„Undercover Boss“ (RTL): Teamwork-Geschäftsführer Stefan Krause räumt Waren bei „Fressnapf“ ein.
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„Undercover Boss“ (RTL): Teamwork-Geschäftsführer Stefan Krause räumt Waren bei „Fressnapf“ ein.

Darum macht Stefan Krause mit

„Undercover Boss“ (RTL): Wegen Corona bei dem TV-Experiment – „Nicht im Home-Office verstecken“

  • Sebastian Reichert
    VonSebastian Reichert
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„Undercover Boss“ (RTL): In der zweiten Jubiläumsfolge der Real-Life-Doku (Staffel 13) mischt sich Teamwork-Geschäftsführer Stefan Krause getarnt unter seine Mitarbeiter. Zu sehen ist die Sendung von Staffel 13 am Montag, 1. Februar, ab 20.15 Uhr.

Fulda - Die Top-Führungskräfte in Deutschland wissen genau, wie sie ihr Unternehmen zu leiten haben. Mit dem nötigen Fachwissen und den passenden Strategien führen sie ihre Firma Tag für Tag optimalerweise zum Gewinn. Oft aber lassen strategische Planung und Verantwortung den Mitarbeitern gegenüber keinen Raum für den Blick auf die Basis. Den verspricht eine Teilnahme an der erstmals 2011 ausgestrahlten RTL-SendungUndercover Boss“.

„Undercover Boss“ (RTL): Chef von Corona-Helden fällt an Supermarkt-Kasse negativ auf

Damit die Mitarbeiter aufgrund der offenen Begleitung durch Fernsehkameras nicht misstrauisch werden, erfolgt die Tarnung der Dreharbeiten mit der fiktiven TV-Sendung „Das Job-Karussell“. In der ersten „Undercover Boss“-Folge von Staffel 13 der Real-Life-Doku ist EON-Top-Managerin Tanja Larisch mit ihrer Angst konfrontiert worden.

Sie fiel als Führungskraft in der RTl-Sendung aber auch mit krassen Fehlern aufgefallen. Nun ist in der zweiten Folge Stefan Krause zu sehen. Der Chef der Teamwork Instore Service GmbH wurde dann aber letztlich von allen Mitarbeitern im Laufe der RTL-Sendung realtiv schnell als „Undercover Boss“ erkannt.

TitelUndercover Boss
SenderRTL Television
Erstausstrahlung28. März 2011
IdeeStephen Lambert
GenreReality-TV, Real-Life-Doku, Doku-Soap
ProduktionsunternehmenTower Productions
Länge90 Minuten (plus 30 Minuten Werbung)
Episoden55 (+ Specials) in 13 Staffeln

Der Firmenboss mischt sich bei „Undercover Boss“ getarnt unter seine Mitarbeiter, um herauszufinden, wo Probleme liegen und Wünsche offen sind. Zu der zweiten Folge schreibt RTL: „Während der Corona-Pandemie rücken die Mitarbeitenden von Supermärkten in den Mittelpunkt des Interesses. Ob Verräumer oder Kassierer – sie gelten als systemrelevant, um die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Bundeskanzlerin Angela Merkel dankt ihnen ausdrücklich in ihrer Ansprache zum ersten Lockdown im März 2020. Sie werden wie Helden gefeiert.“

Mitten im Teil-Lockdown im Herbst und Winter 2020 begibt sich nun in der zweiten „Undercover-Boss“-Folge, die am Montag, 1. Februar 2021, ab 20.15 Uhr auf RTL gezeigt wird, der Chef von sozusagen 5000 Corona-Helden auf Undercover-Mission: Stefan Krause. Der 52-Jährige ist geschäftsführender Gesellschafter von Teamwork Instore Services, Marktführer für Regalservice im deutschen Einzelhandel.

Für zahlreiche bekannte Unternehmen in Deutschland übernimmt Teamwork das Verräumen von Ware, den Kassenservice oder auch die Retouren-Abwicklung im Online-Handel. Zu den Kunden gehören nach Angaben von RTL zu der „Undercover Boss“-Folge unter anderem die Einzelhandelsketten Edeka, Rewe, Real und Fressnapf oder im Modebereich Zara, Bershka, Levi‘s, Orsay, Bonita oder Max Hittcher.

Während der zweiten Corona-Welle und dem Teil-Lockdown geht Stefan Krause in seinem Unternehmenundercover“. Er will durch die Teilnahme an der RTL-Sendung „Undercover Boss“ konkret wissen, wie es den Mitarbeitenden während der Corona-Krise geht und wie er ihre Lage verbessern kann? Seine Mitarbeiter, die in der Corona-Krise weiter arbeiteten, bezeichnet Krause als die „wahren Helden“.

„Undercover Boss“ (RTL): Wegen Corona bei TV-Experiment dabei – „nicht im Home-Office verstecken“

„Ihr wart mittendrin. Ihr habt Ware verräumt, als die Regale leer waren, als die Leute Angst hatten, nichts mehr zu bekommen“, sagt der Teamwork-Chef, der seinen Respekt zum Ausdruck bringt, unter den Corona-Maßnahmen weiter zu arbeiten. „Diese Mitarbeiter können sich nicht im Home-Office verstecken.“ Und dann würden sie noch von den „Kunden bepöbelt, weil kein Toilettenpapier da ist“.

Der gebürtige Berliner arbeitet unter anderem bei Rewe, Fressnapf, Edeka und dem Onlinehändler Max Hittcher. Das Verräumen von Tiefkühlware bringt Stefan Krause in der RTL-Sendung bei minus 15 Grad an seine physischen Grenzen. Als Kassierer hagelt es Stornos und Fehlbuchungen – nicht nur die Kunden müssen mit Verzögerungen rechnen. Und auch bei der Abwicklung von Rücksendungen im Online-Handel ist der „Undercover Boss“ mehr als gefordert.     

Zuletzt hatte Marco Hammer von dem Fertighaus-Hersteller Bien-Zenker aus Schlüchtern in der dritten „Undercover Boss“-Folge von Staffel 12 schon seine große Angst enthüllt. Er musste auch mit knallharten Urteilen („Tollpatsch“) seiner Mitarbeiter fertig werden. Zudem sorgte sich seine Frau um den Fertighaus-Boss bei der RTL-Sendung. Ein halbes Jahr nach der Ausstrahlung der RTL-Sendung verriet Marco Hammer, von wem es den einzigen negativen Kommentar gab.

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