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Hartz IV: Heizkostenpauschale zu niedrig? Diese Rechte haben Bezieher

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Von: Patricia Huber

Bei der Übernahme der Heizkosten wird für Hartz-IV-Empfänger häufig eine Pauschale angesetzt. Dabei müssen jedoch einige Faktoren beachtet werden.

München – Verbraucher müssen sich in diesem Winter auf deutlich höhere Heizkosten einstellen. Etliche Gasversorger haben ihre Preise bereits erhöht – teils um knapp 300 Prozent. Für Hartz-IV-Empfänger stellt das jedoch vorerst kein Problem dar. Bei ihnen übernimmt das Jobcenter im Normalfall die vollen Heizkosten. Dabei kann es jedoch auch zu Problemen kommen.

Hartz IV und Heizkosten: Das übernimmt das Jobcenter

Denn ob die vollen Heizkosten für Hartz-IV-Empfänger übernommen werden, hängt auch vom Verbrauch ab. Im zwölften Sozialgesetzbuch heißt es in § 35 Absatz 4 zu „Bedarfe für Unterkunft und Heizung“: „Bedarfe für Heizung und zentrale Warmwasserversorgung werden in tatsächlicher Höhe anerkannt, soweit sie angemessen sind.“ Über die Angemessenheit entscheiden die Jobcenter. Meist wird sich dabei an einem Durchschnittsverbrauch in der Region orientiert.

Doch häufig berufen sich Jobcenter auch auf den nächsten Satz im Gesetz, wie gegen-hartz.de berichtet. Demnach können Sozialämter eine Pauschale für die Heizkosten ansetzen, um das Verfahren zu vereinfachen.

Oft wird dabei jedoch vergessen, dass in dieser Pauschale grund-verschiedene Faktoren berücksichtigt werden müssen:

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Hartz IV: Heizkostenpauschale überschritten? Das sind die Folgen

Was passiert, wenn die Pauschale zu niedrig angesetzt ist und Hartz-IV-Bezieher diese überschreiten? Dann muss das Jobcenter ein sogenanntes Kostensenkungsverfahren einleiten, erklärt gegen-hartz.de. Damit wird der Empfänger aufgefordert, seine Heizkosten zu senken. Die Frist dafür beträgt sechs Monate – erst dann darf das Jobcenter nur noch die individuell angemessene Pauschale bezahlen. Sollte es trotzdem Probleme mit der Kostenübernahme geben, können Betroffene Widerspruch einlegen.

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