Für deutsche Urlauber stehen die Herbstferien und damit möglicherweise der nächste Urlaub an. Welche Corona-Regeln derzeit bei Reisen in Europa - hier die italienische Hauptstadt Rom - gelten, erfahren Sie im Artikel.
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Für deutsche Urlauber stehen die Herbstferien und damit möglicherweise der nächste Urlaub an. Welche Corona-Regeln derzeit bei Reisen in Europa - hier die italienische Hauptstadt Rom - gelten, erfahren Sie im Artikel.

13 Urlaubsländer im Vergleich

Urlaub in den Herbstferien - Diese Corona-Regeln müssen Sie bei Reisen in Europa beachten

Die Herbstferien in Deutschland rücken näher oder haben schon begonnen. Familien planen ihren Urlaub im Ausland. Doch welche Corona-Regeln gelten in Europa? In unserer Übersicht über 13 Urlaubsregionen, allen voran warme Urlaubsziele, wie Italien und Kroatien aber auch Frankreich, finden Sie die Antwort.

Ob Wandertour oder Städtetrip: Wer im Herbst ins Ausland verreist, muss weiterhin mit Einschränkungen durch die Corona-Pandemie rechnen. Welche Regeln in Europas beliebtesten Urlaubszielen gelten, erfahren Sie im Folgenden.

Italien: Die Infektionslage ist zufriedenstellend, in keiner Region geben die Zahlen der Corona-Fälle oder Krankenhausbelegungen Grund zur Sorge. Mit dem Impffortschritt ist Rom sehr zufrieden: Fast 80 Prozent der Menschen über zwölf Jahren sind durchgeimpft. Für Einheimische und Gäste ist der sogenannte „Grüne Pass“ entscheidend – dazu zählt auch das in Deutschland ausgestellte EU-Corona-Impfzertifikat: Bei praktisch allen Aktivitäten im Innenbereich – Bars, Restaurants, Museen, Sportevents, Zügen – wird der Pass verlangt. Für die Einreise ist eine digitale Anmeldung sowie eine Impfung, Genesung oder ein negativer Test nötig. In Quarantäne muss man dann nicht. Vielerorts, etwa in Zügen, Bussen oder Geschäften, müssen noch Masken getragen werden. Von Urlaubs-Rückkehrern verlangt Deutschland den Nachweis einer Impfung, Genesung oder eines gültigen Corona-Tests.

Lust auf Urlaub in der Türkei? Welche Corona-Regeln in dem beliebten Urlaubsland gelten, erfahren Sie in unserer Türkei-Urlaubsübersicht.

Frankreich: Gastronomie, Kulturbetriebe und Sportstätten sind geöffnet. Für den Eintritt ist aber ein Impf-, Test- oder Genesungsnachweis notwendig, auch für die Außenbereiche. Dies gilt auch für Fahrten mit dem Reisebus oder dem Fernzug. Ab sofort gelten die 3G-Regeln auch für Kinder ab zwölf Jahren und zwei Monaten. Während Erwachsene einen digitalen Gesundheitspass mit den entsprechenden Nachweisen in einer Handy-App vorzeigen müssen, dürfen Kinder und Jugendliche ein Papierdokument vorlegen. Die Einreise ist mit einem Impfnachweis oder einem negativen PCR- oder Schnelltest möglich, auch für die Rückreise nach Deutschland muss ein Nachweis erbracht werden. Tests sind für Ausländer nicht mehr gratis. Die Infektionszahlen sinken weiter. Zuletzt steckten sich innerhalb einer Woche landesweit etwa 49 Menschen auf 100.000 an.

Urlaub im Herbst: Diese Corona-Regeln gelten in Italien, Frankreich und Co.

Kroatien: Von Touristen wird eine Bescheinigung verlangt, die belegt, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind. Vor der Einreise können sie ein Online-Formular ausfüllen, was das Procedere an den Grenzen verkürzen soll, wenn die Bestätigung in der Windschutzscheibe ausgelegt ist. Hotels empfangen Gäste ohne Einschränkungen. Gaststätten und Cafés dürfen auch in ihren Innenbereichen bewirten, aber nur an den Tischen, zwischen denen Abstände einzuhalten sind. An öffentlichen Versammlungen darf nur eine bestimmte Anzahl an Menschen teilnehmen. Zuletzt stiegen die Ansteckungszahlen. Aus deutscher Sicht gilt das Land jedoch - im Gegensatz zum Nachbar- und Transitland Slowenien - nicht als Hochrisikogebiet. Welche Corona-Regeln im Einzelnen gelten, erfahren Sie in unserem großen Artikel zu Kroatien.

Griechenland und Zypern: Vor der Einreise nach Griechenland geben die Besucher auf einer Website (travel.gov.gr) ihre Daten ein und erhalten einen QR-Code zur Nachverfolgung. Außerdem müssen sie einen aktuellen negativen Schnelltest vorlegen oder voll geimpft sein. Das gilt auch für Kinder ab zwölf Jahren. Zypern stuft Deutschland in der roten, also stark betroffenen Kategorie ein. Das bedeutet für alle Einreisenden, dass sie geimpft, genesen oder negativ getestet sein müssen und dann trotzdem am Flughafen auf Zypern noch einen weiteren Test machen und selbst bezahlen müssen. Zudem muss spätestens 48 Stunden vor der Einreise online der „Cyprus Flight Pass“ beantragt und während des Urlaubs stets mitgeführt werden. Die Insel Kreta ist zudem kein Hochrisikogebiet mehr - hier gelten jedoch gesonderte Regeln.

