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Zwei Hurrikans nehmen Kurs auf Europa – und machen Sturm und Starkregen möglich

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Von: Victoria Krumbeck

Der Sommer scheint sich nun endgültig verabschiedet zu haben. In den nächsten Tagen wird es herbstlich-stürmisch.

München - Der Sommer hat sich fürs Erste verabschiedet, denn in den nächsten Tagen wird es stürmisch und regnerisch. Auf dem Atlantik hat sich ein Hurrikan gebildet, der Richtung Westeuropa zieht. Kommende Nacht und Donnerstag wird es kräftig regnen. Starkregen und Sturmböen sind möglich. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor einer erhöhten Unwettergefahr. Stellenweise können sogar bis zu 80 Liter Regen auf den Quadratmeter fallen. Danach scheint sich die Wetterlage zu beruhigen, doch ein zweiter Hurrikan macht sich bereit.

Wetter in Deutschland: Hurrikan bringt Sturmböen und Schauer

Der Mittwoch ist vorerst der letzte Tag, an dem es sommerlich warm wird - die Temperaturen erreichen noch bis zu 29 Grad. Einzelne Schauer und Gewitter sind möglich. Der Hurrikan „Danielle“ hat sich ungewöhnlicherweise sehr weit nördlich gebildet und zieht Richtung Westeuropa. Er wird zwar immer schwächer, dennoch bringt er schwere Sturmböen und große Regenmengen mit sich. Der DWD warnt vor Windstärken von bis zu 100 km/h.

Das Wetter wird in den nächsten Tagen ungemütlich. Ein Hurrikan zieht Richtung Westeuropa und bringt Schauer und Gewitter mit sich.
Dunkle Wolken am Himmel. © Andreas Friedrichs/IMAGO

In der Nacht auf Donnerstag ziehen dann neue Schauer und Gewitter in das Land rein. Der Tag geht ungemütlich weiter. Es kann zu Starkregen kommen, der zu regionalen Überflutungen führen kann. Der DWD warnt vor eine erhöhte Unwettergefahr von Sachsen-Anhalt über Südbrandenburg bis ins Vogtland. Dabei können binnen weniger Stunden 50 bis 80 Liter Regen auf den Quadratmeter fallen. Die Temperaturen liegen bei 17 bis 24 Grad.

Das Wetter in den kommenden Tag bleibt wechselhaft - Neuer Hurrikan nimmt Kurs auf Europa

Am Freitag beruhigt sich die Lage etwa. Es kommt nur noch zu vereinzelten Schauern und Gewittern, stellenweise ist auch Sonnenschein möglich. Der Samstag soll dann der kälteste Samstag seit Wochen werden. Die Höchsttemperaturen liegen bei 15 bis 22 Grad, begleitet von Regenschauern und Gewittern. Ab Sonntag bis nächsten Mittwoch sind die Temperaturen konstant und bewegen sich zwischen 18 und 24 Grad.

Bis Montag bleibt es bei einem Mix aus Sonne und Wolken trocken. Am Dienstag ziehen wieder neue Schauer auf, die am Mittwoch noch vereinzelnd auftreten können. Wie es im September weiter geht, bleibt offen. „Ob wir dann den Altweibersommer bekommen, müssen wir weiterhin noch abwarten“, so Wetterexperte Jung.

Ein weiterer Tropensturm kreist um die Karibik. „Earl“ nimmt Kurs auf die Position von „Danielle“. Ob und wie uns dieser Hurrikan treffen wird, bleibt noch offen. Dass ein zweiter Hurrikan Europa nahekommt, ist kein Zufall. „Infolge der Erderhitzung werden auch die Meere wärmer, womit auch immer weiter nördlich die nötige Energie bereitsteht. Demnach könnte es nur eine Frage der Zeit sein, bis ein Hurrikan Westeuropa auch mit Hurrikan-Stärke erreicht“, erklärte der RTL-Meteorologe Paul Heger. (vk)

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