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Waldbrände in Brandenburg: „Leben auf einem Pulverfass“ – Brandwachen sollen Lage im Blick behalten

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Von: Andreas Schmid, Anna Lorenz

Die Waldbrände in Brandenburg sind unter Kontrolle. Allerdings sind künftige Brände Experten zufolge wohl zu erwarten.

Update vom 22. Juni, 11.36 Uhr: Nach dem schlimmen Waldbrand im brandenburgischen Treuenbrietzen gibt es weiter Brandwachen. Glutnester könnten gefährlich werden und müssten beobachtet und gelöscht werden, sagte Andrea Metzler, Sprecherin des Landkreises Potsdam-Mittelmark, am Mittwoch auf Anfrage. Stück für Stück könne aber die Zahl der Einsatzfahrzeuge und der Feuerwehrleute nach und nach reduziert werden. „Vermutlich am Nachmittag kann die Verantwortung an die privaten Eigentümer der Flächen übergeben werden“, sagte sie laut dpa. Die müssten dann für Brandwachen sorgen und die Glutnester weiter im Blick behalten.

Der Waldbrand in Treuenbrietzen (Potsdam-Mittelmark) war vergangenen Freitag ausgebrochen. Hunderte Feuerwehrleute, unterstützt von Soldaten der Bundeswehr, waren im Einsatz. Nur rund 20 Kilometer voneinander entfernt brannte es am Wochenende dann auch bei Beelitz. Jeweils etwa 200 Hektar brannten. Hunderte Menschen mussten vorsorglich ihre Häuser verlassen. Starke Regenfälle brachten am frühen Montagmorgen Entspannung. Experten gehen davon aus, dass Deutschland wegen der Klimakrise sich immer mehr zum „Waldbrandland“ entwickelt.

Update vom 20. Juni, 20.15 Uhr: Der Waldbrand nahe des brandenburgischen Treuenbrietzen hat auch das Waldforschungsprojekt „Pyrophob“ getroffen. Wie Projektleiter Pierre Ibisch, Professor an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde, dpa gegenüber äußerte, seien nicht nur „möglicherweise […] die Hälfte [der] Forschungsflächen von dem Feuer betroffen“, auch Messutensilien wurden von den Flammen zerstört. Das Projekt, das sich der Regeneration brandgeschädigter Flächen widmet, führt seine Arbeit auf einem Untersuchungsgebiet im Süden Brandenburgs durch, das aus zwei großen Flächen – Kiefernforsten östlich von Treuenbrietzen und nördlich von Jüterbog – besteht und insgesamt etwa 65 Hektar misst.

„Wir leben in Brandenburg auf einem Pulverfass“, so Ibisch. Brandenburgs Wälder bestünden zu 70 Prozent aus hochentzündlichen Kiefernforsten, man brauche eine deutlich effektivere Förderung der Waldentwicklung.

Ob die Temperaturen am Tag des Brandausbruchs für eine Selbstentzündung von in den Böden lagernder Munition ausreichend gewesen seien, sei fraglich. Es bestehe auch die Möglichkeit einer eventuell fahrlässigen Brandstiftung, so der Wissenschaftler. Das Projekt „Pyrophob“ selbst habe größere Mengen Munition geborgen. Manche Flächen seien jedoch zu stark belastet. „Auf diesen geriet das Feuer außer Kontrolle“, so Ibisch. Das Forschungsprojekt „Pyrophob“ mit acht Partnern wurde nach großflächigen Bränden im Süden Brandenburgs in den vergangenen Jahren ins Leben gerufen.

