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Wohl amerikanische Beteiligung bei Versenkung der russischen „Moskwa“

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Von: Felix Busjaeger

Das russische Kriegsschiff „Moskwa“, fotografiert am 15. Februar. Womöglich hat die Ukraine das Schiff mithilfe von US-Geheimdienstinformationen versenkt. (Archivfoto)
Das russische Kriegsschiff „Moskwa“, fotografiert am 15. Februar. Womöglich hat die Ukraine das Schiff mithilfe von US-Geheimdienstinformationen versenkt. (Archivfoto) © SNA/Imago Images

Offenbar hatte das ukrainische Militär Hilfe aus den USA bei der Versenkung der russischen Moskwa. Alle Politik-News lesen Sie im Live-Ticker.

Informationsaustausch: „Moskwa“, das ehemalige Flaggschiff der russischen Schwarzmeerflotte, war am 14. April 2022 nach einem Raketenangriff des ukrainischen Militärs in Brand geraten und anschließend gesunken. Kiew verkündete damals, der Raketenkreuzer sei von zwei Neptun-Raketen getroffen worden. Wie Medienberichte in den Vereinigten Staaten von Amerika aufgedeckt haben, sollen Geheimdienstinformationen der USA dem ukrainischen Militär bei dem Raketenangriff geholfen haben. Die USA hätten das Schiff auf Nachfrage als „Moskwa“ identifiziert und bei der Lokalisierung geholfen, berichtete am Donnerstagabend NBC News. Derweil wird über Wladimir Putins Gesundheitszustand spekuliert – auch eine Krebs-OP ist Teil der Gerüchte.

Während die russische Führung um Präsident Wladimir Putin die Versenkung weiter bestreitet, bahnt sich im Ukraine-Krieg derweil eine Wende an: Der 9. Mai, der Tag des Sieges über Hitler-Deutschland, könnte westlichen Experten nach womöglich der Tag einer Generalmobilmachung in Russland sein. Inzwischen zieht sich der Krieg in der Ukraine bereits über zehn Wochen – inzwischen ist bekannt, dass Putin vorrangig ethnische Minderheiten ins Feuer schickt.

Klare Tendenz bei Landtagswahl in Schleswig-Holstein: CDU liegt im Norden deutlich vorn

Wahlprognose: Am kommenden Sonntag, dem 8. Mai, ist in Schleswig-Holstein Landtagswahl. Laut dem ZDF-Politbarometer vom Donnerstagabend zeichnet sich ein deutlicher Sieg für die CDU (38 Prozent) ab. SPD und Grüne (jeweils 18 Prozent) liegen demnach gleich auf. Die FDP würden laut Umfrage 8 Prozent, die AfD unverändert 6 Prozent und den Südschleswigschen Wählerverband SSW, die Partei der dänischen Minderheit, 6 Prozent wählen.

Die Wahl im nördlichsten Bundesland Deutschlands steht, wie auch die Landtagswahl im Nordrhein-Westfalen, im Zeichen der krachenden Wahlniederlage der Union bei der vergangenen Bundestagswahl in Deutschland, durch die Olaf Scholz (SPD) zum Amt des Bundeskanzlers kam. Die CDU stellte sich anschließend mit Friedrich Merz neu auf, verpasste es aber, bei der Landtagswahl im Saarland zu alter Stärke zurückzukehren. Mit dem amtierenden Ministerpräsidenten in Schleswig-Holstein, Daniel Günther, hat die Partei aber einen starken Spitzenkandidaten, der aktuell auf 64 Prozent Zustimmung in der Bevölkerung stößt.

Politik-Ticker: Alle News und Hintergründe des Tages auf einen Blick

Ob Corona-Pandemie, Ampel-Streit, Bürgergeld-Reform oder Ukraine-Konflikt: Jeden Tag entstehen überall auf der Welt Nachrichten – gute wie schlechte. Mit diesem Ticker halten wir Sie, liebe Leserinnen und Leser, über alle News des Tages auf dem Laufenden. Wir ordnen und gewichten das politische Geschehen und die Entwicklungen für Sie ein. Am Abend erhalten Sie dann alles Wichtige auf einen Blick.

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