Nach Regen und Dauer-Grau

Frost-Hammer ab Mitte November? Experte fürchtet „Schnee-Klatsche“

  • Jason Blaschke
    VonJason Blaschke
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Ab Mitte November könnten Experten zufolge Schnee und Frost das Wetter in Deutschland bestimmen. Die ersten Prognosen sind vielversprechend.

Schnee und Frost in weiten Teilen von Deutschland? Was sich aufgrund der milden und schneearmen letzten Jahre wie ein Witz anhört, könnte ab Mitte November Realität werden. Meteorologe Paul Heger spricht in einem Video auf wetter.com sogar schon von einer „Schnee und Kälte-Klatsche“, die Deutschland schon bald fest im Griff haben könnte. Anlass für die mutige Vorhersage von Heger sind Wettermodelle, über welche die echo24.de-Redaktion* im Folgenden berichtet.

Heger erklärt im Video, dass sich ab 20. November das Hochdruckgebiet über Deutschland, welches für die milde und schneearme Wetter-Lage mitverantwortlich ist, nach Westen abziehen könnte. „Das bedeutet, dass sich Tiefdruckgebiete von Skandinavien aus durchsetzen könnten“, sagt Heger. Und weiter: „Die Luftmasse, die hier runterkommen würde, die wäre wirklich sehr kalt.“ Und auch Schneefall sei nicht ausgeschlossen, sollte ab Mitte November tatsächlich dieses Szenerio in Deutschland und damit ein deutlicher Wintereinbruch eintreten.

Wintereinbruch: Experte fürchtet „Schnee-Klatsche“ in Kürze

Der richtige Schnee-Hammer würde übrigens nicht nur die höheren Lagen betreffen. Laut Paul Heger könnte es ab Mitte November auch in den tieferen Lagen weiß werden, sofern die Tiefdruckgebiete über Skandinavien mitspielen. Doch es kommt noch besser: Sollte es tatsächlich schneien, ist die Chance groß, dass die Menschen auch ein paar Tage Freunde an der Schneedecke haben könnten. An einem Diagramm für Sie Stadt Berlin erklärt Heger, wie günstig die Temperaturen im November fallen.

Hoch- und Tiefdruckgebiete

Hochdruckgebiet: In Hochdruckgebieten sinken die Luftmassen und erwärmen sich. In Folge lösen sich Wolken auf, der Himmel wird blau und die Chancen für Sonnenschein sind groß. Die Hochdruckgebiete sorgen also meistens für schönes Wetter.

Tiefdruckgebiet: In Tiefdruckgebieten steigt feuchtwarme Luft auf und kühlt im Himmel ab. In Folge bilden sich Wolken, welche die Feuchtigkeit in Form von Regen wieder abgeben. Die Tiefdruckgebiete sorgen also meistens für schlechtes Wetter.

Quelle: Planet Schule

Zwar bewegt sich der Temperatur-Mittelwert um die Null Grad Celsius, doch es gibt im Diagramm für Berlin auf wetter.com immer wieder kleinere Ausläufer in den Minus-Sektor. Besonders gegen Ende des Monats sind laut Heger Temperaturen bis zu minus zehn Grad in Berlin möglich. Übertragen auf andere Städte in tieferen Lagen in Deutschland heißt das, dass im November die Chance für Schnee sowie eine mehrtägige Schneedecke gegeben ist. Aber: Solche Wettermodelle sind auch mit Vorsicht zu genießen.

Wetter Deutschland: Zwei Ereignisse könnten uns weiße Weihnachten bescheren

Grundsätzlich werden Wettervorhersagen mit der Zeit genauer. Das heißt: Die Wetterlage für die kommenden Tage lässt sich meist ziemlich genau prognostizieren. Die Wetterprognosen für die kommenden Wochen oder Monate sind zwar auch genau, aber eben noch nicht so zuverlässig, wie die wöchentlichen Vorhersagen. Trotzdem stehen die Chancen für Frost und Schnee in Deutschland* nicht schlecht. Den neben den eben erwähnten Tiefdruckgebieten gibt es noch weitere Faktoren, die das Wetter in Deutschland* beeinflussen könnten.

Erst vor ein paar Wochen hatte echo24.de über die Auswirkungen des „Polarwirbelsplits“ berichtet, die insbesondere im Dezember und im Januar für frostige und schneereiche Tage sorgen könnten. Und auch das Wetterereignis „La Niña“, über das hna.de* aktuell berichtet, könnte schon sehr bald Frost und Schnee nach Deutschland bringen und besonders die Menschen in den höheren Lagen zittern lassen. Am Ende des Videos auf wetter.com enthüllt Heger zudem noch eine weitere freudige Nachricht, die vor allem auf die Schnee-Fans abzielt.

Winter-Wetter Deutschland: Temperaturen begünstigen Schneefall in diesen Regionen

Im Diagramm zur kommenden Wetterlage in Berlin ist zu sehen, dass Meteorologen insbesondere gegen Ende November verstärkt mit Niederschlägen rechnen. Das heißt: Wenn die Tiefdruckgebiete über Skandinavien und somit die Temperaturen mitspielen, sind das ideale Voraussetzungen für Schneefall. Und das würde nicht nur Berlin betreffen. Der Grund: Der Wetterkarte von wetter.de ist zu entnehmen, dass in weiten Teilen von Deutschland vermehrt mit Niederschlag gerechnet wird. Der Winter kann also kommen. *echo24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Zacharie Scheurer/dpa

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