Waldbrände in Brandenburg: Offizielle Stellen mit erstem Resümee – Weitere Brände erwartet

Update vom 20. Juni, 19.30 Uhr: Nach der Entspannung der Lage rund um die Waldbrände in Brandenburg, ziehen offizielle Stellen ein erstes Resümee. „Unser Hauptproblem war die militärische Belastung der Flächen, auf denen diese Brände ausgebrochen sind“, äußerte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD), der den Bund zur Hilfe bei der Beseitigung militärischen Altlasten aufrief. „Wir haben irgendwo zwischen 150 und 200 Hektar rund um Berlin Wälder, die militärisch hoch belastet sind“, so Woidke. Er sprach von „Brandbomben“ für potenzielle Waldbrände. „Es ist Munition aus 150 Jahren deutscher Geschichte, die da zu finden ist.“

Der Deutsche Feuerwehrverband hingegen monierte vordringlich die mangelnde Ausrüstung zur Bekämpfung von Bränden. Dies gelte sowohl für den Bedarf an geländegängigen Fahrzeugen und Hubschraubern, als auch für entsprechende Schutzausrüstung, so der Waldbrandexperte Ulrich Cimolino. „Wie sich jetzt zeigt, können sich Vegetationsbrände schnell zu dynamischen Großschadenslagen entwickeln, wenn die Trockenheit groß und die Widerstandsfähigkeit der Vegetation durch diese und andere Schäden gering ist.“ Verschärft würde die Situation aufgrund der Prognose des Deutschen Wetterdienstes, wonach bis 2028 regional eine bis zu einem Grad höhere Durchschnittstemperatur als bisher erwartet werde. „Dies klingt recht wenig, erhöht aber die Brisanz der Vegetationsbrandlage sehr deutlich.“

Waldbrände „keine wirkliche Gefahr mehr“ – Regen gebietet Brandenburger Feuerwellen Einhalt

Update vom 20. Juni, 18.00 Uhr: „Es besteht jetzt für die Ortschaften wirklich keine Gefahr mehr“, so die Sprecherin des Landkreises Potsdam-Mittelmark, Andrea Metzler. Starke Niederschläge hätten den Flammen mittlerweile Einhalt geboten. Die beiden, im brandenburgischen Landkreis Potsdam-Mittelmark ausgebrochenen, nur rund 20 Kilometer voneinander entfernten Waldbrände haben jeweils etwa 200 Hektar Wald vernichtet – das entspricht nahezu 600 Fußballfeldern. Die Lage sei hochdramatisch gewesen, sagte Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU) am Montag, 20. Juni, bei einem Besuch im Brandgebiet. Eine Feuerwalze sei erst 200 Meter vor den ersten Wohnhäusern von Beelitz gestoppt worden. „Wir sind der Bundeswehr sehr dankbar, dass sie so schnell reagiert hat“, lobte Innenminister Stübgen die rasche Hilfe der Bundeswehr am Wochenende mit fünf Löschhubschraubern und einem Bergepanzer. Auch die Bundespolizei flog knapp 80 Einsätze mit Hubschraubern und Lösch-Behältern.

Das Löschen im Brandgebiet um Treuenbrietzen war besonders schwierig, weil im Boden Kampfmittel aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs liegen. Dies seien Hinterlassenschaften aus dem damaligen Kampf um Berlin, sagte ein Ministeriumssprecher. Die Feuerwehrleute kamen daher nicht direkt an den Brand heran. Hauptsorge seien nun die Glutnester im Boden, die sich über drei bis vier Wochen halten könnten, da sie bis zu 70 Zentimeter tief seien, so die Sprecherin des Landkreises. Bei Hitze und Wind könnten die Feuer rasch wieder aufflammen.

Brandenburg: Lage hinsichtlich Waldbränden scheint stabil – Dennoch Mahnung zur Vorsicht

Update vom 20. Juni, 13.37 Uhr: Die Evakuierungen nach den zwei großen Waldbränden bei Treuenbrietzen in Brandenburg und Beelitz (Potsdam-Mittelmark) wurden aufgehoben. Die Lage rund um die Ortschaften Tiefenbrunn, Klausdorf und Frohnsdorf scheint stabil. Starker Regen hat der Feuerwehr bei Treuenbrietzen und Beelitz beim Löschen geholfen. Die Menschen vor Ort sollten aber trotzdem vorsichtig und zurückhaltend sein.

