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Heizungs-Check wird zur Pflicht - Das ändert sich zum 1. Oktober ändert

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Von: Tobias Utz

Der Heizungs-Check wird in der Energiekrise Pflicht in Deutschland: Bis 2024 soll die Regelung gelten – was dahinter steckt.

Berlin – Die Bundesregierung hat bereits zahlreiche Maßnahmen beschlossen, um der Energiekrise im Winter 2022/2023 zu begegnen. Zum 1. Oktober hin sollen nun weitere davon in Kraft treten, unter anderem der sogenannte Heizungscheck. Das geht aus einer Mitteilung der Bundesregierung hervor.

Eigentümer von Häusern und Wohnungen müssen demnach den angesprochenen Check von einem Handwerksbetrieb durchführen lassen. Die „Maßnahmen der Verordnung zur Sicherung der Energieversorgung durch mittelfristig wirksame Maßnahmen“ – kurz: EnSimiMav – sollen bis zum Jahr 2024 gelten, wie das Bundeswirtschaftsministerium in einer Mitteilung ankündigte.

Heizungs-Check wird Pflicht in Deutschland

Hintergrund des Heizungschecks sind suboptimale Einstellungen vieler Anlagen in Deutschland. Laut Angaben des Wirtschaftsministeriums lasse sich durch eine Optimierung viel Energie sparen. Beispielsweise sind die Heizungsanlagen noch in der Werkseinstellung oder ohne Nachtabsenkung versehen.

Heizungscheck wird Pflicht in Deutschland
Ab Oktober tritt in Deutschland die Pflicht zum Heizungscheck in Kraft. (Symbolfoto) © mix1 Photos / Imago Images

Teil der Energiesparmaßnahme der Bundesregierung ist zudem ein hydraulischer Abgleich, welcher das Heizwasser optimal verteilen kann. Das gilt allerdings nur für Gebäude mit zentraler Wärmeversorgung wie bei großen, öffentlichen Gebäuden. Diese Maßnahme soll laut offiziellen Regierungsangaben – gebäudeabhängig – den Gasverbrauch um bis zu acht Kilowattstunden je Quadratmeter senken. Knackpunkt dabei: Die Kosten für einen solchen Hydraulikabgleich liegen bei den Eigentümern und Vermietern. Ineffiziente Heizungspumpen sollen laut den Plänen der Bundesregierung ebenfalls austauschpflichtig werden. Als Beispiel hierfür gelten Zirkulationspumpen.

Teelichtofen statt Heizung

Was taugt die vermeintliche Wärme-Alternative?

Von insgesamt 14 Millionen Gasheizungen in Deutschland wurden laut Angaben der Bundesregierung erst ein Fünftel der Anlagen einem Heizungscheck unterzogen. Millionen Heizungen müssen also noch geprüft und gegebenenfalls ersetzt werden. Lediglich Heizungsbauer und Energieberater – sprich: Fachpersonal – dürfen diese Prüfungen durchführen. Dies hat zudem den Effekt, dass die Auftragslage im Handwerk sehr gut sein dürfte.

Übrigens: Mit mehreren Tricks können Sie beim Thema Heizen jede Menge Geld sparen. (tu mit dpa/AFP)

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