Ein dreijähriger Junge ist vermutlich in der Rems ertrunken.
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Ein dreijähriger Junge ist vermutlich in der Rems ertrunken.

Junge (3) tot

Kind stirbt bei Kindergarten-Ausflug: Mutter beschreibt furchtbaren Moment nach Drama - „Lauter Schrei“ 

  • Jennifer Lanzinger
    vonJennifer Lanzinger
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Schreckliches Unglück in Schwäbisch Gmünd. Ein Dreijähriger fiel bei einem Kindergarten-Ausflug in den Fluss Rems. Nun sind neue Details zur Tragödie bekannt.

  • Ein tragisches Unglück ereignete sich am Montag auf einem Spielplatz. 
  • Ein Kind verschwand bei einem Kindergarten-Ausflug. 
  • Der Dreijährige wurde leblos aus einem Fluss geborgen. 

Update vom 24. Januar 2020: Nach dem tragischen Unglück auf einem Spielplatz in Schwäbisch Gmünd werden nun erste Konsequenzen gezogen. Stadt-Sprecher Markus Herrmann bestätigte gegenüber Bild, dass der Spielplatz vorerst von keinem Kindergarten mehr genutzt werde.  

„Der Spielplatz wurde im vergangenen Jahr vom TÜV abgenommen. Vorerst werden ihn keine Kindergartengruppen nutzen. Wir wollen die Ermittlungen abwarten, um dann zu entscheiden, wie und wo Maßnahmen für mehr Sicherheit ergriffen werden können“, erklärte Markus Herrmann. 

Gegenüber Bild äußerte sich auch eine Mutter eines der auf dem Spielplatz anwesenden Kinder. Die 43-Jährige erklärt, dass ihr Sohn mitansehen musste, wie der Dreijährige auf dem Spielplatz reanimiert wurde. „Angelo ist seither sehr verstört, wachte letzte Nacht um 3 Uhr schreiend auf“, erklärt die 43-Jährige. 

Die Mutter beschrieb auch den Moment, in dem die Mutter des verunglückten Kindes von der tragischen Nachricht erfuhr. „Als ich meine beiden Kinder vom Kindergarten abholen wollte, sah ich, wie Devins Mutter mit dem Buggy kam, um Devin und seinen Zwillingsbruder abzuholen. Eine Erzieherin kam raus, sagte: ‚Kommen Sie bitte mit, ich muss Ihnen was geben.‘ Dann gingen beide rein. Kurze Zeit später hörte ich einen lauten Schrei“, beschreibt die 43-Jährige den furchtbaren Moment. 

Junge (3) stirbt bei Kindergarten-Ausflug: Furchtbarer Verdacht sorgt für Entsetzen 

Update vom 23. Januar 2020, 14.12 Uhr: Nach dem tragischen Unglück in Schwäbisch Gmünd herrscht noch immer Unklarheit über die genaue Unfallursache. Im Gespräch mit RTL übernimmt der Bürgermeister der Stadt, Joachim Bläse, die Verantwortung für das Unglück. „Für mich ist das heute noch immer unfassbar. Das ist unverzeihlich. Ich kann es den Eltern ja auch nicht erklären. Ich kann nur sagen: „Mein Mitgefühl und ja, wir tragen die Verantwortung, aber das bringt ihnen ja auch das Kind nicht zurück.“ 

Die genaue Unglücksursache muss weiterhin ermittelt werden. Der Kindergarten öffnete bereits am Dienstag wie gewohnt. Das Team der Einrichtung wird jedoch auch am Donnerstag von extra geschultem Personal betreut. 

Update vom 22. Januar 2020, 16.03 Uhr: Zwei Tage nach dem tragischen Unglück veröffentlichte die Polizei Aalen nun das vorläufige Ergebnis der Obduktion. Demnach sei davon auszugehen, dass der Dreijährige infolge eines Kälteschocks sowie eines hierdurch verursachten Herzstillstands verstorben sei. „Nach den rechtsmedizinischen Untersuchungen ist eher nicht von einem Ertrinken auszugehen“, erklärt die Polizei in einem Statement. Die Ermittlungen in dem Fall werden auch weiterhin fortgesetzt. 

Kindergarten-Ausflug: Junge stirbt - fürchterlicher Verdacht schockiert 

Update vom 22. Januar 2020, 13.04 Uhr: Noch immer herrscht offiziell Unklarheit über das tragische Unglück am Montagmittag. Wie eine Bekannte der betroffenen Familie nun jedoch gegenüber RTL erklärte, könnte der dreijährige Junge das Opfer einer tragischen Verwechslung geworden sein. 

Demnach handele es sich bei dem verunglückten Kind um einen Zwilling. Eine Erzieherin habe vermutlich den Zwillingsbruder auf dem Spielplatz gesehen und ihn für den Dreijährigen gehalten. 

Dadurch könnte, so der Verdacht der Bekannten, nicht aufgefallen sein, dass der Zwillingsbruder fehle. Wie der TV-Sender unter Berufung auf einen Sprecher der Polizei weiter berichtet, sei noch nicht klar, ob das Obduktionsergebnis öffentlich verkündet werde. 

Schwäbisch Gmünd: Junge (3) bei Kindergarten-Ausflug plötzlich verschwunden - Dann kommt es zur Tragödie

Ursprungsmeldung vom 22. Januar 2020, 10.58 Uhr: Schwäbisch Gmünd - Nachdem ein drei Jahre alter Junge am Montag bei einem Kindergarten-Ausflug in den Fluss Rems gefallen war, soll der Leichnam des Kindes nun obduziert werden. Wie ein Polizeisprecher nach dem Unglück am Montag erklärte, sei unklar, wann erste Ergebnisse vorliegen würden. 

Schwäbisch Gmünd: Junge fällt bei Kindergarten-Ausflug in Fluss und stirbt 

Der kleine Junge war am Montag mit seiner Kindergartengruppe auf einem Spielplatz in der Nähe des Flusses Rems. Dabei soll sich das Kind unbemerkt von seiner Gruppe entfernt haben. Als Erziehern das Fehlen des Kindes aufgefallen war, wurde umgehend nach dem Dreijährigen gesucht. Dabei wurde das Kind leblos treibend im Wasser gefunden worden. Trotz umgehend eingeleiteter Rettungsmaßnahmen starb der Dreijährige kurze Zeit später im Krankenhaus

Wie es zu dem tragischen Unglück kommen konnte, ist offenbar noch unklar. Ein Polizeisprecher erklärte am Montag, dass sich zum Unglückszeitpunkt insgesamt 19 Kindergartenkinder und drei Aufsichtspersonen auf dem Spielplatz aufhielten. Wie Bild erfahren haben will, mussten die anwesenden Kinder mitansehen, wie die Retter noch versuchten, den Dreijährigen wiederzubeleben. 

Schwäbisch Gmünd: Nun wird ermittelt - Wie starb der Dreijährige? 

Der Kindergarten wurde bereits am Dienstag wieder geöffnet. Wie Bild weiter erfahren haben will, sollen Psychologen zur Betreuung von Personal, Kindern und Eltern zu Hilfe gezogen worden sein. Dabei sollen auch zusätzliche Fachkräfte zur Unterstützung hinzugezogen worden sein. Der genaue Unfallhergang muss nun ermittelt werden. 

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