Waldbrände in Brandenburg - Polizeihubschrauber sucht nach Glutnestern

„Der Brand ist zwar unter Kontrolle, aber noch nicht gelöscht“, teilte Beelitz Bürgermeister Bernhard Knuth (parteilos) am Montag auf der Internetseite der Stadt Beelitz mit. „Auch wenn uns der aktuelle Regen sehr hilft, kann es trotzdem nochmal zu starker Rauchentwicklung kommen. Wir bitten in diesen Fällen sich ähnlich zu verhalten, wie am gestrigen Abend – Fenster und Türen sollten geschlossen gehalten werden und halten Sie sich möglichst wenig im Freien auf.“

Polizeihubschrauber suchen mit Wärmebildkameras nach möglichen Glutnestern in den Wäldern rund um Beelitz, berichtet der rbb. Dort betrage die Waldbrandfläche noch 200 Hektar. Die Temperatur im Boden liege nach Landkreisangaben noch bei 500 Grad. Hauptsorge seien nun die Glutnester im Boden, die sich über drei bis vier Wochen halten könnten, da sie bis zu 70 Zentimeter tief seien, sagte die Sprecherin des Landkreises. Bei Hitze und Wind könnten die Feuer rasch wieder aufflammen.

Waldbrände in Brandenburg: Regen sorgt für erste Entspannung – Hunderte Anwohner kehren zurück

Update vom 20. Juni, 11.05 Uhr: Nach Regenfällen hat sich die Lage auch beim Waldbrand bei Treuenbrietzen in Brandenburg deutlich entspannt. Die Brände im Umkreis waren am Montagvormittag bis auf wenige Glutnester gelöscht, und die Evakuierungen wurden aufgehoben, wie Jan Penkawa sagte, der Sprecher des örtlichen Lagezentrums. 620 Menschen konnten zurück in ihre Häuser in den Stadtteilen Frohnsdorf, Klausdorf und Tiefenbrunn. Sieben Anwohner hätten in der Notunterkunft in der Stadthalle übernachtet, die übrigen seien privat untergekommen.

„Wir danken allen Bürgerinnen und Bürgern trotz der Umstände für ihr äußerst kooperatives und diszipliniertes Verhalten“, schrieb die Stadt auf ihrer Internetseite. „Bitte kehren Sie genau so umsichtig in Ihre Häuser zurück.“

Waldbrände in Brandenburg: Lage entspannt sich weiter - Kräftiger Regen eingesetzt

Update vom 20. Juni, 9 Uhr: Starker Regen hat im Kampf gegen zwei große Waldbrände in Brandenburg am frühen Montagmorgen für Entlastung gesorgt. Zunächst brannten nachts noch 135 Hektar Waldflächen bei Treuenbrietzen - 80 Kilometer südwestlich von Berlin, wie Behördenvertreter vor Ort berichteten. Kurz nach 7 Uhr wurde der Regen aber immer kräftiger. Das Regenradar zeigte auch für die nächsten Stunden Regenfälle und Gewitter an.

Nur rund 20 Kilometer voneinander entfernt brannten am Wochenende zwei große Waldflächen bei Treuenbrietzen und Beelitz (beide Landkreis Potsdam-Mittelmark). Die Rauchschwaden waren so dicht, dass der Brandgeruch laut Feuerwehr selbst in Dresden wahrzunehmen war, also gut 100 Kilometer weiter südlich.

Bei dem Waldbrand nahe Treuenbrietzen sollten in der Nacht zu Montag 435 Einsatzkräfte vor allem der Feuerwehr vor Ort sein. Auch in Beelitz hatte sich das Feuer am Sonntag auf 200 Hektar ausgebreitet. Einige Straßenzüge wurden evakuiert. Der Kampf gegen die Flammen ist in dem Gebiet besonders schwierig, weil im Boden eines ehemaligen Spreng- und Übungsplatzes Munition liegt. Die Feuerwehrleute kommen nicht direkt an den Brand heran. Hubschrauber der Bundeswehr nahmen deshalb bei Dutzenden Flügen Zehntausende Liter Wasser aus einem nahen Baggersee auf und löschten von oben.

