Bares-für-Rares-Moderator Horst Lichter.
+
Bei „Bares für Rares“ mit Horst Lichter kommt es immer wieder zu Überraschungen.

ZDF-Trödelshow

„Bares für Rares“-Expertin erklärt Fehler bei Schätzung – wichtiger Hinweis für Verkäufer

  • Anne Hund
    VonAnne Hund
    schließen

Immer wieder kommt es vor, dass Laien den Materialwert ihres Objekts falsch einschätzen. Bei „Bares für Rares“ erging es dem Besitzer einer besonderen Taschenuhr nicht anders.

Alter Krimskrams oder geliebte Rarität: In der ZDF-Trödelshow „Bares für Rares“* können Kandidaten besondere Fundstücke aus der Garage oder aus dem Keller schätzen lassen. So auch der Besitzer einer schmucken Taschenuhr, die der Kandidat zusammen mit seiner Enkelin zu der Sendung mitbrachte und von der er sich nun gern trennen würde. Die Frage ist, zu welchem Preis.

Alte Uhr bei „Bares für Rares“: „wahrer Spaß für Taschenuhrliebhaber“

Die Taschenuhr, eine sogenannte Savonette, bringe 145 Gramm auf die Waage, stellt die Schmuckbeauftragte Heide Rezepa-Zabel bei der Expertise fest. Das sei ziemlich viel. „Das Zifferblatt ist in einem hervorragenden Zustand.“ Über einen Schieber an der Seite lässt sich mit der Uhr sogar die Zeit ansagen, über einen entsprechenden Gong-Schlag. Die Uhr sei in der Schweiz gefertigt worden und stamme aus der Zeit um 1880 oder 1890. „Ein wahrer Spaß für Taschenuhrliebhaber“, so ihr Fazit.

Lesen Sie zudem: „Bares für Rares“: 40-Mark-Kauf ist jetzt Tausende Euro wert

Materialschätzung: Bares für Rares-Expertin erklärt, wie es geht

Was sie für die Uhr haben wollen, will Moderator Horst Lichter von den beiden Kandidaten wissen, der die Uhr selbst äußerst „attraktiv“ findet. Das sei ja schon ein bisschen definiert über den Goldpreis, erklärt der Eigentümer. Der Wunschpreis liege bei 3.500 Euro, der Goldwert etwa bei 3.200 Euro, schätzt er. Abhängig von dem Gewicht der Uhr. „Wie haben Sie das Gewicht denn berechnet?“, will Heide Rezepa-Zabel allerdings genauer wissen und stellt fest, dass bei der Einschätzung zu wenig für das Gehäuse, den Rahmen und das Glas abgezogen wurde.

Lesen Sie zudem: „Bares für Rares“ bringt Rentnerin Glück – Preis für Ring übertrifft Experten-Meinung um das Sechsfache 

„Bares für Rares“-Expertin schätzt Goldankaufswert der Uhr

Damit sind die Kandidaten nicht allein: Die Berechnung des Materialwerts sei einer der häufigsten „Fehler“, den Verkäufer in der ZDF-Trödelshow machen würden, wie Stern.de es schildert. Denn die Materialschätzung ist nicht ganz einfach. Laien können den Goldwert leicht zu niedrig oder zu hoch ansetzen, oder sich beim Wiegen vertun. „Sie können maximal die Hälfte anrechnen“, erklärt die Expertin im Fall der Uhr. Der Goldankaufswert liege damit „bei 2.400 bis 2.500 Euro“, so ihr Fazit. Und der Schätzpreis bei insgesamt 2.800 bis 3.000 Euro. Die Kandidaten sind einverstanden. Im Händlerraum bietet Wolfgang Pauritsch schlussendlich sogar 3.300 Euro für die schmucke Taschenuhr und bekommt den Zuschlag.

Video: Das gab es noch nie - „Bares für Rares“-Gast will Objekt zurück

Die „Bares für Rares“-Folge gibt es zum Nachschauen in der ZDF-Mediathek. Eine Auswahl der spannendsten Geschichten, der interessantesten Objekte und sensationeller Gebote bei „Bares für Rares“ gibt es für Fans übrigens auch zum Nachlesen zum Beispiel in diesem Buch (werblicher Link). 

(ahu) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant: „Bares für Rares“-Kandidat will sein verkauftes Kunstwerk zurück – doch die Händlerin bleibt hart

Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung.
Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung. © pixabay
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein.
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein. © pixabay
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire.
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire. © pixabay
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert. © pixabay
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc.
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc. © pixabay
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden.
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden. © pixabay

Dieser Artikel enthält Affiliate-Links.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema