Pflanzen ragen aus einem Vorgarten mit grauen und schwarzen Kieselsteinen.
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Schottergärten stehen in Osthessen in der Kritik. Die Frage: Ist ein Verbot der richtige Weg? (Symbolbild)

Darum sind sie so problematisch

Schottergärten in Osthessen: Kommunen diskutieren über Verbot

Für den einen sind Schottergärten Ausdruck ordentlicher Landschaftsgestaltung, für den anderen sind sie Gärten des Grauens. Eines sind sie aber in jedem Fall: ökologisch schwierig. Schottergärten bieten kaum Lebensraum für Tiere. Deshalb sind sie mancherorts auch verboten. 

Fulda - Seit Kurzem gilt in ganz Baden-Württemberg ein Verbot von Schottergärten. Auch in Osthessen diskutieren Kommunen, ob ein solches Verbot in die Bebauungspläne aufgenommen werden soll: So wurde das Thema beispielsweise vor wenigen Wochen bei Sitzungen in Petersberg und Künzell diskutiert.

Poppenhausen und Fulda haben bereits entschieden: Hier gilt ein Verbot von Stein- und Schottergärten in Baugebieten*, die neu ausgewiesen werden. Aus stadtklimatischer und ökologischer Sicht seien die meisten Schottergärten schwierig: „Ein Kiesgarten speichert die Wärme stärker als eine Wiese. Das führt dazu, dass die Städte immer heißer werden. Auch in der Nacht kühlt das nicht ab, dadurch schlafen manche Menschen schlechter und leiden an Bluthochdruck“, sagt Alexander Sust, einer der  Leiter des Umweltzentrums Fulda. *FuldaerZeitung.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes

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