Waldbrände in Brandenburg: Regen sorgt für erste Entspannung in Beelitz

Update vom 20. Juni, 7.24 Uhr: Die Lage im Waldbrand-Gebiet bei Beelitz sieht am Montagmorgen deutlich besser aus. Es musste nicht weiter evakuiert werden und die Brandlinien konnten gehalten werden, teilte der Bürgermeister von Beelitz Bernhard Knuth (parteilos) am Montagmorgen mit. „Es sieht deutlich entspannter aus“ sagte Knuth. Zur Entspannung habe unter anderem beigetragen, dass es in Beelitz angefangen hat zu regnen.

Update vom 20. Juni, 6.07 Uhr: In Beelitz ist es rund um das Gebiet des Waldbrandes vereinzelt zu Schauern und Gewittern gekommen. Diese würden aber in der Fläche nicht genügend Regen bringen, um die Lage zu entspannen, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am frühen Montagmorgen. Zudem ziehe der Regen auch relativ schnell durch. Erst im Laufe des Vormittags gegen acht Uhr werde mit flächendeckenden Niederschlägen gerechnet.

Dann soll es bis mittags regnen, das dürfe laut DWD für Entspannung an der Brandfront sorgen. Sowohl in Beelitz als auch in Treuenbrietzen in Brandenburg lodern seit dem Wochenende Waldbrände, wobei die Lage in Treuenbrietzen zuletzt stabil schien (siehe unten).

Waldbrand-Alarm in Brandenburg: Krankenhaus bereitet Evakuierung vor - zweites Feuer unter Kontrolle

Update vom 19. Juni, 21.10 Uhr: Der Waldbrand bei Beelitz (Potsdam-Mittelmark) ist nach Angaben von Bürgermeister Bernhard Knuth (parteilos) unter Kontrolle. „Es brennt auf 200 Hektar, aber die Flammen breiten sich derzeit glücklicherweise nicht weiter aus“, sagte Knuth am Sonntagabend der Deutschen Presse-Agentur. Bis in die Nacht müsse aber noch mit heftigen Windböen gerechnet werden, die das Feuer anfachen könnten. „Dann hoffen wir auf den erwarteten Regen“, sagte Knuth.

In der Stadt seien die Anwohner von drei Straßen vorsorglich in Sicherheit gebracht worden, sagte der Bürgermeister. Wenn die derzeitige Windrichtung bleibe, müssten wegen der Rauchentwicklung vielleicht noch weitere Anwohner in Sicherheit gebracht werden. Weitere Evakuierungspläne auch für eine Klinik in Beelitz-Heilstätten seien vorbereitet, kämen aber hoffentlich nicht zum Einsatz, sagte Knuth. In der Stadt gebe es eine große Hilfsbereitschaft, betonte Knuth. Not-Unterkünfte gebe es in Turnhallen, Hotels, Pensionen und auf Spargelhöfen.

Update vom 19. Juni, 20.30 Uhr: Wegen der Waldbrände in Brandenburg werden die Evakuierungen vorangetrieben. Hintergrund ist der Wind, der sich gedreht hat und die Flammen in Richtung mehrerer Ortschaften bläst. Die Evakuierungen laufen, auch in der Kleinstadt Treuenbrietzen (8000 Einwohner). Das Johanniter-Krankenhaus verhängte einen Besucherstopp und bereite die großflächige Evakuierung vor. In einigen Ortsteilen mussten die Menschen bereits ihre Häuser verlassen. Die Stadt Treuenbietzen schrieb am Sonntag auf Twitter: „Achtung, wir fordern alle Einwohner von Frohnsdorf (Ortsteil von Treuenbietzen) auf, geordnet und umgehend ihre Häuser zu verlassen. Notunterkunft ist die Stadthalle Treuenbrietzen! Das ist KEINE Übung!“ Der Kampf gegen die Flammen dauert an.

