US-Präsident Trump bleibt im Amt
+
Ein Foto, das US-Präsident Trump zeigt, sorgt derzeit für Spott auf Twitter.

Spott auf Twitter

Foto von Donald Trumps Gesicht sorgt für Häme im Netz - US-Präsident liefert angebliche Erklärung

  • Sonja Plagmann
    vonSonja Plagmann
    schließen

Ein Foto von Donald Trump sorgt derzeit für Spott. Es zeigt den US-Präsidenten mit einer deutlich helleren Hautfarbe am Rand seines Gesichts. Donald Trump reagierte mit „Fake News!“-Vorwürfen.

  • Ein Foto, das US-Präsident Donald Trump zeigt, kursiert derzeit im Netz.
  • Auf dem Bild sind Bräunungs- oder Make-up-Streifen im Gesicht des Präsidenten zu sehen.
  • Auf Twitter erntete Trump daraufhin viel Spott - und schoss zurück.

Donald Trumps Politik, sein Umgang mit den Medien und seine Wortwahl sind weltweit umstritten. Erst kürzlich sorgte Trump nach seinem Impeachment-Freispruch vor allem durch seinen Rachefeldzug an Prozess-Zeugen für Schlagzeilen.

Aber auch das Aussehen des 73-Jährigen steht viel mehr im Fokus als bei früheren US-Präsidenten. Seit Jahren hält sich das Gerücht, dass Donald Trumps orange-braune Gesichtsfarbe und seine volle, hellblonde Haarpracht nicht von Mutter Natur geschaffen sind. Der US-Präsident verwehrt sich jedoch energisch gegen solche Anschuldigungen - er ließ sich sogar von Jimmy Fallon in dessen „Tonight Show“ durch die Haare wuscheln, um zu beweisen, dass er kein Toupet trägt. Ein Windstoß, der wenig später eine kahle Stelle unter der Haarpracht des US-Präsidenten offenlegte, als er in ein Flugzeug steigen wollte, ließ jedoch vermuten, dass doch nicht alles echt ist auf dem Haupt des US-Präsidenten.

Foto zeigt Bräunungs- oder Make-up-Streifen im Gesicht von Donald Trump

Ein Foto, das derzeit auf Twitter kursiert, legt jetzt erneut den Verdacht nahe, dass an dem 73-Jährigen doch nicht alles echt ist. Es zeigt, wie Donald Trump nach einem Besuch in North Carolina ins Weiße Haus zurückkehrt. Durch den Wind wurden dabei erneut seine Haare nach hinten geweht - diesmal wurden dadurch allerdings Stellen seines Gesichts freigelegt, die sonst von seinen Haaren bedeckt sind. Am Haaransatz kam so ein weißer Rand zum Vorschein, der sich deutlich von der Farbe seines restlichen Gesichts unterscheidet.

Twitter-User verhöhnen „Orange Face“ von Donald Trump

Zuerst hatte der inoffizielle Account „White House Photos“ das Bild geteilt, daraufhin verbreitete sich das Foto rasant - spottender Kommentare inklusive. In den USA trendet sogar der Hashtag #OrangeFace auf Twitter. Einige User zogen einen Vergleich zwischen dem Gesicht des US-Präsidenten und einer Tupper-Dose, in die Spaghetti mit Tomaten-Sauce gefüllt wurde.

Ein Nutzer postete eine Fotomontage in Anlehnung an den Film „Mrs. Doubtfire“.

Donald Trump reagiert auf Spott - mit einer skurrilen Begründung

Donald Trump* reagierte auf den Spott und packte - wie so oft - „Fake News!“-Vorwürfe aus. Er behauptete, dass das Bild offensichtlich mit Photoshop bearbeitet wurde. Außerdem sei der Wind stark gewesen und seine Haare würden auf dem Foto trotzdem gut aussehen.

Doch zahlreiche Nutzer wehrten sich gegen die „Fake News“-Behauptung. Das Foto sei schließlich auch bei der Bild-Agentur Getty Images zu finden.

Zudem posteten Nutzer weitere Bilder, die Bräunungsstreifen im Gesicht des Präsidenten zeigen.

Inzwischen hat der Betreiber des Twitter-Accounts, auf dem das Bild zuerst erschienen war, bekräftigt, kein Photoshop verwendet zu haben, sondern lediglich mit der Apple Smartphone Photo App die Farbe angepasst zu haben.

Video: Nach Impeachment-Freispruch: Donald Trump startet Rachefeldzug

International am schwersten von der Pandemie getroffen sind die Vereinigten Staaten. US-Präsident Donald Trump will nun dennoch Lockerungen angehen.* Unterdessen wird gerätselt: Ist Trump plötzlich ergraut?

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Das Coronavirus beschäftigt auch die USA - vermeintlich. Trump spielt die Gefahr herunter und stellt eine wilde These auf. Weltweit hagelt es für Trumps Regierung daher Kritik, der ZDF-Chefredakteur findet drastische Worte.

Gut für Trump: Joe Biden gerät im US-Wahlkampf wegen eines Telefonats in die Ukraine unter Druck - dabei soll es um eine Milliardensumme gehen.

In den USA eskaliert der Protest nach dem Tod von George Floyd. Die Reaktion Donald Trumps ist dabei höchst fragwürdig*, meint Münchner Merkur-Redakteur Marcus Mäckler in einem Kommentar. Ein weiterer Kommentar zu den Krawallen in den USA geht in eine ähnliche Richtung. Donald Trump heizt die Unruhen weiter an*, heißt es darin. 

Jetzt kamen Auszüge aus dem bislang unveröffentlichten Enthüllungs-Buch von Donald Trums Ex-Sicherheitschef John R. Bolton ans Licht. Er berichtet von kriminellem Verhalten und peinlichen Wissenslücken. Wiederholt sorgt Donald Trump mit umstrittenen Posts zur Briefwahl für Wirbel. Im Konflikt mit China starten die USA die nächste Eskaltion.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema