ist und bei der neben 2017-Sieger und „Let‘s Dance“-Teilnehmer Moritz Hans auch der Rhöner Amerikaner Gary Hines aka „Captain America“ mit seinen legendären Flügelsocken am Start ist, wird das Finale am 9. Mai 2021 gesendet.

NameNinja Warrior Germany
Erstausstrahlung9. Juli 2016
SenderRTL
Moderatorinnen/ModeratorenLaura Wontorra, Jan Köppen, Frank Buschmann
ProduktionsunternehmenRTL Studios
DrehortKöln (seit 2020, vorher: Karlsruhe)

In den fünf „Ninja Warrior Allstars“-Vorrunden gibt es jeweils insgesamt 16 Duelle - zwölf Duelle Mann gegen Mann und vier Duelle Frau gegen Frau. Nur die 16 Duellsieger kommen weiter und treten dann in der zweiten Runde der Vorrunden-Show auf einem anderen Doppelparcours gegeneinander an. Die acht Sieger dieser zweiten Runde gehen dann in vier finale Duelle am „Power Tower“. Am Ende einer jeden Vorrunde stehen jeweils eine Finalistin und drei Finalisten fest. 

In der ersten „Ninja Warrior Allstars“-Vorrunde setzten sich Sladjan Djulabic, Max Sprenger, Tatjana Holz und Kim Marschner durch. In der zweiten Folge, bei der auch „Ninja Warrior“-Opa Markus Malle dabei war, qualifizierten sich Yasin El Azzazy, Leon Wismann, Stefanie Noppinger, „Last Woman Standing“ 2020 bei „Ninja Warrior“, und ihr Freund Oliver Edelmann, der sich im Duell der „Ninja Warrior“-Giganten hauchdünn gegen René Casselly durchsetzte, für das Finale.

In der dritten „Ninja Warrior Allstars“-Vorrunde siegten Leon Layer, Daniel Schmidt, Jekaterina Konanchuk und Lasse von Freier am „Power Tower“ und zogen in das Finale ein. In Folge 4, die am 25. April auf RTL ausgestrahlt wird, sind neben Astrid Sibon, die sich zuletzt bei „Ninja Warrior“ eine krasses Frauen-Duell mit Arleen Schüßler geliefert hatte, „Last Man Standing“ Alexander Wurm, Artur Schreiber, Philipp Göthert und Daniel Gerber auch Rene, Roy und Siegfried Sperlich vom „Zirkus des Horrors“ dabei.

„Ninja Warrior Allstars“ (RTL): Moritz Hans („Let‘s Dance“) ist in der fünften Folge dabei

Samuel Faulstich aus Fulda bekam in der „Ninja Warrior Allstars“-Vorrunde Siegfried Sperlich (31) als Gegner für das Duell im Parcours zugelost. „Ein starker Gegner. Die Sperlichs haben sich in einer Scheune viele Hindernisse nachgebaut“, sagt der Boulderer aus Fulda. Auch Siegfried Sperlich hat Respekt vor dem Duell: „Das Match gegen Samuel wird hart“, glaubt der Zirkus-Artist.

„Ich schätze uns beide gleich stark ein“, meint der 31-Jährige. „Es könnte ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen werden.“ Am „Allstars“-Format findet Samuel Faulstich unterdessen durchaus Gefallen. „Es macht schon Spaß, mit Speed durch den Parcours zu gehen. Und die Duelle auf Zeit sind sehr spannend“, erklärt der 25 Jahre alte Inhaber der Boulder-Halle „Block Barock“ gegenüber der Fuldaer Zeitung.

Wie die anderen „Allstars“ konnte Samuel Faulstich, der schon einmal ausführlich erklärt hatte, welche „Ninja Warrior“-Hindernisse generell die schwersten sind, im Gegensatz zur regulären RTL-Show den Parcours vor dem Start für einige Minuten austesten. Die Hindernisse der ersten Runde in Folge 4 bilden die Startblöcke mit Seil (erstmals mit Nebel statt Wasser), das Cargo-Netz mit Haken, das Rad mit Pendelstamm, die Chaos-Bälle, die schwingenden Reifen und die Wand.

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„Man muss 100 Prozent Risiko gehen“, erklärt Samuel Faulstich angesichts des Parcours bei „Ninja Warrior Allstars“, der eher auf Schnelligkeit als auf Schwierigkeit ausgelegt ist. Neben seinem regulären Boulder-Training bereitete sich der 25-Jährige aus Fulda auf einem neu eingerichteten Calisthenics-Bereich mit Eigengewichtsübungen in seiner Boulder-Halle „Block Barock“ vor, in der zuletzt unter Beachtung der Corona-Hygieneregeln Zwei-Stunden-Slots buchbar waren.

Zu den Favoriten bei „Ninja Warrior Allstars“ zählt Samuel Faulstich unterdessen nicht unbedingt die üblichen „Ninja Warrior“-Top-Favoriten Moritz Hans („Let‘s Dance“) und Alexander Wurm. „Alex Wurm kann seine Stärken mehr ausspielen, wenn der Parcours sehr schwierig ist und es nicht in erster Linie um Schnelligkeit geht“, sagt der Fuldaer Boulderer. „Für mich ist bei dem „Allstars“-Format unter anderem Artur Schreiber einer der Favoriten. Aber: Ein Fehler - und man hat keine Chance mehr.“

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