Waldbrand in Brandenburg: Zweites Feuer „außer Kontrolle“

Update vom 19. Juni, 18.40 Uhr: In Brandenburg lodert derzeit ein zweites Feuer. In einem Wald in Beelitz-Heilstätten brach am Sonntag ein weiterer Brand aus, berichtet der RBB. Wie groß die Brandfläche ist, ist noch unklar. Der Landkreis bestätigte dem Rundfunksender jedoch, dass das Feuer „außer Kontrolle“ sei. „Das ist ein Baumwipfelbrand, das ist äußerst gefährlich“, wird die Pressesprecherin des Landkreises zitiert.

Waldbrand in Brandenburg: Feuer auf 200 Hektar ausgedehnt

Update vom 19. Juni, 17 Uhr: Der Waldbrand in Brandenburg breitet sich weiter aus. Der RBB berichtet nun von einer insgesamt betroffenen Fläche von 200 Hektar. Am frühen Nachmittag war laut Behördenangaben noch von 110 bis 100 Hektar die Rede (siehe Erstmeldung).

Waldbrand in Brandenburg: Feuer breitet sich weiter aus

Erstmeldung: Treuenbrietzen – Ein Waldbrand im brandenburgischen Treuenbrietzen südwestlich von Berlin beschäftigt seit Freitag, 17. Juni 2022, die Einsatzkräfte. Das Feuer, das in einem Kiefernwaldgebiet bei Frohnsdorf/Brandenburg ausgebrochen war, hat sich in der Nacht zu Sonntag auf etwa 100 bis 110 Hektar ausgedehnt. Bereits am Samstag rief die Stadt den Katastrophenfall aus, die Luftwaffe flog mit Helikoptern in die Nacht über dem betroffenen Gebiet in Brandenburg.

Über 23 Löschungen mit 115 000 Liter Wasser aus einem nahen Baggersee konnten dem Waldbrand jedoch nicht Herr werden. Zunehmende Winde verschlechterten im Laufe des Sonntags die Lage, die Polizei begann mit der Evakuierung der Einwohner.

Waldbrand bei Treuenbrietzen
Ein Wasserwerfer der Polizei ist in einem Waldstück bei einem Waldbrand im Einsatz. © Thomas Schulz/TNN/dpa

Waldbrand in Brandenburg: Einwohner evakuiert, Feuerwehr kann Brand nicht löschen

Die Stadt Treuenbrietzen hat etwa 7500 Einwohner und circa ein Dutzend Ortsteile. Frohnsdorf, Tiefenbrunnen und Klausdorf werden nun evakuiert, wie die Polizei unter anderem auf der Social-Media-Plattform Twitter mitteilte. Dort finden sich auch nähere Informationen für betroffene Brandenburger, sowie der Hinweis auf Anweisungen aus der Warn-App Nina. Anwohner werden gebeten, den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten. Nur Ausweise und Bargeld, sowie das Nötigste sollten die Menschen aus ihren Wohnungen mitnehmen. Die Stadthalle in der Burgwallstraße von Treuenbrietzen dient als Notunterkunft, die Stadtverwaltung hat ein Notfall- und Info-Telefon (+49 33748 747 50) eingerichtet.

Waldbrand in Brandenburg: Explosionsgefahr

Bild zufolge nutzten die Behörden auch offizielle Warnmeldungssysteme für den Aufruf, sich von dem, vom Waldbrand gefährdeten Gebiet „weiträumig“ fernzuhalten und dauerhaft Informationen über die aktuelle Lage via Medien zu beziehen. Gegenwärtig ist es den Einsatzkräften nicht direkt möglich, sich dem Brand zu nähern, denn bei dem brandenburgischen Gebiet, so Bild, handle es sich um einen „ehemaligen Spreng- und Übungsplatz[...]“, auf dem noch Altlasten lagern, die aus finanziellen Gründen nie beseitigt wurden. Eventuell ausgelöste Zündungen und Sprengungen seien zu befürchten, es habe bereits Detonationen gegeben. (askl)

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