Welche Regionen betroffen sind

Experte sagt Wintereinbruch voraus – Kommt die Schnee-Bombe diese Woche?

  • Jason Blaschke
    VonJason Blaschke
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Schon ab Sonntag, 14. November 2021, könnten erste Schneeschauer auch die tieferen Lagen in Deutschland erreichen. Und noch ein Ereignis steht bevor.

Erreicht Deutschland schon bald die „Schnee-Klatsche“ mit frostigen Temperaturen? Meteorologe Paul Heger von wetter.com ist sich sicher, dass sich das Wetter in Deutschland schon recht bald massiv ändern könnte.  Der Anlass für die mutige Vorhersage von Heger sind Wettermodelle, über welche die echo24.de-Redaktion* im eben verlinkten Beitrag berichtet. Dass sich die Wetterlage in der Bundesrepublik bald in Richtung eines frostigen Winters verändert könnte, vermutet auch Klimatologe Karsten Brandt.

Brand sagt im Gespräch mit Bild.de, dass bereits ab Sonntag, 14. November, Kaltluft von Norden nach Deutschland strömen könnte. Genau wie Meteorologe Paul Heger geht Brand davon aus, dass zusammen mit der polaren Kaltluft auch die ersten Schneeschauer nach Deutschland kommen – und zwar auch in die tieferen Lagen. Im Gespräch mit Bild.de sagt der Klimatologe, dass insbesondere auch in Großstädte wie Berlin, Dresden und München ab Sonntag mit Schneeschauern gerechnet werden muss.

Wetter Deutschland: Experte spricht von „Winterdipol“ im November

Die Chancen dafür liegen laut Brand bei stolzen 65 Prozent. Doch es kommt noch heftiger - oder besser - frostiger. Karsten Brand sagt im Gespräch mit Bild.de nämlich voraus, dass auch die Chancen für die Entwicklung eines sogenannten „Winterdipols“ über Europa steigen. „Immer wieder zeigen das die Computermodelle an.“ Sollte ein solches „Winterdipol“ Deutschland tatsächlich fest im Griff haben, knallt laut Brand die „Ostwindpeitsche“. Heißt: Der erste Schneefall wäre dann noch das kleinere Übel.

Das „Winterdipol“ schnell erklärt

Das europäische „Winterdipol“ ist ein Tief über dem Mittelmeer, welches für Dauerregen, Schnee, Frost und auch niedrige Temperaturen in Zentraleuropa sorgt. In Tiefdruckgebieten steigt feuchtwarme Luft auf und kühlt im Himmel ab. In Folge bilden sich Wolken, welche die Feuchtigkeit in Form von Regen wieder abgeben. Die Tiefdruckgebiete sorgen in der Regel für schlechtes Wetter.

Quelle: Donnerwetter.de

Das US-Wettermodell NOAA sowie das Modell des europäischen Wetterdienstes würden zudem einen „massiven Kaltluftvorstoß“ prognostizieren, verrät Brand im Gespräch mit Bild.de weiter. „Es könnte sogar die erste Polar-Peitsche des kommenden Winters werden.“ Das heißt: Der Schneefall in der kommenden Woche könnte in Deutschland erst der Anfang eines frostigen und weißen Winters sein. Hinzu kommt, dass neben kalter Polarluft und „Winterdipol“ noch andere Wetterereignisse bevorstehen.

Laut Wetter-Prognose könnte das Schneemann-bauen im November möglich sein.

Wetter Deutschland: Zwei entscheidende Wetterereignisse stehen uns bevor

Erst vor wenigen Wochen hatte echo24.de* über die Auswirkungen eines „Polarwirbelsplits“ auf Deutschland berichtet. Und auch das bald auftretende Wetter-Phänomen La Niña, über das merkur.de* aktuell schreibt, könnte die Wetterlage in Deutschland ganz entscheidend beeinflussen. Insofern können sich alle Schnee-Fans schon einmal warm anziehen. Der Grund: Gleich mehrere Wetter-Ereignisse lassen auf Schneeschauer und weiße Weihnachten in Deutschland hoffen – auch in tieferen Lagen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es in der kommenden Woche in Sachen Winterwetter in Deutschland* so richtig spannend wird. Wer übrigens kein Freund von Schnee und Frost ist, sollte die kommenden Tage noch einmal genießen. Noch bis einschließlich Freitag, 12. November, sorgt das Sankt-Martins-Hoch für mildes und ruhiges Novemberwetter in Deutschland. Im Südwesten und in den Mittelgebirgen stehen die Chancen für viele Sonnenstunden gut. *echo24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Expa/ Jfk/dpa

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