Die Maskenpflicht gilt ab dieser Woche in allen Bundesländern
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Die Maskenpflicht gilt ab dieser Woche in allen Bundesländern.

Lidl, Aldi und Co.

Mundschutz ab jetzt zum Selbstkostenpreis kaufen - diese Supermärkte bieten es an

  • Anne Hund
    vonAnne Hund
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Im öffentlichen Nahverkehr muss jeder einen Mund-Nase-Schutz tragen - und in den meisten Bundesländern beim Einkaufen. Wo es ihn zu welchem Preis zu kaufen gibt.

  • Die bundesweite Corona-Mundschutzpflicht* gilt im öffentlichen Nahverkehr und in den meisten Bundesländern beim Einkaufen.
  • Wer noch einen Mund-Nasen-Schutz braucht, hat beim Kauf einige Optionen.
  • Einwegmasken gibt es zum Teil schon recht günstig - oder man wählt eine selbst genähte Stoffmaske.

Viele Geschäfte reagieren auf die Maskenpflicht - ein Überblick

Seit dieser Woche gilt in der Coronakrise*bundesweit die Mundschutzpflicht für Verbraucher. In den allermeisten Bundesländern gilt: Im öffentlichen Personennahverkehr sowie beim Einkaufen* müssen die Bürger einen Mund-Nase-Schutz tragen. In Nordrhein-Westfalen etwa kommen Wochenmärkte, Haltestellen, Bahnhöfe, Taxis, Arztpraxen, Post, Bank und Tankstellen hinzu - in Berlin hingegen gilt die Pflicht nur in Bussen und Bahnen.

Communitymasken in vielen Läden erhältlich

Kaufen kann man einen Mund-Nasen-Schutz schon seit längerem in den Apotheken. Es gibt mittlerweile aber auch viele andere Geschäfte, in denen man die sogenannten Communitymasken bekommt. Das fängt an bei zahlreichen Änderungsschneidereien, die selbst genähte Mund-Nasen-Masken vergleichsweise preiswert verkaufen - laut Stern.de schon ab etwa fünf Euro, je nach Stoff und Aufwand können sie aber auch teurer sein. Und auch in vielen Modegeschäften, Boutiquen oder manchen Gemischtwarenläden bekomme man sie -  dort kosten sie "aber schon mal 20 Euro", heißt es in dem Bericht.  Schönen Farben und Mustern sind bei geeigneten Stoffen natürlich auch beim Selbstnähen keine Grenzen gesetzt.

Lesen Sie hier: Mundschutz-Pflicht: Gesichtsmaske selbst nähen - so macht es Guido Maria Kretschmer

Einwegmasken zum Selbstkostenpreis bei Lidl

Ab dem 30. April soll es zudem Masken zum Selbstkostenpreis beim Discounter geben, wie das Nachrichtenportal ntv.de am Mittwoch mitteilte. Allerdings: Dabei handelt es sich um Einwegmasken. Wer noch Masken brauche, habe ab Donnerstag die Chance. Denn unter anderem der Discounter Lidl verkauft ab dem 30. April Einwegmasken im 50er-Pack", heißt es konkret in dem Bericht von ntv.de (Stand: 29. April). Sie sollen dem Portal zufolge in allen 3200 Lidl-Filialen erhältlich sein - das habe das Unternehmen in einer Pressemitteilung bekanntgegeben. Die 50er-Packungen sollen demnach 33 Euro kosten. Pro Einkauf und Kunde werde eine Packung ausgegeben - solange der Vorrat reiche. "Zusätzlich zu den Einwegmasken will der Discounter zukünftig auch weitere Mund-Nasen-Bedeckungen wie beispielsweise Stoffmasken zur Mehrfachverwendung anbieten", berichtet ntv.de zudem. "Insgesamt sind in der ersten Etappe 14 Millionen Einwegmasken in den Lidl-Filialen verfügbar."

Erfahren Sie hier: Trotz Coronavirus: Einrichtungen schließen, Abo-Zahlungen laufen weiter - Was tun?

Einwegmasken auch bei Aldi und dm - keine Hamsterkäufe erwünscht

Die Drogeriekette dm gibt zudem seit 27. April an Filialeingängen Schutzmasken zum Preis von einem Euro aus, wie Stern.de und der Business Insider unter Berufung auf die Lebensmittelzeitung in dieser Woche berichteten. In Sachsen habe man sie schon früher angeboten, da dort die Maskenpflicht schon länger gelte.

Und auch der Discounter Aldi Südwolle - so heißt es weiter in dem Bericht auf Stern.de unter Berufung auf die Lebensmittel Zeitung - ab dem 30. April ein Set mit zehn Einwegmasken "zum Selbstkostenpreis", wie Aldi erklärt habe, von 6,99 Euro verkaufen. Pro Kunde sollen dem Bericht zufolge maximal zwei Packungen ausgegeben werden, um Hamsterkäufe und Menschenaufläufe zu vermeiden.

Hier lesen Sie: Aldi Süd: Mit dieser Maßnahme will der Discounter die Zahl der Kunden im Geschäft begrenzen

Mund-Nase-Bedeckungen auch bald in anderen Supermärkten erhältlich?

Ob es Mund-Nase-Bedeckungen bald auch in anderen Supermärkten* gibt, ist den Berichten zufolge noch unklar. "Edeka hofft, seinen Kunden Anfang Mai ebenfalls welche anbieten zu können", berichtete ntv.de am Mittwoch (29. April). "Aldi Nord, Kaufland, Rewe und Penny prüfen Stand jetzt noch, ob und wann sie Masken in ihr Sortiment aufnehmen können", teilte das Nachrichtenportal zum bisherigen Stand mit.

Noch ein Hinweis: Gemeint ist der Erwerb der einfachen Mund-Nase-Bedeckungen. Medizinische Atemschutzmasken sollen derweil medizinischen Fachkräften und Pflegepersonal vorbehalten bleiben - hier ist der Nachschub weiter dürftig.

Erfahren Sie zudem: Aldi und Lidl: So viel Gehalt bezahlen die Discounter im Vergleich zu Edeka, Rewe und Kaufland

Diese Bußgelder drohen bei Verstoß gegen Mundschutzpflicht

Die Pflicht, eine Mund-Nase-Bedeckung (alternativ in Form eines Tuches oder Schals) zu tragen, wird zum Teil streng kontrolliert. In manchen Bundesländern drohen bei Verstößen saftige Strafen  - anderswo setzt man auf den sozialen Druck. Das Ziel ist dasselbe: Die Corona-Ansteckungsrate zu drücken, auch wenn die Menschen wieder mehr vor die Türe gehen. Denn der Erreger Sars-CoV-2 wird per Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen.

Quellen: ntv.de, Stern.de, Businessinsider.de 

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Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung.
Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung. © pixabay
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein.
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein. © pixabay
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire.
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire. © pixabay
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert. © pixabay
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc.
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc. © pixabay
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden.
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden. © pixabay

ahu

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