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Kfz-Versicherung: Preise für Neuverträge sinken  – Was Schnäppchenjäger wissen sollten

Die Tarife für Neuverträge sind gegenüber dem Vorjahr bereits günstiger geworden, wie Vergleichsportale schildern. Womit kann man in den kommenden Wochen rechnen?

Autofahrer können mit niedrigeren Beiträgen in der Kfz-Versicherung* rechnen. Wie die Preisvergleichsportale Verivox und Check24 ermittelt haben, sind die Tarife für Neuverträge gegenüber dem vergangenen Jahr bereits günstiger geworden. In den kommenden Wochen dürfte sich der Trend fortsetzen. Grund ist eine gesunkene Zahl an Schadensfällen während der Corona-Lockdowns.

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Kfz-Versicherung wird tendenziell günstiger

Verivox beziffert den Preisvorteil bei Haftpflicht, Vollkasko und Teilkasko auf drei bis acht Prozent, abhängig von der Fahrzeugklasse, wobei die Einsparungen bei größeren Fahrzeugen tendenziell höher liegen. Check24 gibt pauschal ein Durchschnitts-Minus von 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr an. Der mittlere Haftpflichtbeitrag liegt den Zahlen des Unternehmens zufolge bei 279 Euro. Ob die Versicherungskosten im Einzelfall tatsächlich sinken, hängt aber neben der statistischen Schadenhäufigkeit von vielen weiteren Faktoren ab. Vor allem Bestandsverträge können durchaus auch teurer werden.

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Wechsel von Kfz-Versicherung oft bis Ende November möglich

Das Wechseln der Versicherung ist in der Regel bis Ende November möglich, bei einer Beitragserhöhung auch noch darüber hinaus. Viele Versicherer räumen gerade Neukunden besonders günstige Konditionen ein, so dass sich mit einem Umstieg teilweise mehrere hundert Euro im Jahr sparen lassen. (Holger Holzer/SP-X) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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