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Kaufland-Kundin zeigt rekordverdächtigen Pfandbon - Kassierer hat „nur doof geschaut“

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Von: Armin T. Linder

Horrende Pfandbons gibt es immer wieder zu sehen. Der einer Kaufland-Kundin ist nun aber wirklich rekordverdächtig.

Worms - Stattliche Pfandbons sorgen im Netz immer wieder für Staunen. Mit 8-Cent-Flaschen braucht man auch eine ganze Weile, bis man auf einen ordentlichen Betrag kommt. Mit 25-Cent-Gebinden geht das schon schneller. Aber selbst dann landen Otto Normalverbraucher eher mal im niedrigen zweistelligen Bereich, wie tz.de berichtet.

tz.de hatte bereits in der Vergangenheit immer wieder über Ausnahmen berichtet: Wenn eine durstige Punkband größere Mengen Bier vernichtet hat, kommen 60 Euro zustande. Ein Münchner verließ eine Kaufland-Filiale mit 272,12 Euro Pfandgeld. Knapp drüber war ein Kunde, der einen Rewe-Mitarbeiter zu einem „Ich hasse Menschen“-Statement veranlasste. Ist damit das Ende der Fahnenstange erreicht? Nein!

Kaufland-Kundin gibt Pfand für 415,94 Euro ab

Denn jetzt postete eine Kaufland-Kundin bei Facebook öffentlich einen Pfandbon, der obige Extrem-Beispiele noch toppt. „Mal wieder Pfand abgegeben“, schreibt sie dazu - und weiß natürlich genau, dass der Zettel keine normale „Ich bring mal eine Handvoll Flaschen weg“-Aktion dokumentiert. Sondern ein großer Blickfang ist.

415,94 Euro kassierte sie demnach am 27. Oktober in der Kaufland-Filiale in Worms (Rheinland-Pfalz) fürs Leergut! „Neuer Rekord“, brüstet sie sich in den Kommentaren. Bestätigt ist die Echtheit des Zettels natürlich nicht, aber wie ein Fake sieht er wirklich nicht aus.

„Alter“, schreibt eine Facebook-Nutzerin da nur. „Was sagen die an der Kasse?“, will eine andere Userin wissen. „Haben nur doof geschaut“, lautet die Antwort. Die Frage, wie denn so viel Pfand zustande kommt, bleibt zumindest unter dem Beitrag unbeantwortet. Anders als eine andere, die aufgeworfen wird.

Kaufland-Kundin lagerte Flaschen im Badezimmer

„Ich frag mich nur, wo du die Flaschen immer lagerst?“, meint eine Userin. „Im unteren Bad“ lautet die Antwort. „Krass. Ist das dann bis an die Decke gefüllt?“ - „Jo, so ungefähr.“ Die Kaufland-Kundin dürfte eine Weile am Leergut-Automaten beschäftigt gewesen sein an jenem 27. Oktober. Ein „historischer“ Kassenbon von 1996 schlägt ebenfalls Wellen im Netz. (lin)

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