Spanien und Portugal: In den beiden beliebten Urlaubsländern ist die Corona-Pandemie weiterhin entspannt. Die Inzidenz in Spanien liegt bei 21,75. 77,7 Prozent der Bevölkerung sind vollständig gegen Corona geimpft. In Portugal lag die Inzidenz zuletzt bei 41, das Gesundheitssystem stand nicht mehr unter besonderem Druck und der Anteil der vollständig Geimpften ist mit 84,7 Prozent höher als in den meisten anderen Ländern. Angesichts dieser positiven Entwicklung sind in beiden Ländern die meisten Beschränkungen inzwischen weggefallen. Maskenpflicht besteht aber weiterhin in der Öffentlichkeit in Innenräumen sowie im Nahverkehr. Im Freien nur dann, wenn der Mindestabstand – in Spanien 1,5 Meter, in Portugal zwei Meter – zu nicht im selben Haushalt lebenden Personen nicht eingehalten werden kann. Bei der Einreise müssen für beide Länder noch elektronische Reiseanmeldungen ausgefüllt werden. Und alle Personen ab zwölf Jahren müssen einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen – oder einen negativen Test.

Reisen ins europäische Ausland - Welche Corona-Regeln gelten in Österreich und der Schweiz?

Österreich: Für die Einreise ins südliche Nachbarland gilt nach wie vor die 3G-Regel. Auch in Hotels, Restaurants und Kultureinrichtungen muss man nachweisen können, dass man vollständig geimpft, genesen oder getestet ist. FFP2-Masken müssen in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln getragen werden. Wer ungeimpft nach Österreich reist, muss also regelmäßig einen Antigen-Schnelltest oder PCR-Test machen (24 Stunden bzw. 72 Stunden lang gültig). Für Kinder gilt die 3G-Regel ab zwölf Jahren. In Wien müssen Kinder schon ab sechs Jahren getestet sein. Die Inzidenz ist aktuell mehr als doppelt so hoch wie in Deutschland.

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Schweiz: Vielerorts wird ein Corona-Zertifikat verlangt, das eine Impfung, Genesung oder einen negativen Test nachweist. Jeder, der nicht geimpft oder genesen ist, muss bei der Einreise einen negativen Antigen- oder PCR-Test vorlegen – unabhängig davon, ob er mit dem Flugzeug, Auto, Fahrrad oder zu Fuß über die Grenze will. Zudem müssen Touristen ein Einreiseformular mit Kontaktdaten ausfüllen. Wer nicht geimpft, genesen oder negativ getestet ist (3G), kommt nicht mehr in Restaurant-Innenräume. Das EU-Zertifikat wird anerkannt. Die Infektionszahlen sinken zwar seit Wochen, liegen aber deutlich höher als in Deutschland.

Dänemark: Deutschlands nördlichster Nachbar hat am 10. September alle geltenden Corona-Beschränkungen aufgehoben. Das Leben fühlte sich schon zuvor fast beschränkungsfrei an, eine Maskenpflicht gibt es seit längerem nicht mehr. Dem Herbsturlaub im Ferienhaus an der Nordseeküste oder der Städtereise nach Kopenhagen steht also kaum etwas im Weg. Einzig bei der Einreise sollte man sich informieren, was die Dänen von Urlaubern erwarten. Aktuell muss man als Reisender aus Deutschland einen Corona-Test vorzeigen. Für Kinder, Geimpfte und Genesene gilt das nicht.

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Niederlande: In den Niederlanden sind bereits viele Maßnahmen aufgehoben oder gelockert worden. Die 1,5-Meter-Regel gilt etwa nicht mehr. Dafür muss man vor dem Besuch von Gaststätten, Kultur- und Sportveranstaltungen mit einem Corona-Pass nachweisen, dass man geimpft, getestet oder genesen ist. Das gleiche gilt für die Einreise aus Deutschland. Der digitale Nachweis der EU wird anerkannt. Eine Maskenpflicht gilt nur noch für Bus, Bahn und Flughäfen.

Großbritannien: Trotz einer der höchsten Infektionsraten in ganz Europa sind in Großbritannien Clubs, Theater, Pubs und Stadien geöffnet. Die Corona-Anforderungen für Reisende bleiben aber hoch. Zwar müssen vollständig Geimpfte aus Deutschland seit dem 4. Oktober vor Abflug keinen Antigentest mehr machen. Doch weiterhin ist ein PCR-Test spätestens am zweiten Tag nach Ankunft vorgeschrieben, die Kosten dafür liegen bei mindestens 50 Pfund (58 Euro) pro Person. Im Laufe des Oktobers sollen die Regeln gelockert werden, dann soll auch ein günstigerer Schnelltest ausreichen. Für die Rückreise nach Deutschland gilt die 3G-Regel: Ein Nachweis über vollständige Impfung, Genesung oder einen aktuellen negativen Test.

Malta: Der Inselstaat hat eine der niedrigsten Infektionsraten und eine der höchsten Impfquoten der EU. Zur Einreise sind eine digitale Anmeldung und der Nachweis einer Impfung, Genesung oder eines Tests nötig. Wer das nicht vorweisen kann, muss nach der Einreise 14 Tage in ein Quarantäne-Hotel und dafür 100 Euro pro Nacht bezahlen. Einrichtungen wie Geschäfte, Dienstleistungsbetriebe, Kinos und Theater sind geöffnet. Von 9. Oktober an ist es Restaurants und Bars gestattet, Gäste ohne Impfnachweis abzulehnen – wenn sie das tun, dürfen sie länger geöffnet haben, die Tische näher zusammenrücken und Leute an der Bar bedienen.

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