Der „Undercover Boss“-Einsatz forderte Wenko-Chef Niklas Köllner nicht nur physisch, sondern auch emotional einiges ab.
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Der „Undercover Boss“-Einsatz forderte Wenko-Chef Niklas Köllner nicht nur physisch, sondern auch emotional einiges ab.

Niklas Köllner beim TV-Experiment

„Undercover Boss“ (RTL): Wenko-Chef gerät vor laufenden Kameras in Streit mit einer Mitarbeiterin

  • Sebastian Reichert
    VonSebastian Reichert
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„Undercover Boss“ (RTL) feiert Zehnjähriges! In der dritten und letzten Jubiläumsfolge der Real-Life-Doku (Staffel 13) stellte sich Wenko-Chef Niklas Köllner dem TV-Experiment. Krass: Er geriet vor laufenden Kameras in einen Streit mit Mitarbeiterin Janina.

Update vom 28. Juni, 13.59 Uhr: RTL zeigt am Montagabend (28. Juni) um 20.15 eine Wiederholung der „Undercover Boss“-Folge mit Wenko-Chef Niklas Köllner. Erstausstrahlung war im Februar.

Ursprungsmeldung vom 5. Februar: Fulda - Fulda - Im TV-FormatUndercover Boss“ (RTL), das erstmals 2011 in Deutschland im Fernsehen zu sehen war, sind die Chefs von großen Unternehmen in Deutschland zu sehen, wie sie getarnt mit veränderten Aussehen und neuer Identität ihr Unternehmen sieben Tage lang aus der Perspektive der Mitarbeiter beobachten.

Das Ziel: ein Gefühl für deren Wünsche und Sorgen zu bekommen, das sie aufgrund ihres echten Manager-Fulltime-Jobs mit 70-Stunden-Woche sonst nicht haben können. In der „Undercover Boss“-Folge vom 8. Februar geriet Wenko-Chef Niklas Köllner vor laufenden Kameras bei RTL in einen Streit mit Mitarbeiterin Janina. Am Ende entschuldigte er sich nach dem Streit bei der Mitarbeiterin.

„Undercover Boss“ (RTL): Wenko-Chef gerät vor laufender Kamera in Streit mit Mitarbeiterin

Damit die Mitarbeiter aufgrund der offenen Begleitung durch Fernsehkameras nicht misstrauisch werden, erfolgt die Tarnung der Dreharbeiten mit der fiktiven TV-Sendung „Das Job-Karussell“. In der dritten und letzten Folge von Staffel 13 macht nun Wenko-Chef Niklas Köllner bei dem dem TV-Experiment auf RTL mit und wagt bei „Undercover Boss“ in ihrem Unternehmen einen detaillierten Blick nach unten an die Basis.

TitelUndercover Boss
Sender RTL Television
Erstausstrahlung28. März 2011
IdeeStephen Lambert
GenreReality-TV, Real-Life-Doku, Doku-Soap
ProduktionsunternehmenTower Productions
Länge90 Minuten (plus 30 Minuten Werbung)
Episoden56

Nachdem in der ersten „Undercover Boss“-Folge von Staffel 13 der Real-Life-Doku von RTL Tanja Larisch mit ihrer Angst konfrontiert worden ist und der EON-Top-Managerin in der RTL-Sendung etliche Patzer unterlaufen waren, war in der zweiten Folge der Geschäftsführer der Teamwork Instore Services GmbH zu sehen. Stefan Krause, sozusagen der Chef von 5000 Corona-Helden, fiel dabei an der Supermarkt-Kasse extrem negativ auf. Und am Ende wurde der Teamwork-Boss relativ schnell von allen Mitarbeitern erkannt.

In der dritten „Undercover Boss“-Folge stellt sich nun am Montag, 8. Februar (20.15 Uhr/RTL) Niklas Köllner, Geschäftsführer des Haushaltswarenherstellers Wenko aus Hilden bei Düsseldorf, dem TV-Experiment. Die Wenko-Wenselaar GmbH & Co. KG ist nach RTL-Angaben mit fast 500 Mitarbeitern und einem Umsatz von rund 150 Millionen Euro einer der führenden Hersteller von Haushaltsartikeln in Europa.

Das Familienunternehmen mit Hauptsitz in Hilden bei Düsseldorf entsteht in den 1950er Jahren mit der Produktion der ersten metallisierten Bügelbrettbezüge. Heute produziert und vertreibt Wenko über 5000 Artikel aus den Bereichen Bad, Küche, Wäsche und Wohnen im stationären Einzelhandel, Baumärkten, Möbelhäusern, klassischem Versandhandel sowie über E-Commerce mit Versand in über 80 Länder.

„Undercover Boss“ (RTL): Wenko-Chef hat Problem, sich unterzuordnen

Undercover Boss Niklas Köllner führt das Unternehmen mit seinem Bruder Philip Köllner in dritter Generation. Nach der Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann sowie einem BWL-Studium baut Niklas Köllner Tochtergesellschaften in Spanien, Frankreich, Italien und Amerika auf und ist seit 2013 Geschäftsführer des Familienunternehmens aus Nordrhein-Westfallen.

Getarnt mit blondierten Haaren, künstlichen Zähnen und Brille geht „Undercover Boss“-Teilnehmer Niklas Köllner als TV-Kandidat André Kullmann auf der Suche nach Optimierungsmöglichkeiten in der Lagerlogistik, als Lkw- und Gabelstaplerfahrer, Merchandiser im Baumarkt und als fotografischer Assistent auf „Undercover Boss“-Mission bei RTL.

„Undercover Boss“ (RTL): Niklas Köllner fällt es schwer, sich unterzuordnen

Und der „Undercover Boss“-Einsatz fordert dem Manager nicht nur physisch, sondern auch emotional einiges ab. Besonders mit der neuen Rolle hadert Niklas Köllner. „Sich unterzuordnen, ist nicht seins“, schreibt Sender RTL in einer Vorankündigung zu der dritten Folge von Staffel 13 mit dem Wenko-Chef.

Mit Mitarbeiterin Janina kommt es beim Arbeiten in einem Baumarkt sogar zu einem wortgewaltigen Streit. „Wenn du immer alles besser weißt, mach es doch selbst“, knallt Praktikant Andre seiner Vorgesetzten für diesen Tag in der „Undercover Boss“-Sendung bei RTL vor den Kopf. Ob Niklas Köllner vielleicht sogar den Arbeitstag vorzeitig und unfreiwillig beenden muss?

Zuletzt hatte Marco Hammer von dem Fertighaus-Hersteller Bien-Zenker aus Schlüchtern in der dritten „Undercover Boss“-Folge von Staffel 12 schon seine große Angst enthüllt. Er musste auch mit knallharten Urteilen („Tollpatsch“) seiner Mitarbeiter fertig werden. Zudem sorgte sich seine Frau um den Fertighaus-Boss bei der RTL-Sendung. Ein halbes Jahr nach der Ausstrahlung der RTL-Sendung verriet Marco Hammer, von wem es den einzigen negativen Kommentar gab.

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