Einfluss eines Tiefs

Frost in Deutschland: Warnungen auch für das Wochenende - es bleibt bitterkalt

  • Momir Takac
    vonMomir Takac
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Ein Tief hat Deutschland noch immer fest im Griff. Der Deutsche Wetterdienst gab für mehrere Gebiete Warnungen heraus. Vor allem betroffen sind der Süden und die Mitte.

  • Ein Tief sorgt weiter für Schnee in Deutschland.
  • Der DWD gibt mehrere Wetter-Warnungen heraus.
  • Hauptsächlich betroffen sind der Süden und die Mitte des Landes.

Update vom 09.01.2021, 10.05 Uhr: Das Wochenende beginnt in weiten Teilen Deutschlands bitterkalt. Besonders im Süden und in der Mitte warnt der Deutsche Wetterdienst vor Glätte und Frost. Geringer Schneefall kann die Straßen rutschig machen, zudem werden die Temperaturen am Alpenrand den ganzen Tag über im Minusbereich bleiben. Im Süden Thüringens und Sachsens ist zudem mit leichtem Schneefall zu rechnen, teilweise kann die Decke aus Weiß bis zu zehn Meter hoch werden.

Update vom 08.01.2021, 21.43 Uhr: Das Wochenende startet mit frostigen Temperaturen - bis zu Minus zehn Grad können es südlich der Donau sein. Wetteronline prognostiziert für den weiteren Samstag größtenteils trockenes Wetter. Nur zwischen Ostsee, Erzgebirge und bayerischem Wald sind letzte Schneeflocken zu erwarten.

Kälter als in den letzten Tagen wird es allerdings fast überall: Minus drei bis plus zwei Grad erwarten uns tagsüber. Und auch der Blick Richtung Sonntag verrät: Winterkleidung bleibt das ganze Wochenende angesagt. Vor allem den Süden erwartet Sonntag Dauerfrost. Eine bitterkalte Nacht reiht sich noch dazwischen: Bis zu Minus 15 Grad können es dann in Südostbayern werden.

Schnee-Wetter beherrscht Deutschland: DWD warnt vehement - vor allem eine Region betroffen

Erstmeldung vom 08.01.2021, 11.40 Uhr: Die Menschen in Deutschland müssen sich auf weitere Wetterkapriolen einstellen. Das Wetter* bleibt unbeständig und nasskalt. Der Grund dafür ist eine Tiefdruckrinne über Osteuropa und Deutschland. Am Freitag ist es überwiegend bedeckt oder stark bewölkt. Niederschläge in Form von Schnee gibt es über der Mitte und im Westen. In tiefsten Lagen wird der Schnee zu Schneeregen. Überwiegend trocken ist es hingegen im Süden. Am Alpenrand kann es sogar auflockern.

Deutscher Wetterdienst warnt vielerorts vor Glätte

Die Temperaturen zwischen 0 und -4 Grad Celsius haben einige Gefahren zur Folge. So kann es am Vormittag bis ins Tiefland durch Schneematsch, Schnee und Eis wie bereits in den vergangenen Tagen sehr glatt werden. In den Bergen kann dieser Zustand den ganzen Tag über anhalten. Ergiebiger schneien kann es Mittelgebirgen im Westen und Süden. Dort kann es örtlich bis zu 15 Zentimeter Neuschnee geben.

Der DWD warnt vor allem in NRW vor markantem Wetter.

Für Hessen gab der Deutsche Wetterdienst mehrere Warnungen* vor markantem Wetter heraus. Sie betreffen den Main-Kinzig-Kreis, den Vogelsbergkreis, den Kreis Gießen, den Kreis Limburg-Weilburg sowie den Wetteraukreis. Der DWD warnt in den betroffenen Gebieten vor bis zu 15 Zentimeter Neuschnee oberhalb 400 Meter und verbreiteter Glätte. Auch für den Norden von Rheinland-Pfalz sowie die Kreise Göttingen und Goslar in Niedersachsen besteht eine Warnung.

Wetter in Deutschland: Viel Neuschnee in Nordrhein-Westfalen

In den vergangenen Tagen hatte bereits der Hochtaunuskreis mit der großen Menge Schnee zu kämpfen. Bäume hatten der Last nicht mehr standhalten können und waren umgestürzt.

Das größte Warngebiet betrifft jedoch Nordrhein-Westfalen. Vom Kreis Siegen-Wittgenstein im Südosten, bis zum Rheinisch-Bergischen Kreis im Westen und dem Märkischen Kreis im Norden wird oberhalb von 200 Metern vor Neuschnee bis 10 Zentimeter gewarnt. In Staulagen können es bis zu 15 Zentimeter werden. Damit einher geht eine Glättegefahr. (mt) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Friso Gentsch/ dpa/ Picture Alliance

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