Erster Schnee erwartet

Wintereinbruch: Kälte-Walze rollt über Deutschland - Bis zu einem Meter Neuschnee erwartet

  • VonClara Marie Tietze
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Langsam aber sicher hält der Winter in Deutschland Einzug. Im Süden wird bereits kommende Woche Schnee erwartet - und das nicht nur in den Alpen.

München - Wenn man am Alpenrand den Blick Richtung Süden schweifen lässt, dann dürfte dem ein oder anderen enthusiastischen Skifahrer heute ein Freudenschrei entglitten sein. Denn die ersten Bergspitzen zeigen sich weiß umhüllt. Doch der Schnee macht nicht in den Bergen Halt.

Wetter in Deutschland: „Bitte Vorsicht im Straßenverkehr“

Besondere Auswirkungen wird das aktuelle Tief jedoch an den Alpenpässen haben: Sowohl am Brenner-, als auch am Gotthard-Pass wird innerhalb von nur 36 Stunden über einen Meter Neuschnee erwartet. Meterologe Jan Schenk von wetter.com warnt hier bereits jetzt vor „Verkehrsbehinderungen durch massiven Schneefall“. Autofahrer sollten sich vorab über die Lage auf der eigenen Route informieren.

Gegen Ende der Woche soll die Schneefallgrenze in Deutschland dann auf 500 Höhenmeter fallen. Am Donnerstagmorgen kann es also sogar in München schneien. Doch die Schlitten muss man in der bayerischen Metropole deshalb noch nicht rausholen, denn „es wird nicht liegen bleiben“, stellt Schenk klar. Eine Warnung hat der Wetterexperte aber trotzdem für die Region: „Bitte vorsichtig im Straßenverkehr, es kann sehr glatt werden.“

Winter-Walze in Deutschland: Erster Schnee des Winters zu erwarten

Auch für den Rest des Landes gilt die Warnung, denn das Tief breitet sich dann im Laufe des Freitags über ganz Deutschland aus. Gerade im Osten des Landes ist hier mit starken Regenfällen zu rechnen, „bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter sind möglich“, erklärt Schenk im Video. In Kombination mit dem immer noch fallenden Laub der Bäume sollten Autofahrer am Donnerstagmorgen besonders vorsichtig fahren.

Kalt werden wohl nicht nur die Temperaturen in den kommenden Tagen, sondern auch die Stimmung zwischen den Grünen, der SPD und FDP bei den aktuellen Koalitionsverhandlungen*. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Angelika Warmuth/dpa

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