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Fürst Albert friert Geld von Oligarchen ein – „Verurteilt den Einmarsch in die Ukraine“

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Von: Samira Müller

Fürst von Monaco Albert II.
Um die Ukraine im Krieg zu unterstützen, will Fürst Albert das Geld von Oligarchen einfrieren. © Gregor Fischer/dpa

Um die Ukraine im Krieg zu unterstützen, will Fürst Albert das Geld von Oligarchen einfrieren lassen. Er verurteilt den russischen Einmarsch scharf.

Monaco – Der Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine beschäftigt derzeit die ganze Welt. Jetzt hat sich auch Fürst Albert* von Monaco geäußert und stellt sich hinter die Ukraine.

In einer offiziellen Mitteilung, die auf Instagram gepostet wurde, kündigt er an, russisches Geld einfrieren zu lassen. In dem Palastschreiben heißt es: „Fürst Albert II verurteilt den Einmarsch in die Ukraine scharf.“

Fürst Albert
Geburtstag14.03.1958
Positionregierender Fürst von Monaco seit 2005
EhefrauCharlène von Monaco

Fürst Albert friert russisches Geld ein: Monaco stellt sich im Krieg hinter die Ukraine

Er bringe seine volle Solidarität mit dem Volk in der Ukraine, Opfer von Militäroperationen und Bombenanschlägen zum Ausdruck. Zudem unterstütze er Appelle für einen sofortigen Waffenstillstand.

„Das Fürstentum Monaco bekräftigt sein Bekenntnis zur Achtung des Völkerrechts, der Souveränität, Integrität und Unabhängigkeit der Staaten“, heißt es in der Mitteilung weiter. Meinungsverschiedenheiten und Konflikte könnten nur friedlich gelöst werden, mit Diplomatie und einem Dialog. „Der souveräne Fürst unterstützt alle Initiativen, die auf eine Beendigung der Kampfhandlungen, der Rückkehr zu Konsultationen und dem Rückzug der russischen Streitkräfte aus dem Territorium der Ukraine abzielen.“

Fürst Albert stellt sich hinter die Ukraine: Er will das Geld von Oligarchen einfrieren

Um das Land im Ukraine-Konflikt* zu unterstützen, will Fürst Albert zudem das Geld von russischen Oligarchen einfrieren: „Im Einklang mit seinen internationalen Verpflichtungen hat das Fürstentum unverzüglich Verfahren zum Einfrieren von Geldern und Sanktionen angenommen und umgesetzt, identisch mit denen der meisten europäischen Staaten.“

Um die russische Bevölkerung über den Ukraine-Krieg zu informieren, nutzen derzeit viele Menschen Google-Maps. Dort hinterlassen sie Bewertungen für Restaurants, um der Zensur zu entgehen. (Samira Müller) *hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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