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Praktischer Tipp: Warum Sie Teelichter unbedingt einfrieren sollten

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Von: Sebastian Peters

Wer Teelichter ins Gefrierfach packt, kann damit Geld sparen. Die Abbrenndauer wird durch gefrorene Teelichter verlängert. So geht‘s.

Hamburg – Es gibt kaum jemand, der sie nicht zu Haus hat. Die Teelichter. Ein Mitbringsel, das zum Beispiel bei fast jedem IKEA-Einkauf automatisch in die große gelbe oder blaue Tasche wandert. Besonders zur kalten und dunklen Winterzeit werden Teelichter häufig auch für eine gemütliche Grundstimmung daheim angezündet.

Praktischer Frost-Trick: Warum Sie Teelichter einfrieren sollten

Ein nützlicher Hinweis, der den Geldbeutel schont: Teelichter sollte man vor Gebrauch ordentlich einfrieren. Der Grund ist, dass sich dadurch die Brenndauer der Kerze um fast eine Stunde verlängert, berichtet 24hamburg.de.

Stromausfall
Eine Frau zündet mit einem Feuerzeug ein Teelicht an. Mit dem Frost-Trick brennen die Kerzen länger. © Jessica Lichetzki/dpa/Symbolbild

In einem Selbsttest von Ordnungsliebe.de wird der Nutzen von eingefrorenen Teelichtern erprobt. Für den Test nutzte die Autorin zwei Ikea-Teelichter. „Eins wohnte zwei Tage im TK-Fach, eins durfte einfach so bei Raumtemperatur im Wohnzimmer herumlungern“, so die Autorin. Und die Kerze aus dem TK-Fach brannte länger. Wichtig ist jedoch, dass die Teelichter lange genug im Eisfach liegen, um ordentlich tiefgefroren zu sein.

Aber warum brennt die Kerze länger, wenn man diese vorher tiefgefroren hat? Der Schmelzpunkt der Kerze (Hartparaffin) liegt zwischen 50 °C und 80 °C. Sollte das Wachs tiefgefroren sein, muss die kleine Flamme der Kerze das Wachs erst wieder erwärmen. Daher die längere Brenndauer.

Teelichter ins Tiefkühlfach: Die Brenndauer verlängert sich

Mit diesem kleinen „Frost-Trick“ können Sie Ihre Freunde nicht nur mit Wissen beeindrucken, sondern vielleicht sogar den einen oder anderen Euro einsparen.

Auch Teelichtöfen, die man vielleicht mit einem Bausatz selbst erbaut hat, können, wie es der Name schon sagt, mit Teelichtern betrieben werden. Aber Achtung, die Feuerwehr warnt ausdrücklich vor Teelichtöfen.

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